E-Zigaretten Verdampfer

Der e-Zigaretten Verdampfer

Eine E-Zigarette besteht meist aus zwei Komponenten: einem Akku oder Akkuträger und einem Verdampfer. Während der Akku für die „Stromversorgung“ sorgt, wird im Verdampfer das Liquid vaporisiert. Ein guter Verdampfer sorgt dafür, dass der Dampf satt und voll durch das Mundstück fließt und dabei den Geschmack des Liquids optimal zur Geltung bringt. Der größte Unterschied zwischen einer E-Zigarette und einer Tabakzigarette ist, dass bei dem Verdampfen von Liquid keine Verbrennung stattfindet, sondern eine Vernebelung des Liquids. Das macht sich nicht nur hinsichtlich Vermeidung gesundheitlicher Schäden bemerkbar, sondern Dampfer sparen sich auch die lästigen Verbrennungsrückstände in der Wohnung.

e-Zigaretten Verdampfer haben in den letzten Jahren mit wachsender Beliebtheit auch eine rasante Entwicklung durchlebt: Die ersten e-Zigaretten Verdampfer basierten auf Wattedepots, welche mit dem Liquid beträufelt wurden. Der Nachteil bei diesen war zum einen, dass es leicht zu einem Kokeln kommen konnte, wenn die Watte zu sehr erhitzt wurde und zum anderen, dass nur eine sehr geringe Liquid (ca. 0,5 ml) eingefüllt werden konnten. Abgelöst wurden die Wattedepots von Tanksystemen, bei welchen ein separater Tank auf einen Verdampferkopf aufgesetzt wurde, wie bei der äußerst beliebten eGo-T Reihe von Joyetech. Darauf folgten Tanksysteme, in welchen der Verdampferkopf im Inneren verbaut war und schließlich Verdampfer mit wechselbaren Verdampferköpfen (z.B. die eGo-C) , welche sich dadurch auszeichneten, dass bei Verschleiß nicht der gesamte Verdampfer entsorgt werden musste, sondern nur der verbrauchte Verdampferkopf. Diese werden auch Clearomizer genannt und zählen momentan mit zu den beliebtesten Dampfgeräten. Durch die einfache Handhabung, den relativ günstigen Preis und den satten Dampf sind Clearomizer auch bei Einsteigern besonders beliebt.

Der e-Zigaretten Verdampfer wird über ein Gewinde auf den Akku geschraubt. Dabei gibt es in der Regel zwei Gewinde-Typen: das eGo-Gewinde außen sowie das 510er Gewinde innen. Während ein CE5+ Verdampfer zum Beispiel auf das eGo-Außengewinde geschraubt wird, wird z. B. der Mini Vivi Nova auf das 510er Gewinde innen befestigt. Verschiedene Adapter und Cones sorgen dafür, dass man so gut wie jeden Verdampfer auf jedem Akku nutzen kann, ohne dass die Gewinde offen liegen oder unebene Abschlüsse geschaffen werden.

e-Zigaretten Verdampfer sind Verschleißteile, welche je nach Bedarf erneuert werden sollten. Sobald der Verdampfer keinen dichten, satten Dampf mehr produziert oder kokelig schmeckt, sollte man sich einen neuen gönnen oder den Verdampferkopf austauschen. Ein kokeliger Geschmack kann entstehen, wenn nicht genügend Liquid am Verdampferkopf ankommt und er sozusagen „trocken“ läuft. Sollte sich der Geschmack nach einer Neubefüllung und etwaigen Schwenken nicht mehr bessern, sollte man den Verdampfer oder den Verdampferkopf austauschen. Bei Verdampfern mit austauschbaren Verdampferköpfen verlängert sich natürlich die Nutzungszeit, da man Tank, Base und Mundstück wesentlich länger nutzen kann.

Clearomizer – die modernen E-Zigaretten Verdampfer

Clearomizer für die E-Zigarette gehören zu einer neuen Generation der e-Zigaretten Verdampfer und haben sich in Rekordzeit unter die

beliebtesten Verdampfer überhaupt katapultiert. Das liegt nicht nur an der komfortablen Handhabung, dem klaren Geschmack und dem satten Dampf, sondern auch an dem schicken und teils farbenfrohen Design sowie der Möglichkeit, wie zum Beispiel bei der Mini Vivi Nova, die Verdampferköpfe auszutauschen.

