Meine erste e-Zigarette

Erste e-Zigarette

Meine erste e-Zigarette, mit diesem Thema starten wir eine neue Beitragsserie in dem unsere Leser ihre Erfahrungen zur elektronischen Zigarette anderen Rauchern und Dampfern mitteilen können.

Unsere Redaktion und viele Raucher sind daran interessiert wie Dampfer, so nennen sich die e-Zigaretten Konsumenten selbst, zur Elektrozigarette gekommen sind.

Gab es Schwierigkeiten beim Umstieg? Welche positiven oder negativen Erfahrungen wurden gemacht? Sind Sie bei der e-Zigarette geblieben, oder sind Sie wieder zur Tabak Zigarette zurückgekehrt? Haben Sie es womöglich geschafft gänzlich mit dem Rauchen oder Dampfen aufzuhören?

Erfahrungsberichte zur elektronischen Zigarette

Gaby hat erst mit dem Tabak aufgehört, danach mit der e-Zigarette
Hans – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft ohne Nikotin
Erzieherin – hat die E-Zigarette durch Zufall in der Kneipe entdeckt und nach 20 Jahren mit dem Rauchen aufgehört
Literatur Studentin – empfand den Elektro Glimmstängel als abern und uncool
Studentin Geschichts- und Religionswissenschaften – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur ohne Nikotin
Christian – Keine Morgenzigarette – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur noch
Lindvall – der Raucher aus Leidenschaft wurde zum Genuss-Dampfer
Tobi – mit einem günstigen Einsteiger Set versuchte er die eZigarette und wurde Raucher und Dampfer
Julia- hatte einen täglichen Tabakkonsum von einer Schachtel nach 10 Wochen komplett Nikotinfrei
Karin – hat sich nicht von den negativen Kritiken zur eZigarette nicht beeindrucken lassen und wurde nach 20 Jahren erst Dampfer dann Nichtraucher
Moon – vom Raucher zum Nichtraucher, auch ohne elektronische Zigarette
Sonja- heute stolzer Nichtraucher
Michael- über 20 Jahre Raucher, danach überzeugter e-Raucher, heute Nichtraucher
Matba- Dampfer und Raucher
Karl-Heinz- vom stinkenden Raucher zum „duftenden“ Dampfer
Speditionskaufmann – von 2 Packungen Zigaretten am Tag zur Dampferin, Raucherhusten weg
Marlene – hat Spaß an neuen Liquid-Aromen
Pädagoge – nach 10 Jahren vom Raucher zum e-Raucher

 

Gaby - erst hat Sie mit dem Tabak aufgehört, danach mit der eZigarette

Meine erste e-Zigarette


von Gaby – erst hat Sie mit dem Tabak aufgehört, danach mit der eZigarette

Bevor ich über meine Erfahrungen mit der ersten e-Zigarette berichte, möchte ich die Leser informieren, dass ich weiblich und Mitte 50 bin. Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich Raucherin, habe nur während der Schwangerschaft nicht geraucht.

Auf die Idee, es mit einer e-Zigarette zu probieren bin ich gekommen, als ich beim Friseur in einer Zeitschrift darüber las. Das Thema hat mich interessiert, da mich der Qualm der Zigaretten und die ständigen Preiserhöhungen schon lange genervt haben. Gesagt, getan, zu Hause habe ich dann im Internet recherchiert und eine Reihe Informationen über die e-Zigaretten gefunden und auch gleich ein Modell, das für Anfänger geeignet sein sollte. Dann habe ich noch kurz einen Preisvergleich angestellt und direkt online meine erste und einzige elektrische Zigarette gekauft. Es war eine preiswerte eGo-T vom Hersteller Joyetech. Passend dazu habe ich noch Liquid verschiedener Fruchtaromen bestellt und voll Spannung auf die Lieferung gewartet.

Was habe ich erwartet

Ich hatte an die e-Zigarette die Erwartung, dass ich rauche und danach keinen Drang mehr auf eine echte Zigarette habe. Mein Hunger auf Nikotin sollte ausschließlich über die e-Zigarette gestillt werden. Ich wollte Geld sparen und nicht mehr nach Qualm stinken. Besonders die Möglichkeit wieder in der Wohnung rauchen zu können hat mich fasziniert.

Zwei endlos lange Tage habe ich gewartet, bis die bestellte Ware geliefert wurde. So schnell habe ich schon lange kein Päckchen aufgerissen. Ich musste noch schnell die Gebrauchsanleitung durchlesen, den Tank befüllen, alles zusammenschrauben und die Dampferei konnte losgehen. Es war schon ein sehr komisches Gefühl, einen Knopf betätigen zu müssen, um an einer Zigarette zu ziehen. Vom Geschmack her war ich zufrieden und mein Verlangen nach Nikotin war durch das Dampfen befriedigt.

Meine durchaus positiven Erfahrungen

Probleme hatte ich nicht wirklich. Nur finde ich auch heute noch, dass die e-Zigarette nicht so leicht in der Hand liegt, wie eine echte Zigarette, da sie deutlich schwerer ist. Trotzdem habe ich mich durchringen können, nur noch meine e-Zigarette rauchen und den Konsum von echten Zigaretten eingestellt. Allerdings stellte sich mir wiederholt die Frage, bin ich nun noch ein Raucher oder nicht.

Ich glaube Nichtraucher rauchen gar nicht, auch keine e-Zigarette und das war eigentlich auch mein Ziel. Ich beschloss, die e-Zigarette als Übergang zu nutzen. Zumindest hatte ich jetzt schon den Vorteil, dass ich weder an den Händen noch an der Kleidung oder im Raum den Geruch von Tabak hatte. Darüber hinaus brauchte ich natürlich auch keinen Aschbecher mehr und hatte demzufolge auch keinen Dreck auf dem Tisch rund um den Ascher. Die Kosten für meine e-Zigarette und die verschiedenen Liquide mit Nikotin hatte ich schon nach drei Wochen bei den echten Zigaretten eingespart.

Das Beste zum Schluss

Heute kann ich mit stolz berichten, dass ich Nichtraucher bin. Die e-Zigarette war der ausschlaggebende Punkt. Ich habe es geschafft, umzusteigen. Ich habe ein halbes Jahr e-Zigarette geraucht und bin dann problemlos von einem Tag auf den anderen Nichtraucher geworden. Meine e-Zigarette habe ich samt meinem Vorrat an Liquid meinem Schwager geschenkt, der sie immer noch dampft. Ich kann die e-Zigaretten mit gutem Gewissen empfehlen. nach oben

Hans - hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft ohne Nikotin

Die erste e-Zigarette

von Hans – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft ohne Nikotin

Da es sich um meine eigenen Erfahrungen mit der E-Zigarette handelt, formuliere ich sie auch in der Ichform. Dabei geht es um den Wechsel von der Tabakzigarette zur E-Zigarette und die damit verbundenen Probleme, Schwierigkeiten oder auch erfreulichen Erfahrungen. So unterschiedlich E-Zigarette und Tabakzigarette sind, so verschiedenartig sind auch die Erfahrungen mit ihnen.

