Vype: Die eZigarette von British American Tobacco

Vype eZigarette

Vype – der nächste Zigarettenkonzern steigt in das Geschäft der e-Zigaretten ein

Nachdem mit der MarkTen schon ein Tochterunternehmen von Phillip Morris, dem Hersteller von bekannten Zigarettenmarken wie Marlboro, die Nische des elektronischen Rauchens für sich entdeckt hat, zieht nun auch British American Tobacco (BAT) nach. BAT stellt unter anderem Marken wie Lucky Strike her – und nun sollen auch die Nichtraucher glücklich gemacht werden. Die Vype ist eine im Aussehen und Handling der echten Pyro nachempfundene elektronische Zigarette, die es in zwei Versionen gibt: Als Einwegprodukt zum Wegwerfen nach dem Gebrauch und als wiederaufladbare Alternative.

Die Wegwerfzigarette von Vype

Die Vype Einwegzigarette gleicht äußerlich einer gewöhnlichen Zigarette fast bis aufs Haar – sogar eine angedeutete Glut ist am Spitze des Akkus sichtbar und auch durch Größe und Gewicht lässt sie sich kaum von normalen Tabakzigaretten  unterscheiden. Doch wie sieht es mit der Leistung aus? Bis zu 130 Züge verspricht die Verpackung. Natürlich zieht jeder Dampfer anders, insofern kann man dies höchstens als ungefähren Richtwert ansehen. Erste Reviewes und Foreneinträge lassen ahnen, dass dies recht hoch gegriffen ist und die tatsächliche Dampfleistung schon wesentlich früher nachlässt.

Es gibt die Wegwerf-Vype in drei verschiedenen Ausführungen. Bold, die mit 18,6 mg Nikotin gerade für starke Raucher Befriedigung verspricht, die Vype Classic, die mit 12,5 mg Nikotin einem mittleren Wert entspricht sowie die Vype Menthol, die nicht nur 12,6 mg Nikotin enthält, sondern auch mit erfrischenden Zutaten aromatisiert ist. Der Test zeigt allerdings: Geschmacklich können die Wegwerfprodukte erfahrene „Dampfgourmets“ nicht wirklich überzeugen. Die Tabakgeschmäcker sind eher neutral und die Mentholvariante lässt auch eher nur erahnen, was sie darstellen soll. Allerdings haben alle drei Versionen einen starken Throathit, welcher gerade Ex-Raucher oder Umstiegswillige sicherlich zufriedenstellen wird.

Die Einweglösung von Vype kann man in drei Gebindegrößen kaufen: Als einzelne Wegwerf-Zigarette oder als Paket mit 3, bzw. 5 Zigaretten. Entschließt man sich für eine der beiden letzten Varianten, erhält man auch eine stabile Umverpackung, ein sogenanntes Hardcase, dazu.
Vype bedenkt bei seiner Positionierung auf dem Markt aber auch an die Umwelt: Englische Nutzer haben die Möglichkeit, zehn benutzte Einwegzigaretten zu sammeln und diese, wenn sie leer sind, zurück an BAT zu senden. Das Unternehmen recycelt diese dann nicht nur vorschriftsgemäß, man bekommt zum Dank auch eine weitere Vype umsonst zugeschickt.

Die Vype gleicht sowohl im Design als auch in der Leistung und dem Geschmack in weiten Teilen der NJOY King. Beide sind für erfahrene Dampfer wohl eher als Notfall-Hilfe angesagt, wenn man mal das Liquid vergessen hat oder der Akku unerwartet den Dienst versagt.
Aber die eigentliche Zielgruppe sind hier auch wieder noch aktive Raucher, die eine neue Alternative ausprobieren und einen ersten Einblick in die Welt des Dampfens gewinnen möchten.

Vype Reloaded eZigarette

 

Vype Reload

Die wiederaufladbare Alternative heißt Vype Reload und sieht exakt so aus wie ihre wegwerfbare Schwester. Allerdings verspricht sie bis zu 250 Züge, bevor die Batterie über USB wieder aufgeladen werden muss. Auch hier zeigen erste Tests, dass diese Zahl sehr großzügig bemessen ist und in der Realität nur bei sehr sparsamem Gebrauch machbar ist. Man hat die gleichen Auswahlmöglichkeiten wie bei der Einwegvariante: Vype Reload Bold, Classic und Menthol.

Im Starterset der Vype Reload finden zwei e-Zigaretten Platz – geliefert wird allerdings nur eine e-Zigarette, die Zweite muss man sich separat dazubestellen. Geladen wird die Vype Reload über einen simplen USB-Anschluss. Sind die mitgelieferten Cartridges mit dem Liquid leer, hat man die Möglichkeit, sich diese ebenfalls nachzubestellen – allerdings zu nicht wirklich günstigen Preisen.

Um es ehrlich zu sagen: Die Vype Reload wird sich für den erfahrenen Dampfer nicht wirklich lohnen. Für den Preis – vor allem mit den laufenden Kosten für die Nachfüll-Cartridges – wird niemand auf Dauer glücklich werden und sollte darüber nachdenken, lieber in ein leistungsfähigeres Gerät zu investieren. Möchte man es klein und elegant haben, böte sich da zum Beispiel die eRoll von Joyetech an.

ECOpure Liquid

Das ECOpure Liquid, welches in den Cartridges der Vype genutzt wird, ist nach höchsten wissenschaftlichen und hygienischen Standards gefertigt. Es besteht aus destilliertem Wasser, Nikotin und Glycerin. Für die Mentholvariante werden außerdem noch Ethanol und Menthol beigefügt – keine versteckten Inhaltsstoffe oder Farbstoffe sind beigefügt! Allerdings ist der Geschmack nicht besonders ausgeprägt, was eventuell noch nachgebessert werden soll.

Die Vype wird in den Vereinigten Staaten für 9,99 USD angeboten. Was nicht gerade ein Schnäppchenpreis für eine Einweg-E-Zigarette ist. In Deutschland soll die Vype laut Auskunft BAT vorerst nicht in den Zigaretten Shops angeboten werden. Woher die Zurückhaltung für deutsche Raucher kommt, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen.

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Update 18.01.2016

Nachdem die Vype in England, Frankreich, Italien und auch Polen bereits zum Kauf angeboten wird, kommt die Vype ab Ende Januar 2016 in den deutschen Tabak- und Einzelhandel. Wir haben uns den Vype ePen genauer angesehen.
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