Clearomizer bestehen in den meisten Fällen aus einem Tank, einem Atomizer sowie in manchen Fällen noch einem abschraubbaren Mundstück. Der Verdampferkopf liegt bei Top Coil Verdampfern oben und aus ihm führen, je nach Model, zwei bis 4 Glasfaserdochte in den Tank. Clearomizer wie der CE4+, CE5+ oder der iClear16 können mit nur wenigen Handgriffen kinderleicht von oben mit Liquid befüllt werden. Bei den BBC Verdampfern, den Bottom Coil Changeables, wie zum Beispiel dem Kanger Pro Tank, wird der Boden des Verdampfers gelöst und quasi „über Kopf“ befüllt.

Wir stellen Ihnen hier einige der bequemsten und bedienerfreundlichsten e-Zigaretten Verdampfer vor, um einen kleinen Einblick in die Welt der Clearomizer zu geben. Neben der qualitativ hochwertigen Verarbeitung gibt es ein weiteres Kriterium für Clearomizer: der Widerstand, welcher in Ohm angegeben wird. Generell gilt: je niedriger der Widerstand, desto mehr dichten Dampf produziert der Verdampfer. Da e-Zigaretten Verdampfer mit niedrigem Widerstand allerdings auch stärker beansprucht werden, neigen sie dazu, sich schneller zu verbrauchen als bei einem höheren Widerstand. Dank relativ günstiger Austausch-Verdampferköpfe ist dies allerdings ein Nachteil, der sich vernachlässigen lässt.

Die meisten Clearomizer verfügen über einen Widerstand von 2,0 bis 2,5 Ohm. Wer seinen Dampf richtig dicht mag, nimmt einen Verdampfer mit 1,8 Ohm oder sogar 1,5 Ohm. Die schwächeren Verdampfer können mit Widerständen bis hin zu 3,2 Ohm oder mehr aufwarten. Bei der Wahl des Widerstandes sollte man allerdings auch beachten, auf was für einem Akku der Verdampfer betrieben werden soll. Mit regelbaren Akkus, wie zum Beispiel dem Joyetech eGo-C Twist, kann noch einmal erheblicher Einfluss auf das Dampfsetting genommen werden. So lassen sich auch mit einem „schwächeren“ Verdampfer mit einem höheren Widerstand Dampfergebnisse erzielen, die einem Verdampfer mit niedrigem Widerstand in nichts nachstehen.
Es empfiehlt sich für Einsteiger oder zum Testen der Widerstände einen e-Zigaretten Verdampfer mit austauschbaren Verdampferköpfen zu wählen – besonders der Mini Vivi Nova, der mit drei Verdampferköpfen in verschiedenen Widerständen geliefert wird, bietet sich in diesem Fall hervorragend an.

Clearomizer mit einem Füllvolumen von 1,6 ml bzw. 2,0 ml wie der CE4+ , CE5+ oder die Mini Vivi Nova sind optimal für einen Gebrauch auf eGo-Akkus ausgerichtet. Sie sind im Durchmesser ungefähr gleich und bilden so eine harmonische Einheit ohne Vorsprünge oder Unebenheiten. Clearomizer, welche ein deutlich höheres Füllvolumen bereithalten (bis zu 3,0 ml und mehr), wie die Vivi Nova oder der iClear 30, sind natürlich breiter als die eGo-Akkus. Aber dank eines Cones können auch sie problemlos und stabil aufgeschraubt werden. Zu den beliebtesten Clearomizern, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind, zählen u. a. die Verdampfer der Marke Vision (CE4+, CE5+, Vivi Nova, Vision Nano) sowie die Verdampfer aus der Innokin Serie wie iClear16 oder iClear30.