Vom Raucher zum Dampfer

Streng genommen bin ich vom Raucher zum Dampfer geworden. Eine Zigarette besteht aus fermentierten und geschnittenen Blättern der Tabakpflanze, die in das Zigarettenpapier hineingestopft und anschließend gerollt werden. Die E-Zigarette ist ein elektrisches Gerät, das aus mehreren Teilen besteht. Sie werden zusammengesetzt und ausgetauscht. Die Zigarette wird verbraucht, sie wird buchstäblich aufgeraucht. Bei der E-Zigarette wird lediglich das Liquid verbraucht, alles andere wird nur gebraucht. Sie ist insofern eine einmalige und recht langlebige Anschaffung.*

*Anmerkung der Redaktion

Hier hat Hans nicht ganz recht. Der Verdampfer und auch der Akku verbrauchen sich. Je nach Dampfgewohnheit verbrauchen sich auch Akku und Verdampfer mehr oder weniger schnell. Bei täglich 10ml Liquid ist der Verdampfer nach 10 bis 15 Tagen verschliessen. Der Akku hält beim gleichen Verbrauch bis zu einem Jahr abhängig vom Hersteller

Anfangsphase

Zu dem Wechsel von einer zur anderen, also von Tabak zu Liquid, gehört besonders in der Anfangsphase viel Selbstbeherrschung. Ich habe mir vorab ein Zeitlimit gesetzt, um mich einerseits einzugewöhnen, und mir andererseits das Rauchen abzugewöhnen. In diesem Stadium, sozusagen in der Übergangszeit, wurde mir die Abhängigkeit von Tabak so richtig bewusst. Der Raucher muss unterscheiden in den Rauchvorgang als solchen, also in das Ziehen an der Zigarette, und in den Tabakgenuss selbst. Nicht der Rauchvorgang macht, wie es genannt wird, süchtig, sondern der Genuss des nikotinhaltigen Tabaks. Der ist ohne das Rauchen jedoch nicht möglich. Darauf zu verzichten war für mich die eigentliche Umstellung vom Rauchen hin zum Dampfen. Als ich diesen Schritt geschafft hatte, wurde die E-Zigarette sehr bald zu einem abwechslungsreichen Genuss. Dabei zähle ich, im Gegensatz zu früher, gar nicht mehr meine tägliche E-Zigarettenration.

Veränderungen

Ich kann auch die Erfahrungen anderer bestätigen, dass sich nach relativ kurzer Zeit ein insgesamt anderes Feeling einstellt. Als Zigarettenraucher war ich im wahrsten Sinne des Wortes einseitig eingenebelt und insofern benebelt. Der Zigarettenrauch war immer derselbe, und ich habe ihn mehr billigend in Kauf genommen. Bei der E-Zigarette ist das ganz anders, und das war für mich das eigentliche Aha-Erlebnis. Der mittlerweile dumpf-stupide wirkende Tabakgeruch ist weg, er wurde durch eine angenehme Frische ersetzt. Als passionierter Zigarettenraucher hatte ich den feinen Geruchssinn weitgehend verloren, ein differenziertes Wahrnehmen verschiedener Düfte oder Aromen war kaum möglich. Doch die Geruchsnerven meiner Nase haben langfristig nicht gelitten. Ich empfinde den Dampf der E-Zigarette als angenehm, abwechslungsreich und insgesamt erfrischend. Das Angebot an Liquiden ist so vielfältig, dass ich mir mittlerweile einen Vorrat an verschiedenen Düften zugelegt habe, aus dem ich nach dem Motto: Heute die, morgen die, wunschgerecht auswähle. Da ich allein lebe, brauchte ich auf Angehörige oder Mitbewohner keine Rücksicht zu nehmen. Ich habe früher meine eigene Wohnung zugeraucht, was ich in meiner jetzigen Situation nicht mehr verstehen kann.

Bleibt noch meine Meinung zur Nikotinabhängigkeit, zur sogenannten Rauchsucht. Sie ist für die meisten das eigentliche Problem, ohne dass es den Betroffenen bewusst wird. Bei mir waren die ersten acht bis zehn Tage schwierig bis schwer. Ich kannte den Unterschied zwischen Rauchvorgang sowie Tabakgenuss und konnte mich insofern mental darauf vorbereiten. Der Vergleich mit einem kalten Entzug ist etwas übertrieben, stimmt aber doch. Wenn die ersten Tage konsequent überstanden werden, dann sind die Aussichten auf einen erfolgreichen Wechsel vom Rauchen hin zum Dampfen sehr gut. Wer es nicht ganz so abrupt schafft, dem kann ich einen seichten Übergang empfehlen, also das Dampfen mit einem leichten Nikotinzusatz im Liquid. Der Nikotinanteil kann im Laufe der Zeit sukzessive bis auf null reduziert werden. Das ist jedoch eher etwas für Kontrollfreaks als für intuitive Bauchmenschen.

Resümee

Mein eigenes Resümee ist positiv. Auf den Rauchvorgang, bei dem anstelle geraucht gedampft wird, brauche ich nicht zu verzichten. Über meine Gesundheit brauche ich mir überhaupt keine Gedanken zu machen. Und die Eintönigkeit meiner bisherigen Zigarettenmarke steht in keinem Verhältnis zu der Vielfalt an frischen sowie aromatischen Liquiden.

Unterm Strich hab ich’s geschafft und bin froh darüber! nach oben

Erzieherin - Durch Zufall die eZigarette gefunden und ist nach 20 Jahren Raucherkarriere umgestiegen

Meine erste eZigarette

von Erzieherin – Durch Zufall die eZigarette gefunden und ist nach 20 Jahren Raucherkarriere umgestiegen

Ich könnte nicht mehr sagen, wie lange sich dieses für mich allmählich peinliche Spiel jedes Jahr wiederholt hat: Ich nehme mir zu Silvester vor, Schlag Mitternacht die letzte Zigarette meines Lebens auszumachen, halte den guten Vorsatz ein paar Tage lang durch, während ich zunehmend zum Nervenbündel werde und ziehe spätestens nach einer Woche die erste Schachtel Zigaretten des neuen Jahres aus dem nächstbesten Automaten. Auch die kleinen Helfer wie Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster haben daran nichts geändert. Im Gegenteil: Meist habe ich nach dem erneuten, gescheiterten Versuch sogar mehr geraucht als zuvor.

Während meiner mehr als 20-jährigen Raucherkarriere ist es mir, wie wohl jedem Raucher bestens gelungen, die negativen Folgen wie Dauerhusten oder die verschleimte Lunge zu ignorieren. Ich habe mir im Gegenteil sogar eingeredet, ich sei ein Genussraucher.

e-Zigarette: ein Zufallsfund

Eher zufällig habe ich dann bei einem eher selten gewordenen Besuch in meiner Stammkneipe die e-Zigarette entdeckt. Denn nachdem das Rauchverbot in meiner Heimatstadt fast flächendeckend in allen Lokalen eingeführt worden war, habe ich mich lieber privat mit Freunden und Bekannten getroffen. Jedenfalls habe ich dort einen anderen Gast dabei beobachtet, wie er regelmäßig an einem metallenen Stab gezogen hat, genauso wie er auch an einer Zigarette gezogen hätte. Ich sprach ihn darauf an und er erklärte mir, er rauche eine e-Zigarette. Das Thema interessierte mich nun näher und wir kamen ins Gespräch über die rauchfreie Alternative zur Zigarette.

Für welches Modell soll ich mich entscheiden?

Am nächsten Tag informierte ich mich im Internet näher über das Thema, weil ich versuchen wollte, umzusteigen. Vor allem das Argument, dass bei der e-Zigarette der Rauch nicht durch Verbrennung, sondern durch Verdampfung entsteht, hatte mich überzeugt. Schließlich war ich süchtig nach Nikotin und nicht nach den Tausenden anderer Giftstoffe, die bei der Verbrennung entstehen. Ich informierte mich also am nächsten Tag im Internet eingehender mit dem Thema.

Infrage kam für mich schließlich nur eine nachfüllbare e-Zigarette von Joytech, Red Kiwi, Biansi, Vinirette oder L-Rider, die in Deutschland als populärste Hersteller gelten. Klar war für mich von Vornherein, dass ich mich nicht für ein Einwegmodell, sondern einen wiederverwertbaren Verdampfer entscheiden würde. Beim Liquid, also der nikotinhaltigen Flüssigkeit, die verdampft wird, entschied ich mich für eine aromatisierte Variante, die vom Nikotingehalt her in etwa meiner Stamm-Zigarettenmarke entsprach.

Das erste Mal: spannend

Endlich ist die bestellte e-Zigarette samt Liquid angekommen und nach dem Auspacken komme ich mir einen Augenblick lang vor wie ein kleines Kind, das Weihnachtsgeschenke auspacken darf: Im Paket befindet sich neben dem Akkuladegerät auch eine weiße Filterkapsel, das Mundstück, zwei Metallstifte sowie das Fläschchen mit dem Liquid. Dank der beiliegenden Anleitung gelingt mir der Zusammenbau ohne Probleme und ich bin gespannt auf den ersten Zug aus der e-Zigarette.

