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Hilfreiche Tipps für den Rauchstopp

So klappt der Zigaretten-Entzug

Zigaretten können extrem schnell in eine Abhängigkeit führen und schon nach wenigen Zigaretten ist man „an der Leine“. Und natürlich gilt: Je länger man raucht und den Körper konstant mit Nikotin versorgt, desto schwieriger wird der Rauchstopp – aber auch für Kettenraucher ist es nicht unmöglich aufzuhören!

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Wer also vor hat, mit dem Rauchen aufzuhören, den können einige unangenehme Entzugserscheinungen „heimsuchen“. Dazu gehören zum Beispiel Nervösität, Aggressivität, Schlafstörungen, plötzliche Fressattacken oder kleinere depressive Verstimmungen. Die Entzugserscheinungen treten meist sofort nach der letzten Zigarette auf und ebben nach ein bis zwei Wochen langsam ab. Es gibt allerdings einige Tricks, mit welchen der Rauchstopp vereinfacht werden kann.

Wie geht man mit der schlechten Laune um?

Zuerst einmal sollte man sich verdeutlichen, dass der Rauchstopp nichts Negatives ist, was einen in schlechte Stimmung versetzen sollte. Es ist ein positives Ereignis und sollte dementsprechend auch angegangen werden – was aber natürlich leichter gesagt als getan ist.

Man sollte im Vorfeld schon sein persönliches Umfeld informieren und um etwas Rücksicht bitten. Freunde und Familie können einen aufbauen und so manchen kleinen Ausraster lächelnd ignorieren. Auch viel Sport und Bewegung an der frischen Luft helfen dabei, die Stimmung wieder aufzuhellen. Beim Sport werden – ähnlich wie beim Nikotin – Glückshormone ausgeschüttet, welches den Rauchstopp erleichtern und die Stimmung aufhellen kann.

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Durch den Wegfall der Zigaretten fühlen sich viele Ex-Raucher oft müde und abgespannt. Dem kann man einfach entgegenwirken, indem man sich eine Extra-Mütze voll Schlaf gönnt und sich aktiv versucht zu entspannen – zum Beispiel durch ein langes Bad oder Spaziergänge an der frischen Luft. Andere Raucher berichten aber auch genau das Gegenteil, dass sie vor Energie nur so strotzen.

Ablenkung ist das A und O

Gerade der Körper der Personen, die jahrelang geraucht haben, hat sich nicht nur an die Nikotinversorgung des Körpers gewöhnt, sondern auch an die kleinen Rituale, die mit dem Rauchen einhergehen. Sei es die erste Zigarette am Morgen gemeinsam mit einem Kaffee oder die Zigarette nach einem leckeren Essen – die Finger suchen unablässig nach etwas, mit dem sie herumspielen können.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich aktiv abzulenken. Dies kann in der ersten Zeit dadurch erreicht werden, indem man eben solche Situationen vermeidet – oder sich einen Ersatz sucht. Ein Kugelschreiber zum Beispiel füllt die „Leere“ in den Händen aus und bietet Ablenkung.
Wenn die große Schmacht einen überfällt, kann auch Zähneputzen oder ein Kaugummi helfen.

Ausgehen kann auch beim Rauchstopp helfen – aus dem einfachen Grund, dass man in den meisten Cafès und Restaurants nicht mehr rauchen darf. Die Gesellschaft lenkt einen ab und man denkt überhaupt nicht mehr ans Rauchen.

Doch Vorsicht mit Essen als „Ersatzdroge“. Wer merkt, dass er nach dem Rauchstopp einen gesteigerten Appetit entwickelt, sollte unbedingt auf Obst oder Gemüse oder zumindest zuckerfreie Kaugummis und Bonbons zurückgreifen. Und eines ist sicher: Zwei oder drei Kilo mehr auf den Rippen ist immer noch gesünder als das Rauchen von Tabakzigaretten!

Erfahrungen zum Rauchstopp