E-Zigaretten Verdampfer mit Tanksystem

Bei e-Zigaretten Verdampfern mit Tanksystem sind Verdampferkopf und Tank zwei getrennte Teile. Um den Tank zu befüllen, wird dieser aus der Basis herausgezogen. Je nach Tropfverschluss der Liquid-Flasche können die Tanks sogar befüllt werden, ohne den Tankverschluss öffnen zu müssen. Nach der Befüllung wird der Tank auf den Verdampferkopf aufgesteckt. Um ein Kokeln zu vermeiden, sollte man den Aufsteck-Vorgang einige Male wiederholen, bis man von unten Luftblasen aufsteigen sieht. Dies zeigt an, dass das Liquid durch den entstandenen Unterdruck dem Verdampferkopf zugeführt wurde und das Gerät dampfbereit ist.

Der wohl bekannteste e-Zigaretten Verdampfer mit Tanksystem dürfte der Klassiker eGo-T von Joyetech sein. Bei diesem war der Verdampferkopf fest mit der Dornplatte verbunden. Bei seinem Nachfolger eGo-C wurden erstmals wechselbare Verdampferköpfe verbaut, durch welche sich die Haltbarkeit um ein vielfaches erhöhte. Die eGo-T und eGo-C Modelle gelten heute noch als Klassiker und sind für viele Dampfer wohl der Einstieg in die abwechslungsreiche Welt der E-Zigaretten gewesen.

Befüllen des Verdampfers

Das Befüllen des e-Zigaretten Verdampfers kann manchmal eine etwas frickelige Angelegenheit sein, die nicht ganz ohne Kleckerei auskommt. Doch auch hier gibt es signifikante Unterschiede: Top Coil Clearomizer wie der iClear16, der iClear30 von Innokin, der CE4+ V2 sowie der CE5+ V3 von Vision, stehen in Sachen einfache Befüllbarkeit ganz oben. Bei diesen wird einfach nur das Mundstück abgeschraubt und das Liquid seitlich in den Tank eingefüllt. Tanksysteme wie die eGo-T oder eGo-C werden befüllt, indem der Tank herausgezogen und das Liquid entweder durch die Öffnung in der Tankabdeckung oder aber über die abgenommene Tankabdeckung in den Tank eingeführt wird.
Bei Bottom Coil Clearomizern, die den Verdampferkopf am Boden verbaut haben, wird die Bodenplatte abgeschraubt, der Tank umgedreht und das Liquid eingefüllt.

Generell gilt: man kann sich mit dem richtigen Tropfverschluss einiges an Sauerei ersparen: Lange, schmale Rüssel helfen beim sauberen Einfüllen und vermeiden unnötige Liquid-Verschwendung, wenn die Hälfte daneben geht.

Wann ist ein E-Zigaretten Verdampfer verbraucht?

Irgendwann merkt man, dass der e-Zigaretten Verdampfer nicht mehr die gewohnte Leistung bringt: Der Dampf wird immer dünner und verliert deutlich an Geschmack, und man muss viel kräftiger als sonst ziehen, damit überhaupt noch Dampf rauskommt. Das kann entweder ein Zeichen dafür sein, dass der Verdampfer verbraucht ist, oder aber der Akku sich dem Ende zu neigt. Sollte sich der Dampf nicht nach dem Wechseln des Akkus erholen, ist davon auszugehen, dass der Verdampfer durch ist. Bei einem Verdampfer mit wechselbaren Verdampferköpfen ist nun die Zeit für den Wechsel gekommen. e-Zigaretten Verdampfer mit fest verbrautem Atomizer sollten komplett ausgetauscht werden.

Sollte der e-Zigaretten Verdampfer plötzlich kokelig und verbrannt schmecken, kann dies auch ein Hinweis darauf sein, dass der Verdampfer ausgetauscht werden sollte. Doch bevor man dies macht, sollte man den Verdampfer noch einmal zum Teil befüllen und schwenken, um sicherzustellen, dass der Verdampfer nicht einfach nur trocken gelaufen ist. Denn ist der Tank zu leer, ziehen die Dochte nicht genug Liquid und dadurch entsteht der unangenehm beißende Geschmack. Stellt sich nach der Neubefüllung keine Besserung ein, sollte auch in diesem Fall der Verdampfer bzw. der Verdampferkopf ausgetauscht werden.