Nachdem ich dreimal kurz hintereinander gezogen habe, ist die e-Zigarette in Gang gebracht und das Liquid wird verbrannt. Beim ersten tiefen Zug spüre ich, wie sich meine Lunge mit dem Dampf füllt. Im ersten Moment kommt mir der Geschmack etwas eigenartig vor, der kühle Rauch erinnert mich vom Gefühl her eher an den Rauch aus einer orientalischen Wasserpfeife.

Ich spüre zwar den Nikotin-Kick, aber nicht das typische Gefühl, das sich nach der Zigarette einstellt. Das liegt vermutlich daran, dass das Liquid für weit mehr als nur eine Zigarettenlänge reicht. Doch ich gewöhne mich schnell daran, zur e-Zigarette statt zum richtigen Glimmstängel zu greifen, wenn mein Körper nach Nikotin verlangt.

Die Erfahrungen: durchwegs positiv

Nachdem ich komplett auf die e-Zigarette umgestiegen bin, spürte ich ein paar Tage lang eine relativ trockene Nase und einen trockenen Mund. Das Problem hat sich allerdings rasch gegeben, nachdem ich begonnen habe, mehr Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Bis auf diese kleinen Nebenwirkungen kann ich mich über den gelungenen Umstieg auf die e-Zigarette nicht beklagen: Husten, Schnupfen und die verschleimte Lunge sind verschwunden, ich nehme Gerüche und sogar feine Geschmacksnuancen im Essen wieder wahr. Und das Beste: Ich kann fast überall rauchen, ohne meine Umgebung zu belästigen. nach oben

Literatur Studentin - raucht und dampft obwohl die Elektro am Anfang abern und uncool und wirkte

Erfahrung zur E-Zigarette

von Literatur Studentin – raucht und dampft obwohl die Elektro am Anfang abern und uncool und wirkte

– Erwartung

Anfangs war ich gegenüber der E-Zigarette sehr skeptisch. Sie kam mir albern und „uncool“ vor. Trotzdem wollte ich mal eine ausprobieren, vor allem deswegen, weil ich nur ein Einzelzimmer bewohne und beim Rauchen alles – Bücher, Kleidung, Bettwäsche – vollgequalmt wird und noch auf lange Zeit stinkt. Dass der Dampf einer E-Zigarette keine Spuren hinterlässt, kam mir da nur gelegen. Außerdem spreche ich sehr leise, was durch den Teer in der Lunge natürlich nicht besser wird. Da bei der E-Zigarette nicht geraucht, sondern gedampft wird – angeblich ohne zum Raucherhusten zu führen – entschloss ich mich, dem neuen Produkt eine Chance zu geben.

– Probleme

Dennoch gab es bereits am ersten Tag Probleme. Kaum hatte ich die E-Zigarette zusammengeschraubt, dampfte ich den halben Tag lang voller Freude vor mich hin. – Um Mitternacht musste ich mich übergeben. Und zwar wiederholt. Und am nächsten Morgen gleich noch einmal. Es kann sein, dass es nur am Essen lag (Fischstäbchen und Mayonnaise, so etwas wird schnell schlecht). Wenn die Ursache die E-Zigarette war, gibt es für mich nur zwei Erklärungen:
1. Als Anfänger weiß man nicht genau, wie viel Nikotin pro Zug inhaliert wird. Je nach Dosierung im Liquid kann es deutlich mehr sein als in einer normalen Zigarette enthalten ist. Es ist also möglich, dass ich an diesem Abend das drei-, vier- oder fünffache meines üblichen Nikotinpensums hatte und dies zur Übelkeit führte.
2. Das Liquid soll gedampft werden, nicht getrunken. Es ist ein typischer Anfängerfehler: Nachdem das Liquid in den Tank gefüllt wurde, kann es am Anfang ein bisschen lecken, wodurch einzelne Tropfen auf der Zunge landen können. Lieber nicht schlucken, da es nicht dafür gedacht ist und möglicherweise zu Unwohlsein führt.

– Positive Erfahrung

Ansonsten war ich jedoch sehr zufrieden. Das Dampfen machte mir jeden Tag mehr Spaß und schon bald begann ich, verschiedene Aromastoffe auszuprobieren. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man die E-Zigarette so lange benutzen kann, wie man möchte. Manchmal brauche ich nur einen einzigen Zug. Eine normale Zigarette müsste ich dann wegwerfen, bei der E-Ziggi spare ich mir das. Seit ich sie benutze, ist mein Zimmer übrigens viel sauberer als früher: Die ganze Asche ist weg. In der Öffentlichkeit benutze ich die E-Zigarette nicht, doch sehe ich immer wieder andere Dampfer in Cafés, Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen. Nur wenn ich zur Arbeit oder in die Bibliothek gehe, nehme ich meine mit, da ich mir so die Zigarettenpause spare und nur kurz an meiner E-Zigarette ziehe.

– Wie war der Umstieg von Tabak auf Liquid?

Die ersten Tage ohne Tabak waren super, vor allem verschwand der Raucherhusten rasch. Irgendwann kam der Moment, wo ich den Glimmstängel vermisste, das originale Raucherlebnis mit Asche und dem Inhalieren von Nikotin, Teer und Tausenden anderen Stoffen. Ich muss sagen, dass mir das auch heute fehlt. Das Dampfen einer E-Zigarette ist ähnlich, aber es ist doch ein ganz anderes Erlebnis. Ein Dampfen eben und kein Rauchen. Deswegen mache ich heute beides je nach Gelegenheit.

– Fehlkäufe

Fehlkäufe habe ich zum Glück keine getätigt, da ich mich vorher umfassend informiert habe. Die Kundenrezensionen auf diversen Verkaufsplattformen waren schon einmal hilfreich, noch mehr ins Detail ging es dann in den „Dampferforen“, zum Beispiel dampfertreff.de oder dampfer-forum.net. Dadurch vermied ich es, die billigsten E-Zigaretten auszuprobieren, da diese bereits nach kurzer Zeit kaputtgehen und da sie ein schlechtes Geschmackserlebnis bieten. Mein Modell habe ich letzten Endes bei einem Händler in Frankfurt am Main (im Hessencenter) gekauft, der mich kompetent und seriös beraten hat.

– Modell und Hersteller der e-Zigarette

Ich benutze das Modell Ego-C von Joyetech. Ich kann es weiterempfehlen. nach oben

Studentin Geschichts- und Religionswissenschaften - hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur ohne Nikotin

Meine erste elektronische Zigarette

von Studentin Geschichts- und Religionswissenschaften – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur ohne Nikotin

11 Jahre lang rauchte ich täglich 25 Zigaretten, das war nicht nur teuer, sondern machte sich auch bei meiner Gesundheit bemerkbar. Treppen steigen wurde zum Kampf und ein ständiger Hustenreiz quälte mich Tag und Nacht.
Dann sah ich in einer Diskothek einen jungen Mann e-Zigarette rauchen und beschloss mir auch eine zuzulegen – denn das Ganze sah schon ziemlich elegant aus.

Meine Erwartungen an die e-Zigarette waren nicht allzu hoch, denn ich hatte anfangs nicht vor komplett auf die geliebte Tabakzigarette zu verzichten. Ich dachte, dass eine e-Zigarette ziemlich teuer in der Anschaffung sei und auch die Liquids kostenintensiv wären. Für mich war das vorerst kein Grund die e-Zigarette als Ersatzbefriedigung zu nutzen.

Im Handel eine e-Zigarette zu erwerben, stellte sich als kleines Problem heraus. Als ich aber ins Internet schaute, fand ich unzählige Shop-Seiten, die e-Zigaretten von verschiedenen Herstellern und zu unterschiedlichen Preisen anboten. Für mich, als blutigen Anfänger, wurde es zum Problem die richtige e-Zigarette zu finden. Auf was muss ich achten? Wie teuer darf die e-Zigarette sein? Was sind Liquids? Die Fragen konnte mir nur ein Blick in Foren und Erfahrungsberichte beantworten, der sich als durchaus hilfreich erwies. Ich kaufte mir daraufhin ein eGo-T-Starterset von joyetech mit Liquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen -Pina Colada, Cola und Jamaica Rum.

