Die Einweg e-Zigarette – Alternative oder Notnagel?

Einweg e-Zigarette

Elektronische Einwegzigaretten

– Alternative oder Notnagel?

In letzter Zeit sieht man sie immer häufiger in der Öffentlichkeit und viele Supermärkte bieten sie schon an: Einweg e-Zigaretten. Sie sehen aus wie “echte” Zigaretten oder wie kleine, futuristische Kugelschreiber, doch was können diese kleinen Dinger, wie funktionieren sie und vor allem: halten sie auch das, was sie versprechen? Unsere Redaktion hat einige Einwegzigaretten getestet und geprüft ob sie eine ernsthafte Alternative zu wiederverwendbaren Verdampfern darstellen.

Für wen ist die Einweg e-Zigarette geeignet?

Es gibt viele Gründe, sich für eine elektronische Einwegzigarette zu entscheiden: man möchte das Dampfen mal ausprobieren, aber nicht direkt in ein teures wiederverwendbares Set investieren. Oder man ist unterwegs und bemerkt, dass man keinen Ersatzakku dabei hat. Oder das Liquid ausgelaufen ist. Oder man den teuren Verdampfer nicht verlieren will, wenn man auf dem nächsten Konzert wild tanzt. Einwegzigaretten sind in vielen Situationen äußerst nützlich, aber sind sie auch eine dauerhafte Lösung?

Auch bei der Einweg e-Zigarette findet keine Verbrennung statt, sondern ein Liquid wird verdampft. Anders als früher gibt es heute auch bei den Einweg-Dampfen viele verschiedene Geschmacksrichtungen. Die Nikotinstärken sind meist in drei Kategorien eingeteilt: Hoch (ca. 18 mg Nikotin), Mittel (ca. 12 mg) und ohne Nikotin, so dass vom starken Raucher bis zum neugierigen Tester jeder das Passende geboten bekommt.

Schlichtes Design und kleiner Akku

Eigentlich sind die Einweg-Zigaretten die Vorreiter unserer heutigen Dampfgeräte, denn sie waren die ersten, die auf den Markt kamen. Damals wurden sie so designt, dass sie echten Zigaretten möglichst ähnlich sahen, um die Hemmschwelle zu senken und Berührungsängste zu nehmen. Während sich wiederverwendbare e-Zigaretten mittlerweile deutlich von echten Pyros unterscheiden und optisch ganz neue Wege gehen, ist das Zigaretten-Design bei den Einweg e-Zigaretten auch heute noch eher klassisch. Viele der Modelle verfügen sogar über eine kleine LED-Leuchte an der Zigarettenspitze, um das Erglimmen der Glut nach zu empfinden. Die Einweg-Dampfen haben meist eine Akkukapazität im Äquivalent von ein bis zwei Schachteln Zigaretten – und sind schon fertig befüllt. Man muss sie nur auspacken, die Schutzkappe am Mundstück abmachen und kann los dampfen.

Drei elektrische Einwegzigaretten im Test

Unsere Redaktion hat sich drei verschiedene Modelle vorgenommen: die “Fumi 2go” von Fumidus, die elektronische Einwegzigarette von FAB sowie ein No-Name Produkt aus England. Die Preise für diese Einwegzigaretten liegen bei ca. 5 Euro pro Zigarette und alle drei waren mit 18 mg Nikotin-Liquids befüllt.
Während die Fumi 2go aussieht wie ein schlanker silberner Kugelschreiber mit blauer LED-Leuchte, sind die anderen Beiden im Zigaretten-Look gehalten. Alle drei haben eine Schutzkappe über dem Mundstück, um die Hygiene zu bewahren und auf den Verpackungen sind alle nötigen Informationen und Schutzhinweise vermerkt.

Alle drei Einweg e-Zigaretten sind extrem benutzerfreundlich und lassen sich durch einfaches Ziehen am Mundstück aktivieren. Die elektronischen Einwegzigaretten funktionieren ähnlich wie Automatk-Akkus, verfügen also nicht über Feuerknöpfe, sondern werden durch den Unterdruck, der beim Ziehen entsteht, aktiviert.

Kommt man zur Dampfentwicklung, werden viele erfahrene Dampfer eher unbeeindruckt bleiben. Alle drei Einweg-Dampfen produzieren eher eine überschaubare Menge an Dampf, etwa vergleichbar mit normalen Zigaretten. Der Flash ist bei der fumi 2go deutlich am stärksten. Was den Geschmack angeht, so lässt sich die gewähte Sorte bei allen dreien gut erkennen, aber auch hier werden Dampfer, die sonst mit wiederverwendbaren Verdampfern arbeiten, nicht wirklich begeistert sein.

Während sowohl die No-Name Einweg-Zigarette als auch die FAB in ungefähr halten, was sie an Akkukapazität versprechen (1 Big Pack bzw. 300 Züge) gibt die Fumi 2Go den Geist etwas früher auf.
Insgesamt schneiden alle drei elektronischen e-Zigaretten ungefähr gleich gut ab: unschlagbar in der Bedienungsfreundlichkeit, befriedigend bei Dampf und Geschmack und gut bei der angegebenen Akkukapazität.

Schöne Aussichten

Demnächst wird eine neue elektronische Einweg-Zigarette auf den deutschen Markt kommen: die NJOY King, die im letzten Jahr in den USA mit über 10 Millionen verkauften Exemplaren sämtliche Rekorde gebrochen hat. Auch diese wird unsere Redaktion natürlich in Kürze ausführlich vorstellen.

Um erste Schritte in die Welt des Dampfens zu wagen, oder um über kurzfristige Engpässe und Notfälle hinweg zu helfen, sind elektronische Einwegzigaretten eine durchaus sinnvolle – und vor allem sehr günstige – Alternative. Schon bald wird es sie an jeder Tankstelle und an jedem Kiosk geben, und wer erst einmal Gefallen an ihnen gefunden hat, wird sicherlich bald darauf auf wiederaufladbare Modelle umsteigen, um in den vollen Genuss des Dampfens zu kommen. Die einfache Bedienung der Einweg-Zigaretten, auspacken und los dampfen machen Sie gerade für den “Noch-Raucher” sehr interessant.

Lesen Sie auch
NJOY King – die Einweg E-Zigarette aus Amerika kommt
MarkTen – Die “Marlboro e-Zigarette”
Vuse – Die eZigarette von RJ Reynolds
Vype – Die eZigarette von British American Tobacco
Voke die E-Zigarette mit medizinischer Zulassung
Das NJOY Nachlade-Kit im Test – NJOY Recharge
Einwegzigaretten von Green Smoke
Die Blu eCigs Einweg eZigarette