Es kann auch vorkommen das der Verdampfer sehr schnell verbrennt und der Verdampferkopf schon nach 1 Tag getauscht werden muss. Sollte dies mehrfach hintereinander geschehen ist entweder die Produktion der Verdamperköpfe fehlerhaft oder das Liquid. Testen Sie in solchen Fällen ein Liquid von einem anderen Hersteller.

Der Verdampfer kratzt

Wird der Dampf aus dem e-Zigaretten Verdampfer auf einmal beißend und kratzt im Hals, ist davon auszugehen, dass ein Problem bei der Liquidzufuhr besteht. Das bedeutet, dass den Verdampferkopf nicht genug Liquid erreicht, und die Heizwendel zu kokeln anfängt. Bei Clearomizern sind es in diesem Fall häufig die Glasfaserdochte, die sich abgenutzt haben und nicht mehr über eine ausreichende Kapillarwirkung verfügen, um das Liquid der Heizwendel zu zuführen. Dieses Problem kann verschiedene Ursachen haben, von Materialfehlern über zu häufige Liquidwechsel bis hin zu problematischen Aromenzusammenstellungen, die die Dochte angegriffen haben. Eine weitere Ursache für Kratzen des Verdampfers kann am Liquid liegen. Wenn die Liquid Mischung zuviel Aroma-Anteile enthält führt dies zum kratzen beim Abgang.

Als erste Maßnahme bei Kokeln und kratzigen e-Zigaretten Verdampfern kann überprüft werden, ob genug Liquid im Tank ist und ob durch Neubefüllung und Schwenken das Kratzen eliminiert werden kann. Auch ein Ausspülen des Verdampferkopfs unter warmem Wasser kann kurzfristig helfen – wir empfehlen allerdings, bei starkem Kokelgeschmack den Verdampfer oder Verdampferkopf direkt auszuwechseln. Denn wo sich der unangenehm kratzige Geschmack einmal festgesetzt hat, lässt er sich nur sehr schwer wieder entfernen und so kommt man nicht in den Genuss von klarem Geschmack und dichtem Dampf.

Was ist ein BCC Verdampfer?

BCC Verdampfer stehen für Bottom Coil Changeable. Dies bedeutet, dass bei Ihnen der Verdampferkopf am Boden (oder auch der Base) des Verdampfers verbaut ist. Der Verdampferkopf ist bei diesen Verdampfern von einer Röhre aus Kunststoff, Metall oder Glas umschlossen. Durch die verlängerte Distanz zwischen Verdampferkopf und Mundstück wird der Dampf deutlich mehr abgekühlt, als dies bei Top Coil Verdampfern der Fall ist. Der kühle Dampf ist besonders bei Liquids mit frischen und fruchtigen Geschmäckern von Vorteil, da sich das Aroma dann optimal entfalten kann. Ob man eher kühlen oder warmen Dampf bevorzugt, ist vollkommen von den eigenen Präferenzen abhängig.

Ein weiterer Vorteil der BCC Verdampfer ist die Trennung von Liquid und Mundstück. Da der e-Zigaretten Verdampfer quasi über den Boden befüllt wird, der Tank also bei der Befüllung über Kopf gehalten werden muss, ist das Mundstück komplett davon abgegrenzt und es kann kein Liquid mehr in das Mundstück laufen.

Zu den beliebtesten Bottom Coil Changeable Verdampfern gehören der Innokin iClear30, der Kanger Pro Tank 2, der Kanger T3S, der Vision V Tox sowie der Vision Victory BBC Tank.

Was ist ein Top Coil Verdampfer?

Bei Top Coil Verdampfern liegt der Verdampferkopf unmittelbar unter dem Mundstück und ist fest auf einer Metallröhre verbaut, durch welche die Luft und der Strom dem Verdampferkopf zugeführt werden. Durch die kurze Distanz zwischen Verdampferkopf und Mundstück ist der Dampf, den Top Coil Verdampfer produzieren, wesentlich wärmer als bei Bottom Coil Changeable Verdampfern. Dies ist besonders bei „warmen“ Geschmacksrichtungen wie Kaffee oder Vanille äußerst prickelnd.