Überraschenderweise waren Einsteigerset und Liquids nicht so kostenintensiv, wie ich anfangs erwartet hatte. Sie erschienen mir deshalb als gute Alternative zu meinem Glimmstängel.

Kaum hatte ich die e-Zigarette das erste Mal benutzt, waren Tabak und Zigaretten für mich Geschichte. Der Aschenbecher und die halbvolle Schachtel Zigaretten wurden umgehend entsorgt. Ich entdeckte, dass es Liquids mit Nikotin und ohne Nikotin gab und entschied mich erst einmal mit Nikotin zu dampfen, um möglichen Entzugserscheinungen aus dem Weg zu gehen. Es war unglaublich, schon nach kurzer Zeit konnte ich komplett auf Nikotin verzichten!

Endlich hatte ich nicht mehr den lästigen Geruch von Zigaretten an meiner Kleidung und auch meine Wohnung roch nicht mehr nach Rauch. Mein Freund war froh „keinen Aschenbecher mehr küssen zu müssen“ und meine Geldbörse freute sich über jeden gesparten Euro. Ich musste nicht mehr zu jeder Jahreszeit am Fenster stehen zum Rauchen, sondern konnte auch in der Wohnung ein paar Züge genießen, ohne eine Qualmwolke oder lästigen Geruch zu fürchten.

Meine Atemwege sind so frei, wie schon lange nicht mehr und ein Hustenreiz war schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu spüren. Nach dem Wegfallen der vielen Schadstoffe, hat sich nicht nur meine Lunge von Ablagerungen befreit, sondern auch ich gehe befreiter die Treppen hoch. Auf meinen Möbeln und Büchern konnte ich die widerliche Teerschicht, die sich dort abgelagert hatte, ein für alle Mal entfernen.

Heute ist das Dampfen mit der e-Zigarette ein Hobby und keine Sucht nach Nikotin mehr. Es ist wunderbar, nicht mehr durch die Tabakzigarette geknechtet zu sein, die einen sofort in Panik versetzen konnte, sobald sich der Vorrat dem Ende zuneigte.
Den Kauf und den Umstieg zur e-Zigarette habe ich definitiv nicht bereut. Ich habe mir viel Hardware gekauft und ein kleines e-Zigaretten Arsenal aufgebaut. Meine Liquids mische ich zum Teil selbst und probiere jede neue Geschmacksrichtung aus.

Die e-Zigarette schmeckt einfach nur gut und ich „rauche“ mit ihr genüsslich und relaxe dabei. Endlich kein hektisches ziehen am Glimmstängel mehr in den Pausen auf Arbeit oder auf dem Weg zur Straßenbahn. Kein Kollege muss sich noch über den kalten Rauchgeruch an mir ärgern.

Die e-Zigarette hat nicht nur mich von meiner Sucht nach Nikotin befreit, sondern auch in meinem Freundeskreis ist sie längst angekommen. Heute treffen wir uns nicht mehr auf eine Zigarette, sondern dampfen genussfreudig unsere e-Zigarette und tauschen untereinander unsere Liquids aus. nach oben

Christian - Keine Morgenzigarette - hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur noch

Meine erste Elektro-Zigarette

von Christian – Keine Morgenzigarette – hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft nur noch

Vor ca. 2 Jahren hörte ich von einem Bekannten, dass er „endlich mit dem Rauchen aufgehört habe“ – und er war wirklich ein starker Raucher. Mindestens 40 Zigaretten am Tag, oft auch mehr, gehörten zu seinem Standardrepertoire. Ich fragte ihn, wie er das geschafft habe, denn er hatte es schon diverse Male erfolglos probiert. „Mit einer e-Zigarette!“, lautete seine erstaunlich einfache Antwort.

Das hatte mich neugierig gemacht. Ich fing an im Internet darüber zu recherchieren und fand bald darauf ein Forum, in dem fleißig über sämtliche Themenbereiche diskutiert wurde. Dazu gehörte, welches Liquid man unbedingt probieren müsse, welches Modell das Beste für Anfänger sei und und und. Nach zwei Tagen unermüdlichen Lesens stand für mich fest: Die e-Zigarette musste ich auch ausprobieren. Allerdings machte ich einen fundamentalen Anfängerfehler: Ich bestellte mir eine Ego-T. Aber nicht von Joyetech, nein, ich holte mir – unwissend wie ich zu diesem Zeitpunkt noch war – einen Clone, also eine billige(re) Fälschung. Wer will nicht gerne bares Geld sparen? Falsch gedacht!

Am 16. April 2012 kam meine erste eigene e-Zigarette auf dem Postweg bei mir an und zusätzlich dazu hatte ich natürlich diverse Liquids mitbestellt. Ich wollte ja schließlich Geschmacksrichtungen ausprobieren. In der Zwischenzeit hatte ich mir in ungeduldiger Erwartung schon zahlreiche Videos im Internet angesehen. Wie setzt man die Ego-T zusammen und befüllt sie? So konnte ich sie, als sie denn endlich bei mir ankam, umgehend in Betrieb nehmen.
Doch bevor ich das tat, ging ich – wie ich hoffte – letztmalig mit einer Zigarette auf den Balkon und zündete sie an. Auch ich war eigentlich ein eher starker (Stress)Raucher und schaffte an schlimmen Tagen über 35 Zigaretten. In der Folge merkte ich, wie das Rauchen immer mehr auf meine Kondition schlug. Das, was ich als „Abschiedszigarette“ angezündet hatte, konnte meine Neugier auf die e-Zigarette nicht bremsen. Darum machte ich sie nach drei Zügen aus und ging an meinen Arbeitstisch, auf dem die Ego-T schon auf mich wartete.

Der erste Zug
Das erste Liquid, mit dem ich damals den Tank befüllte – ich entsinne mich als wäre es gestern erst gewesen – war ein Vanilleliquid mit 12 mg Nikotin. Ich wusste bereits, die ersten Züge würden nach einem ominösen „Werksliquid“ schmecken und machte mich auf das Schlimmste gefasst: Aber nein, schon der erste Zug schmeckte nach Vanille satt. Ich versuchte langsam und ruhig an der e-Zigarette zu ziehen, aber über 20 Jahre rauchen hatten mich diesbezüglich zu einem „Hektiker“ werden lassen. Ich fing an zu husten und probierte es noch mal. Noch langsamer. Und diesmal schaffte ich es, den Dampf richtig einzuatmen. Flash! Ich spürte richtigen Flash. Noch ein paar Züge und für mich war klar: Das ist es! Damit werde ich nie wieder eine Zigarette anfassen – weil es viel besser schmeckte!

Am nächsten Morgen, ein Samstag, fuhr ich zu einem – mit Mühe ergoogelten – Händler vor Ort und rüstete auf. Ein – diesmal originaler – Ego-C Verdampfer von Joyetech und diverse weitere, viel zu teure Liquids, durften mitkommen. Ich hatte den ganzen Morgen über noch keine Zigarette angefasst, was einen Bruch zu jahrelangen Traditionen bedeutete: Keine Morgenzigarette mit einem Kaffee mehr auf dem Balkon. Stattdessen setzte ich mich mit meinem Kaffee ins Wohnzimmer und nahm meine e-Zigarette zur Hand. Das funktionierte noch viel besser, als ich es mir je hätte träumen lassen.

Der Kaufrausch und zahlreiche Fehlkäufe

Viele Dampfer werden das dann Folgende von sich selbst kennen: Fängt man erst einmal mit dem Dampfen an, gibt es so schnell kein Bremsen mehr. Ich probierte mich also in den nächsten Wochen durch zahlreiche Verdampfersysteme, von denen einige super waren (wie die Biansi iMist zum Beispiel). Es waren jedoch auch einige fatale Fehlkäufe dabei. Der wohl schlimmste Fehlkauf für mich persönlich war eines der ersten Modelle aus der CE4-Reihe, die genaue Bezeichnung ist mir entfallen. Es war zu dem Zeitpunkt auch schwierig mit zu kommen bei der Geschwindigkeit, mit der neue Versionen nachgeschossen wurden. Bei diesem Modell funktionierte bei mir nichts so wie es sollte. Entweder es kokelte und man bekam den Geschmack nie wieder raus oder es tropfte ohne Ende.