Aus dem Verdampferkopf hängen, je nach Model, 2 – 6 Glasfaserdochte in den Tank, über die das Liquid zum Verdampferkopf gelangt. Befüllt wird der Top Coil Verdampfer von oben: Dafür wird das Mundstück abgeschraubt und das Liquid vorsichtig seitlich entlang der Tankwand eingefüllt. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass kein Liquid in das Röhrchen in der Mitte gelangt, da der Verdampfer dadurch „blubbern“ könnte und nicht genug Dampf produziert. Zudem ist es ratsam, den Top Coil Verdampfer, nachdem er zum ersten Mal befüllt wurde, einige Minuten lang senkrecht stehen zu lassen, damit sich die Dochte richtig vollsaugen und den Verdampferkopf mit ausreichend Liquid versorgen können. Nur so ist von Anfang an bester Geschmack und dichter Dampf gesichert.

Einige der beliebtesten Top Coil e-Zigaretten Verdampfern sind der Innokin iClear16, der Vicion CE4+ V2 und CE5+ V3, der Vision Nano, der Vision VT Tank sowie der Vision Vivi Nova.

Was ist ein BVC Verdampfer?

In den letzten Wochen haben die BVC Verdampfer für ziemlich viel Trubel in den Foren gesorgt. BVC steht für „Bottom Vertical Coil“, d. h. die Heizwendel liegt senkrecht im Verdampferkopf. Im Gegensatz zu den BDCs (Bottom Dual Coil) verfügen die BVCs auch nur noch über eine statt zwei Heizwendeln – und keine Glasfaser mehr.

Glasfaser wurde bis jetzt in den meisten fertigen Verdampferköpfen genutzt. Der Nachteil dabei war, dass die Dochte aus Glasfaser in manchen Fällen über einen Eigengeschmack verfügen, der den Geschmack des Liquids verfälscht. Zudem kam es oft zu Nachflussproblemen, weil die Glasfaser das e-juice nicht kontinuierlich zur Heizwendel führte. Und läuft die Heizwendel trocken, kommt es zu einem äußerst unangenehmen Geschmack. Bei den BVC Verdampfern ist der Verdampferkopf mit einer porösen Keramik gefüllt, die einen beständigen und gleichmäßigen Nachfluss garantieren sollen. Der Geschmack des Liquids kommt durch diese „Keramikwatte“ besonders klar zur Geltung.
Auch die Dampfentwicklung und Lebensdauer der BVC-Verdampfer soll besser sein als bei anderen Clearomizern.

Die BVC Verdampferköpfe werden in Tank-Clearomizern genutzt, wie zum Beispiel dem Aspire Nautilus oder dem Aspire K1. Wie bei den meisten Clearomizern werden auch die BVCs von unten befüllt. Dafür hält man den Verdampfer über Kopf und lässt das Liquid seitlich einlaufen. Wie immer muss man dabei achten, dass keine Flüssigkeit in das Mittelrohr kommt, um Blubbern zu vermeiden. Meist sind die BVCs mit einem Pyrex Glastank ausgestattet, der auch das Dampfen von Liquids mit Fruchtsäure oder das berüchtigte Eisbonbon möglich macht.

BVC Verdampfer gibt es in der Preiskategorie zwischen 20,- bis 30,- Euro, sie liegen damit preislich in der Mittelklasse. Den Bewertungen zufolge wird durch die vertikalen Heizwendeln und die poröse Keramik allerdings viel mehr Dampf und Geschmack produziert und die Verdampferköpfe sollen sich nicht so schnell abnutzen, wie zum Beispiel BDC Verdampfer. Die Durchschnittslebensdauer einer BVCs soll bei ca. drei Wochen liegen. Die Serienstreuung von Macken oder Fehlern ist recht gering.

Was sind Subohm-Verdampfer?