Relativ schnell landete ich auch bei Selbstwicklern (Bulli A2) und Akkuträgern (eine Lavatube). Doch mit der Zeit ließ der Kaufrausch endlich nach und ich sehnte mich nach einer einfachen Lösung, die nicht die Größe einer Pfeffermühle hatte. Die Alternative bot mir die EVOD, die ich lange Zeit zufrieden und problemlos dampfte. Doch Joyetech hat meinen Jagdtrieb mit seiner eMode dann doch wieder wecken können. Als nächstes steht jetzt die eCom auf dem Plan und dann dürfte ich für die nächste Zeit wieder versorgt sein. So lange jedenfalls, bis das nächste interessante Verdampfersystem auf den Markt kommt. Ich habe übrigens nun seit fast zwei Jahren keine einzige Zigarette angefasst – es hat sich also gelohnt. Gesundheitlich und trotz meiner Fehlkäufe sowie der anfänglichen Sammlerleidenschaft auch wirtschaftlich. nach oben

Lindvall - vom Raucher zum Genuss-Dampfer

Meine erste e-Zigarette

von Lindvall – vom Raucher zum Genuss-Dampfer

Rund fünf Jahre lang galt mir der Glimmstängel als treuer Begleiter durch dick und dünn. Ob am Morgen nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder zur Entspannung am Abend: Ohne den wohltuenden Zug an der Zigarette fehlte mir etwas. Doch diese Leidenschaft sei eine Einbahnstraße, sagte mein Arzt. Den Warnschuss hörte ich. Anfangs zeigte ich mich etwas taub und wenig verständnisvoll. Später indes siegte die Vernunft. Gänzlich aufhören wollte ich nicht. Vielleicht war mir aber ebenso bewusst, dass ich das nicht geschafft hätte. Eine Alternative musste also gefunden werden. Freunde priesen mir die elektrische Zigarette an. Mit ihr begann ein neuer Lebensabschnitt, der einige Höhen erreichte, aber auch Tiefen durchschritt.

Der erste Kauf

Bereits beim Stöbern im Onlinehandel stieß ich an die Grenzen meines Wissens. Unter den vielen Modellen, die sich in der Länge, ihrem Rauchverhalten, den beiliegenden Flüssigkeiten sowie der Handhabung unterschieden, gelang mir keine Entscheidung. So gibt es zwar diverse Empfehlungen, die sich nahezu maßgeschneidert auf die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse anwenden lassen. So ganz glücklich wurde ich damit indes nicht. Erst durch einen Arbeitskollegen bekam ich eine sachgemäße Einführung in die Materie, woran sich auch bald der erste Kauf anschloss. Ich entschied mich für ein relativ kleines Modell, das gerade für mich als Anfänger geeignet sein sollte. Ein grundlegender Schritt weg von der Tabaksucht war damit also geschafft.

Nur den Überblick behalten

Eingangs entschied ich mich für ein Starter-Set von eRoll Joyetech. Preiswert und benutzerfreundlich sollte es sein. Kam ich ehedem mit einer Packung Zigaretten nebst Feuerzeug aus, so musste ich nun erst einmal schauen, wie ich in dem komplexen Gebilde des Packungsinhalts überhaupt den Anfang finden konnte. Verdampfer, Akku, Ladekabel und Flüssigkeitsdepot – wer jahrelang vom Tabak abhängig war, kann mit derartigen Begriffen nur wenig anfangen. Jetzt aber zählen sie zu den Notwendigkeiten des Tages. Auch ich musste mühsam erlernen, mit ihnen umzugehen. Und tatsächlich, es gelang. Besser sogar, als ich es mir beim ersten Blick in den kleinen Karton hätte vorstellen wollen. Aber die Entscheidung sollte sich lohnen.

Es kommt ja gar nichts

Allerdings fiel der erste echte Genuss mit der elektrischen Zigarette nüchtern aus. Ich hatte mir zum direkten Vergleich nur wenige Sekunden zuvor noch einen tiefen Zug aus brennendem Tabak einverleibt – ohne Filter, versteht sich. Der geräucherte Geschmack auf der Zunge war kaum verklungen, da nippte ich am Verdampfer. Der Unterschied hätte größer nicht sein können. Wie ein Rennpferd, das gegen einen Esel anläuft, kam mir der Unterschied vor. Sollte das bereits alles gewesen sein, was sich mit der Kraft der Elektronik bewerkstelligen ließ? Bis auf eine sachte, leicht würzige und vor allem warme Note spürte ich nämlich gar nichts im Munde. Auch mein Drang nach Nikotin ließ sich damit nicht stillen.

Die Erfahrung nutzen

Allerdings hielt die anfängliche Enttäuschung nur wenige Tage an. Schnell wurde mir klar, dass ich nicht alleine die Zigarette ändern musste, sondern auch mein Rauchverhalten einem Wandel unterlegen sein sollte. War es zuvor nötig, an der herkömmlichen Zigarette nur schnelle und kurze Züge zu tätigen, so ist diese Handhabung beim Verdampfer wenig praktisch. Hier lohnt es sich, möglichst lange und durchaus tief einzuatmen, die würzigen Schwaden aber außerdem noch einige Sekunden im Mund zu behalten. Das entspannt, bringt aber ebenso die gewünschte Menge Nikotin in den Organismus. Zudem konnte ich über Zukäufe der Flüssigkeitsdepots auch den Geschmack variieren, was sich dauerhaft ganz angenehm bemerkbar macht.

Der Versuch lohnt sich

Kurzum, nach ersten Schwierigkeiten, die mich beinahe zum Nichtraucher hätten werden lassen oder einen Rückgriff auf den Glimmstängel zur Folge gehabt hätten, bin ich mittlerweile mit der Entscheidung zufrieden. Anfängern sei aber gesagt, dass erst eine solide Beratung vor dem Kauf jene Fehler vermeidet, die ich erlitten hatte. Sind diese aber erst einmal überstanden oder gelingt es sogar, sie gar nicht erst auftreten zu lassen, wird dem Raucher mit dem Wasserdampf bald nichts mehr fehlen. Die Entwöhnung von Tabak und Nikotin gelingt auf eine angenehme Weise, die zwar etwas Zeit erfordern kann, aber die Gesundheit schont, geschmacklich nicht zu verachten ist und zudem ein großes Maß an Entspannung bereithält. nach oben

Tobi - Dampfer und Raucher

Erfahrung mit meiner ersten elektrischen Zigarette

von Tobi – Dampfer und Raucher

Nachdem ich so viel über die e-Zigarette gelesen hatte, entschloss ich mich dazu, sie auch einmal auszuprobieren. Dazu möchte ich sagen, dass ich nicht mit dem Rauchen aufhören möchte, sondern weniger nikotinhaltige Zigaretten konsumieren möchte. Durch das Angebot eines Online-Händlers habe ich mir zunächst ein Einsteigermodell bestellt. Es war günstig, denn schließlich wollte ich die e-Zigarette erst einmal testen und nicht viel Geld ausgeben. Also bestellte ich mir das Einsteiger-Set von Duvence inklusive Aroma-Depots.

Erwartung

Die Lieferung erfolgte schnell und in froher Erwartung öffnete ich die Ware. Weil ich vorher noch nie eine e-Zigarette in der Hand hatte, musste ich mir bei Youtube erst einmal die Videos über die Handhabung anschauen, denn die beiliegende Gebrauchsanweisung half nicht wirklich. Endlich war es so weit und ich konnte meine erste e-Zigarette testen. Ich muss sagen, ich war schon gleich von dem Geschmack begeistert. Sie schmecken sogar noch besser, als herkömmliche Zigaretten.

Probleme

Bei dieser Art von e-Zigarette ist das Auffüllen von Liquids eine Fummelei. Sicher ist es besser, fertige Depots zu kaufen und einfach auszutauschen, aber vom Preis günstiger sind Liquids. Ansonsten gab es keine Probleme.

Positive oder negative Erfahrung

Die positive Erfahrung ist eindeutig der Geschmack und der angenehme Geruch, der in den Raum zieht. Zigarettenrauch riecht ja nun mal nicht besonders gut, aber bei der e-Zigarette bekommt man den Eindruck, als hätte man ein gutes Raumspray benutzt, was sicherlich auch abhängig ist vom jeweils benutzten Liquid.

Es ist zwar keine negative Erfahrung, aber bei dieser e-Zigarette hält der Akku nicht lange. Schon nach ein paar Zügen war die Leistung deutlich vermindert, was man beim Ziehen und am Dampf merkte.

Wie war der Umstieg von Tabak auf Liquid

Der Umstieg ging eigentlich ganz leicht, auch wenn man bei der e-Zigarette länger ziehen muss, als bei einer herkömmlichen Zigarette. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch dafür waren die Videos auf Youtube äußerst hilfreich.*

Fehlkäufe

Als Fehlkauf würde ich es nicht bezeichnen, denn schließlich wollte ich nicht so viel Geld ausgeben, weil ich mich erst einmal von der e-Zigarette überzeugen wollte. Trotzdem kann ich auch Einsteigern nur dazu raten, kauft Euch lieber gleich ein hochwertiges Modell, denn es bestehen gewaltige Qualitätsunterschiede beim Dampfen (rauchen kann man ja hier nicht sagen). Die hochwertigen e-Zigaretten dampfen mehr und die Akkuleistung hält deutlich länger. Außerdem ist das Befüllen wesentlich einfacher und das Liquid hält länger.

Modell / Hersteller der e-Zigarette

Mein bevorzugtes Modell ist die eGo-T, Typ A von der Firma Joyetech. Das ist das Original und dabei bleibe ich auch. Mittlerweile habe ich mir schon reichlich Zubehör, wie einen anderen Verdampfer (Clearomizer) und andere Mundstücke besorgt. Auch ein schickes Etui gehört nun zu meiner Grundausstattung. Wenn ich unterwegs bin, verzichte ich auf die normale Zigarette und nehme nur die e-Zigarette mit. Das hat auch den Vorteil, dass einem bei Sturm keine heiße Glut mehr in die Augen fliegt. Natürlich rauche ich auch noch normale Zigaretten. Schließlich will ich ja nicht mit dem Rauchen aufhören.

*Anmerkung der Redaktion siehe auch „Wie ziehe ich richtig an der eZigarette

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Julia- entwöhnte sich mit der eZigarette und war nach 10 Wochen komplett Nikotinfrei

Die erste e-Zigarette – Erfahrung

von Julia- entwöhnte sich mit der eZigarette und war nach 10 Wochen komplett Nikotinfrei

Das erste Mal rauchte ich schon als Teenager eine Zigarette. 15 Jahre später hing ich immer noch am Glimmstängel und hatte den Konsum um mehr als das doppelte gesteigert. Ich rauchte pro Tag eine Schachtel Zigaretten und an Wochenenden auch gern mal 1 1/2 Schachteln. Wenn man jung ist, dann merkt man die Auswirkungen des Konsums natürlich nicht, aber auch eine Lunge ist nicht unzerstörbar

Das ein oder andere Mal hatte ich schon versucht aufzuhören. Aber am Morgen aufzustehen und sich erst mal einen Kaffee und eine Zigarette zu gönnen, das konnte leider kein Pflaster, Spray oder Kaugummi ersetzen. Schon seit Jahren hatte ich ziemlichen Husten, vor allem in der Nacht und am Morgen vorm ersten Glimmstängel. Beim Sport fühlte es sich an, als würde sich meine Lunge zuschnüren. Auch mein Arzt, der meinte, dass sich meine Lunge wie eine pfeifende alte Dampfmaschine anhöre, hatte keine guten Prognosen.

In einer Zeitung las ich eine Diskussion über die umstrittene Wirkung von e-Zigaretten und beschloss das Ganze einmal selbst zu probieren. Was hatte ich schon zu verlieren?
Ich war überrascht, wie groß das Angebot an e-Zigaretten und den nötigen Liquids war. Ebenso überrascht war ich allerdings auch über die Preise. Bevor ich zuschlug, belas ich mich erst mal und verglich die Preise. Ich entschied mich für das eGo-T Starter Set von joyetech. Ich hatte große Erwartungen in meine neue Errungenschaft. Für den besonderen Geschmack bestellte ich mir Liquids in den Varianten Kirsche, Menthol und Cappuccino.

Als mein Paket nach 2 Tagen ankam probierte ich die e-Zigarette sofort aus. Ich hatte erwartet, dass ein wenig technisches Verständnis von Nöten sei, um das Gerät in Betrieb zu nehmen. Aber es erwies sich als ganz einfach und ich konnte sofort los dampfen. Es war ganz anders, als das herkömmliche Rauchen einer Zigarette. Es fühlte sich, im Gegensatz zum Rauch des Glimmstängels, so leicht an und roch dazu noch angenehm.

Das Paket kam am frühen Nachmittag und ich war so sehr damit beschäftigt zu dampfen und die Liqudis zu probieren, dass ich bis zum Abend ohne Zigarette ausgekommen war. Die Liquids in der Geschmacksrichtung Kirsche* und Cappuccino erwiesen sich als kompletter Fehlgriff, denn der Geschmack war wirklich sehr künstlich und chemisch.

*Anmerkung der Redaktion
Hängt von der Qualität des verwendeten Rohstoffe und der Konzentration ab.

In den nächsten Tagen wurde die e-Zigarette zu meinem ständigen Begleiter und immer dann, wenn ich aus Gewohnheit Lust hatte eine Zigarette zu rauchen z.B. nach dem Essen, dann dampfte ich e-Zigarette. Komplett umsteigen konnte ich nicht sofort, denn ich war zu abhängig vom Nikotin und nach längerer Zeit dampfen, machten sich Entzugserscheinungen bemerkbar.*

*Anmerkung der Redaktion
Ein Liquid mit höherer Nikotinstärke wäre hier behilflich gewesen

Auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen bestellte ich mir Liquids mit Nikotin. Ich begann meine Liquids selbst zu mischen und mischte innerhalb der nächsten 2 Monate immer weniger von dem Nikotinliquid in die anderen Geschmacksrichtungen und entwöhnte mich somit ganz langsam vom Nikotin. Ich hatte stetig Erfolg, denn nach 3 Wochen verzichtete ich auf meine Glimmstängel und nach 10 Wochen war ich komplett nikotinfrei.

Seit Januar 2013 bin ich rauchfrei. Mein Husten ist fast komplett verschwunden und ich kann Sport treiben, ohne Luftnot und die eingeschnürte Lunge. Auch mein Arzt hat mir bestätigt, dass sich meine Lunge wesentlich besser und befreiter anhört.
Besonders im ersten Monat nachdem ich rauchfrei war, ist mir aufgefallen, dass meine ganze Wohnung und vor allem meine Polstermöbel den Rauchgeruch angenommen haben. Ich konnte nachvollziehen, wie widerlich dieser Geruch für meine Nichtraucher-Freunde gewesen sein muss. Auch meine Kleidung und meine Haare riechen jetzt nicht mehr nach alten Aschenbecher und die Kollegen auf Arbeit freuen sich, dass ich nicht in jeder Pause nach draußen rennen muss, um meine Sucht zu befriedigen und stinkend an den Arbeitsplatz zurückzukehren. In meiner Wohnung lagert sich jetzt nur noch Staub ab und nicht mehr das Nikotin, das sich auf Fensterbänken, meinen Büchern und DVDs abgesetzt hatte.