2014 und 2015 standen ganz im Zeichen eines neuen Trends: dem Subohm-Dampfen. Während „normale“ Verdampfer meist über einen Widerstand von 1,5 – 2,5 Ohm verfügen, werden die Subohm-Wicklungen unter einem Ohm gefertigt. Ursprünglich kommt das Subohm-Dampfen von den Philippinen und ist deshalb auch unter dem Namen „Pinoy“-Dampfen bekannt und das bedeutet nichts anderes als „Philippino“. Heutzutage, wo man Akkuträger mit einem Leistungsvolumen von bis zu 100 Watt erwerben kann, wäre der Einsatz des Subohm-Dampfens eigentlich überhaupt nicht mehr nötig, aber die Dampfleistung ist in der Vaping-Szene trotzdem eingeschlagen wie eine Bombe.

Die Leistung wird übrigens nach dieser Formel berechnet:
P = U²: R oder auf gut deutsch:
Leistung = Spannung²: Widerstand

Nimmt man nun also einen Verdampferkopf mit 1,5 Ohm Widerstand und befeuert ihn mit 3,5 V, käme man auf eine Leistung von 8,1 Watt – nicht besonders viel also. Tauscht man den Verdampferkopf nun allerdings gegen einen mit 0,5 Ohm Widerstand, käme man auf eine Leistung von 24 Watt – also ungefähr das Dreifache!

Durch das „Mehr“ an Leistung werden wahre Massen an Dampf produziert, weshalb das Subohm-Dampfen auch als „Cloud Chasing“ bekannt ist. Viele Dampfer verlegen das Subohm-Dampfen sogar wegen der extremen Dampfentwicklung ins eigene Zuhause, da der Dampf doch einiges Aufsehen erregt.

Doch Subohm-Dampfen birgt natürlich auch einige Risiken in sich, denn zu niedriger Widerstand kann bei falscher Handhabung zu einem Kurzschluss oder gar zu einem Ausgasen der Akkus führen. Deshalb ist das Selbstwickeln von Subohm-Wicklungen auch nur für erfahrene Dampfer zu empfehlen.

Aber das bedeutet nicht, dass man nicht auch als Anfänger „hineinschnuppern“ kann: In den letzten Monaten haben die „üblichen Verdächtigen“ Joyetech, Kanger und Co. den Trend erkannt und eigene Subohm-Verdampfer-Sets auf den Markt gebracht. Mit ihnen kann man auch ohne großes Vorwissen sofort von den Vorteilen des Subohm-Dampfen profitieren, denn sie enthalten alles, was man zum Start braucht: einen Akkuträger, einen Verdampfer und passende Verdampferköpfe mit einem Widerstand von 1 Ohm oder niedriger.

Beliebte Subohm-Verdampfer sind zum Beispiel:

  • Die Joyetech One XL
  • Die Aspire Atlantis
  • Der Eleaf Melo Sub Ohm Atomizer

Doch mittlerweile gibt es von fast jedem renommierten e-Zigaretten Hersteller einen Verdampfer, der für das Subohm-Dampfen ausgestattet ist.

Der Preis für ein Komplettset mit Akkuträger, Subohm-Verdampfer- und Köpfen liegt zwischen 50,- und 80,- Euro, wobei bei den Preisen sowohl noch Luft nach oben als auch nach unten vorhanden ist.
Wer sich also im Subohm-Dampfen versuchen möchte, kann dies mittlerweile relativ problem- und risikolos tun und für sich selbst entscheiden, ob diese Art des doch sehr extremen Dampfens etwas für sich ist.

Was sind temperaturgeregelte Verdampfer?

Nach dem Subohm-Dampfen gibt es seit Kurzem eine wahre Innovation auf dem Dampfermarkt: temperaturgeregeltes Dampfen, kurz auch TC (temperature controlled) Vaping genannt. Der Clou? Hier geht es nicht mehr um Widerstände, Leistung, Watt, Volt und Co., sondern ausschließlich um die Temperatur. Und ist die erst einmal richtig eingestellt, kann es nie wieder zum berüchtigten „Kokeln“ kommen, das schon so manchem Dampfer den Tag versaut hat.