Ich bin nicht mehr süchtig nach dem Glimmstängel, sondern relaxe und dampfe genüsslich meine e-Zigarette. Freunde und ich treffen uns jetzt nicht mehr auf eine Kippe, sondern wir probieren gemeinsam neue Liquids und genießen den angenehmen Geruch. nach oben

Karin - das Teufelszeug eZigarette hat ihr geholfen vom Raucher zum Dampfer zum Nichtraucher zu gelangen

Meine erste e-Zigarette – Erfahrung

von Karin – das „Teufelszeug eZigarette“ hat ihr geholfen vom Raucher zum Dampfer zum Nichtraucher zu gelangen

Heute möchte ich allen Interessierten meine Erfahrungen mit der e-Zigarette mitteilen, die ich aus heutiger Sicht nicht vermissen möchte. Auch wenn bisweilen in den Medien von Teufelszeug die Rede ist, mir hat letztlich die e-Zigarette ein rauchfreies Leben gebracht, bei dem ich auch noch Geld spare.

Über 20 Jahre habe ich täglich geraucht, oft mehr als eine Schachtel. Das ging unheimlich ins Geld, Raucher wissen, was die Glimmstängel jetzt kosten. Aber viel schlimmer und lästiger war mein Raucherhusten, der meine Familie und mich extrem belastet hat. Das war auch der Grund, weswegen ich mich nach Alternativen umgesehen habe. Ich wollte Nichtraucher werden, ohne Nikotinpflaster oder andere Hilfsmittel zu nutzen, die teuer sind und nicht immer wirken.

Die Empfehlung meines Freundes
Ein lieber Freund, der mich gut kannte, empfahl mir die e-Zigarette. Sie sollte die Lösung für viele meiner Probleme sein. Die e-Zigarette stinkt nicht, ist auf lange Zeit betrachtet deutlich günstiger und natürlich auch gesünder. Ein besonderer Vorteil der e-Zigarette besteht darin, dass man sie praktisch überall rauchen kann, auch in Restaurants, im Büro oder eben in den eigenen vier Wänden.

Ich nahm den Hinweis dankend an und begann mich für die e-Zigaretten zu interessieren. Meine Recherchen im Netz waren voller Widersprüche. Manche Nutzer kritisierten die Qualität der Akkus und den Geschmack des Liquides. Die e-Zigarette sollte nicht vergleichbar mit einem tatsächlichen Raucherlebnis sein.

Was sollte ich machen, ich musste es selbst probieren. Ende 2012 war es dann soweit. Ich habe mich vor Ort in einem Laden nach den Vor- und Nachteilen der e-Zigarette erkundigt, mir verschiedene Modelle angesehen. Letzen Endes habe ich mir auf Empfehlung des Verkäufers eine e-Zigarette mit der Bezeichnung eGo-T gekauft, die allerdings aus China* kam, also nicht vom Hersteller der Originale. Das war mir letztlich dann auch nicht so wichtig, da es ein Test sein sollte. Für das sogenannte Starterpaket habe ich 45 Euro bezahlt. Es bestand aus zwei Akkus, einem Steckernetzteil, einem USB Ladekabel, zwei Verdampfern und diversen Mundstücken.
Für das Liquid habe ich weitere fünf Euro für zehn Milliliter gezahlt.

*Anmerkung der Redaktion
Anfangs kamen bis auf wenige Ausnahmen alle Liquids aus China. Inzwischen gibt es jedoch viele europäische und deutsche Hersteller

Ich war zufrieden und rechnete den Preis gleich gegen Zigaretten auf. Die Anschaffungskosten würden sich schnell amortisieren, wenn ich dabei bleibe.

Meine Erfahrungen mit der e-Zigarette
Ich habe das Rauchen sofort aufgegeben und bei Bedarf nur noch an der e-Zigarette „gedampft“ sagt man hier. Am Anfang war das ein komisches Gefühl und ich hatte nach dem „Dampfen“ auch immer einen trockenen Geschmack im Mund. Das hat sich im Lauf der Zeit aber verloren. Ich habe die e-Zigarette über knapp ein Jahr benutzt. Dann war ich plötzlich Nichtraucher.

Das kam eigentlich mehr durch einen Zufall. Wir waren am Wochenende bei Bekannten und ich hatte meine e-Zigarette vergessen. Eine neue e-Zigarette wollte ich mir wegen des relativ hohen Anschaffungspreises nicht kaufen. Ich versuchte es eben ohne. Es hat funktioniert, meine e-Zigarette hatte ich nicht und rauchen wollte ich nicht. Ich habe das Wochenende überlebt und lebe auch heute noch. Bin gesund und glücklich und habe keinen Raucherhusten mehr.

Meine Empfehlung
Ich empfehle jedem, der sich das Rauchen abgewöhnen will, es auf meine Art zu versuchen. Es ist kein Risiko. Die e-Zigarette ist ein guter Ersatz. Sie kann beliebig lange genutzt werden. Wer es nicht schafft, hat auch kein Problem, immerhin gelingt es so, vom schädlichen Nikotin wegzukommen. Das Rauchen von e-Zigaretten ist deutlich billiger und schon allein deswegen eine Alternative.nach oben

Moon - vom Raucher zum Nichtraucher, auch ohne eZigarette

Meine erste e-Zigarette – Erfahrung

von Moon – vom Raucher zum Nichtraucher, auch ohne eZigarette

Meine Erwartungen an die E-Zigarette waren hoch. Ich hatte über 30 Jahre geraucht und hingenommen, dass man mich wegen herabfallender Asche oder verqualmter Kleidung kritisierte. Außerdem reizte mich, gesünder zu rauchen. Meine kleinen Enkel mochten die Raucherei nicht. Sie waren es auch, die mich mit ihrem umwerfenden Charme auf die E-Zigarette brachten.

„Oma, warum hat der Mann einen qualmenden Kugelschreiber im Mund?“ fragte Finn mich eines Tages. Ich lachte in der Annahme, er habe etwas missverstanden. Aber dann sah ich es auch. Ein Mann, der ein paar Tische weiter entfernt saß, schien aus einem kugelschreiber-ähnlichen Objekt zu rauchen. Wohlgemerkt: Es war ein Schnellrestaurant, in dem Rauchen verboten war. Das interessierte mich. Also ging ich zum anderen Tisch, um ihn danach zu fragen. Die Kinder mümmelten derweil an ihren Pommes mit Hamburgern. In einem Gespräch klärte ich, um was es hier ging: eine E-Zigarette. Mein jüngerer Sohn, ebenfalls Raucher, ermittelte dann alles weitere aus dem Internet und erklärte es mir mit verständlichen Worten. Einen Monat später stieg ich von meiner Lieblings-Zigarettenmarke um auf eine E-Zigarette. Zuvor hatte ich mich tagelang überzeugen müssen, dass sich das aus vielen Gründen lohnen würde. Allein schon wegen der Enkel und des Mitraucherproblems ließ ich mich dann überzeugen. Nur vorstellen konnte ich es mir nicht recht. Der Mensch – und insbesondere der rauchende Mensch – ist ein Gewohnheitstier. Er schätzt seine Marke und seine Rauchgewohnheiten. Ich bin aber der „ganz oder gar nicht“-Typ. Also machte ich keine halben Sachen. Ich investierte 2010 per wagemutiger Onlinebestellung in eine stylische Freesmoke „BBerry Classic Ego-CE5“ E-Zigarette und machte mich daran, sie auszuprobieren. Angesprochen hatte mich das Design, aber auch der Umstand, dass ich ein komplettes Starter-Set kaufen konnte. Es bestand aus dem Zerstäuber „Ego-CE5“, einem Lithium-Akku mit Sicherungselektronik, einem Umhängeband, einem Liquid mit Aroma, einem Ladegerät mit USB-Adapter, einer Gebrauchsanweisung und einem ledernen Transportetui. Ein ganz schöner Unterschied zu einer einfachen Zigarettenschachtel, dachte ich beim Auspacken. Die Übersichtlichkeit der bestellbaren Artikel auf der Webseite des Herstellers hatte mich aber überzeugt. Man musste sich bei Freesmoke nicht erst alles mühsam zusammensuchen.