Zum Kokeln kommt es meist, wenn die Liquidzufuhr zum Verdampfer nicht stimmt. Gelangt zu wenig Liquid an die Heizwendel, läuft diese trocken und das Wickelmaterial, also in den meisten Fällen die Glasfaser, fängt an zu verbrennen. Das schmeckt nicht nur sehr unangenehm, sondern dabei können auch Schadstoffe wie Formaldehyd entstehen (wenn auch nur in sehr geringen Mengen).
Die Temperaturgrenze, bei der es zum Kokeln kommt, liegt bei etwa 290° – 300° Grad Celsius. Und genau hier setzt das TC Vaping an: Was, wenn man einfach immer unter dieser Grenze bleibt? Richtig, die Wicklung wird nie mehr kokeln.

Doch wie funktioniert das temperaturgeregelte Dampfen? Noch gibt es keine Verdampfer, die über einen eigenen Temperaturfühler im Inneren verfügen, der die Temperatur misst und an den Akkuträger weitergibt. Allerdings gibt es andere Wege, wie man die Temperatur im Verdampferkopf sehr genau bestimmen kann. Und diese stellen einiges auf den Kopf, was man bisher über das Dampfen zu wissen dachte.

Bisher nutzte man für die Wicklungen in Verdampfern zwei Arten von Draht: NiChrom und Kanthal, die beide mit einer Legierung versehen sind, die dafür sorgt, dass der Widerstand immer gleich bleibt. Für das temperaturgeregelte Dampfen hingegen nimmt man entweder

  • Edelstahldraht
  • Titandraht sowie
  • Nickeldraht Ni200

Diese Drähte zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Widerstand bei Erhitzung verändern und zwar nach dem sogenannten „Temperaturkoeffizienten“ – einer Kurve, die man auf 10° Celsius genau ausrechnen kann. Allerdings muss der Chip im Inneren des Akkuträgers dafür eine „Baseline“, die sogenannte Referenzmessung durchführen. Dies geschieht, wenn der Verdampfer aufgeschraubt wird, der dafür unbedingt Zimmertemperatur haben sollte. Aufgrund dieser ersten Messung berechnet der Chip alle weiteren Daten, deshalb ist es sehr wichtig, den Verdampfer danach nicht mehr zu verändern, z. B. durch Nachziehen.

Das temperaturgeregelte Dampfen bietet einige Vorteile:

  • Kein Kokeln mehr, weniger starke Beanspruchung von Wicklungen und damit eine erhöhte Lebensdauer
  • Keine Entwicklung von Schadstoffen wie Formaldehyd, wenn die Heizwendel trocken läuft
  • Kein Blubbern mehr, denn wird der Tank geflutet (und damit die Temperatur gesenkt), erhöht der Akku die Leistung und das überschüssige Liquid wird wesentlich schneller wieder verdampft
  • Längere Akkudauer: hat die temperaturgeregelte Wicklung erst einmal aufgeheizt, braucht sie viel weniger Energie, um auf dem gleichen Pegel zu bleiben
  • Und, selbstverständlich, die viel einfachere Handhabung, die besonders Einsteiger, und alle, die sich nicht erst monatelang mit der Technik und Physik hinter dem Dampfen beschäftigen wollen, überzeugen wird

Das TC Vaping ist noch relativ neu und es gibt noch nicht allzu viele Akkuträger, die über diese Funktion verfügen. Ein Exemplar, welches man jetzt schon erwerben kann, ist z. B. der Pipeline Pro 2. Noch sind die Preise für TC-Geräte recht hoch angesetzt, aber man kann davon ausgehen, dass in den nächsten Monaten zahlreiche Hersteller nachziehen und ihre eigenen temperaturgeregelten Akkuträger und Verdampfer auf den Markt bringen werden. Einige Prognosen besagen, dass die Zukunft des Dampfens im TC Vaping liegt, deshalb lohnt es sich, die Entwicklungen in diesem Bereich genau zu beobachten. Einen der ersten TC Verdampfer hat Joyetech mit der eVic VT auf den Markt gebracht.

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