Ehrlich gesagt, kam ich mit meiner E-Zigarette überhaupt nicht klar. Mir fehlte das typische Aroma meiner gewohnten Zigaretten. Ich kam mir lächerlich vor, wenn ich irgendwo meine E-Zigarette hervorholte und daran herumnuckelte. Es war ein ganz anderes Gefühl als beim Rauchen einer „richtigen“ Zigarette. Ich konnte beim Ziehen nicht das Gefühl entwickeln, zu rauchen. Also rauchte ich meistens weiter meine geliebten Zigaretten, aber in der Öffentlichkeit gelegentlich meine Freesmoke E-Zigarette. Das ärgerte mich und ich begriff auch meine Abhängigkeit besser. Man leugnet sie ja und behauptet vor sich selbst, aus Geschmack an der Sache zu rauchen oder gemütlicher Genussraucher zu sein. So ging das eine Weile. Mein Sohn wollte das nun auch einmal probieren, weil er mich nicht verstand. Doch mit Logik und tausend Argumenten kommt man einem Raucher nicht bei. Während Georg meine wenig benutzte E-Zigarette eine Woche auslieh und ausprobierte, haderte ich mit mir. Ich ging mit mir ins Gericht und fragte ich, ob ich tatsächlich nicht ganz ohne das Gequalme denkbar war. Die E-Zigarette hätte doch all meine Probleme mit dem Rauchen lösen können – und sie tat es nicht. Sie war teuer, schmeckte mir nicht und passte irgendwie auch nicht zu mir.

Das Ende vom Lied war, dass mein Sohn, ein Gelegenheitsraucher, aus Liebe zu seiner Frau auf die E-Zigarette umstieg und ich nach längerem inneren Kampf mit dem Rauchen aufhörte. Georg kaufte sich allerdings eine „männlichere“ E-Zigarette. Wann immer ich Entzugserscheinungen habe, sehe ich die E-Zigarette an und bin in Versuchung, sie zu befüllen. Noch scheint die Sache nicht ganz entschieden zu sein. Meine Nachbarin sagte mir kürzlich, sie habe nach 16 Jahren noch gelegentlich Entzugserscheinungen, aber sie bedaure den Ausstieg nicht. Mir fehlt etwas. Aber meine beiden Enkel finden es toll, dass ich nicht mehr qualme. Das ist im Moment Belohnung genug. Im Notfall kann ich jederzeit auf meinen „qualmenden Kugelschreiber“ zurückgreifen. nach oben

Sonja- heute stolzer Nichtraucher

Meine erste e-Zigarette – Erfahrung

von Sonja- heute stolzer Nichtraucher

Als eingefleischter Raucher hatte ich schon lange das Verlangen, dieses Laster endlich aufzugeben. Seit mehr als 20 Jahren rauche ich nun schon täglich eine Schachtel Zigaretten. Bei Feiern oder am Wochenende oft noch mehr. Rauchen und Nichtrauchen ist deswegen in unserer Familie immer wieder ein Thema. Vor mehr als eineinhalb Jahren bei einer Geburtstagsfeier in der Familie war der neue Freund meiner Cousine dabei. Der rauchte genüsslich eine e-Zigarette. Das war das erste Mal, dass ich mit so einem Ding konfrontiert wurde und gleich jemanden hatte, den ich befragen konnte. Bisher hatte ich im Internet über e-Zigaretten gelesen. Frank, so heißt der Freund meiner Cousine Jasmine, hat mich von den Vorteilen dieser etwas anderen Zigarette rein rhetorisch überzeugt. Er lies mich auch probieren. Ich war begeistert und mein Entschluss war gefasst. Ich kaufe mir eine e-Zigarette und steige um.

Meine Erwartungen an die e-Zigarette
Mein Wunsch war es, wenn ich e-Zigarette „rauche“, auf das echte Nikotin in Zigaretten problemlos verzichten zu können. Ich wollte die e-Zigarette wie eine Krücke benutzen, um mir das eklige Rauchen ganz und gar abzugewöhnen.

Gleich am Folgetag recherchierte ich im Internet und suchte ein Modell, das für Anfänger geeignet ist. Nebenbei habe ich noch interessante Details über die Funktionsweise erfahren. Anschließend habe ich mir in einem Onlineshop die preisgünstige eGo-T von Joyetech bestellt. Das passende Liquid in verschiedenen Aromen habe ich ebenfalls in diesem Shop gekauft.

Ich konnte es anschließend kaum erwarten, bis meine Bestellung geliefert wurde. Dem Postboten habe ich mein Paket förmlich entrissen, so neugierig und spannungsgeladen war ich. Würde es wirklich funktionieren? Kann ich e-Zigarette dampfen und auf Tabak verzichten? Ich war sehr gespannt und die 65 Euro, die mich dieser Versuch kostete, waren mir in diesem Moment egal.

Meine Erfahrungen mit meiner ersten e-Zigarette
Auch wenn es schwer zu glauben ist, ich habe durchweg positive Erfahrungen machen können. Von dem Moment an, wo ich die e-Zigarette in Benutzung nahm, habe ich keine normale Zigarette mehr geraucht. Das kann zugegebenermaßen aber damit zu tun haben, dass ich willensstark bin und mich lange vorher mit dem Thema Nichtrauchen auseinandergesetzt hatte. Die e-Zigarette hat meine Erwartungen erfüllt. Bei der Wahl des Aromas habe ich mich auf ein Aroma festgelegt. Schließlich habe ich ja vorher auch immer die gleiche Marke geraucht und nicht ständig gewechselt.

Anfängliche Probleme bei Nutzung der e-Zigarette
Ich musste mich zuerst daran gewöhnen, dass ich nicht jedes Mal auf den Balkon gehen muss, wenn ich rauchen will. Die e-Zigarette macht keinen Gestank und kann auch im Wohnzimmer und auch in Gegenwart von Kindern geraucht werden. Etwas komisch war es am Anfang, dass ich einen Knopf drücken musste, um einen Zug an der Zigarette zu machen. Außerdem liegt sie deutlich schwerer in der Hand als eine echte Zigarette.

Aber das alles sind nur Momentaufnahmen. Wirkliche Probleme hatte ich nicht. Die e-Zigarette habe ich dann 2012 und 2013 knapp sieben Monate als Ersatz genutzt.

Heute bin ich stolzer Nichtraucher. Im vergangenen Jahr war ich Anfang März bei einer Hypnoseveranstaltung von Pharo. Der hat es tatsächlich geschafft, mich von meinem Laster endgültig zu befreien. Heute bin ich Nichtraucherin und brauche auch die e-Zigarette nicht mehr. Ich habe sie einer guten Freundin geschenkt, die sich damit das Rauchen abgewöhnen wollte. Bei ihr hat es noch nicht funktioniert. Sie dampft noch, was aber auch wieder für die e-Zigarette spricht.nach oben

Michael- über 20 Jahre Raucher, danach überzeugter e-Raucher, heute Nichtraucher

Meine erste e-Zigarette – Erfahrung

von Michael- über 20 Jahre Raucher, danach überzeugter e-Raucher, heute Nichtraucher

Heute möchte ich allen Interessierten meine Erfahrungen mit der e-Zigarette mitteilen, die ich aus heutiger Sicht nicht vermissen möchte. Auch wenn bisweilen in den Medien von Teufelszeug die Rede ist, mir hat letztlich die e-Zigarette ein rauchfreies Leben gebracht, bei dem ich auch noch Geld spare.

Über 20 Jahre habe ich täglich geraucht, oft mehr als eine Schachtel. Das ging unheimlich ins Geld, Raucher wissen, was die Glimmstängel jetzt kosten. Aber viel schlimmer und lästiger war mein Raucherhusten, der meine Familie und mich extrem belastet hat. Das war auch der Grund, weswegen ich mich nach Alternativen umgesehen habe. Ich wollte Nichtraucher werden, ohne Nikotinpflaster oder andere Hilfsmittel zu nutzen, die teuer sind und nicht immer wirken.

Die Empfehlung meines Freundes
Ein lieber Freund, der mich gut kannte, empfahl mir die e-Zigarette. Sie sollte die Lösung für viele meiner Probleme sein. Die e-Zigarette stinkt nicht, ist auf lange Zeit betrachtet deutlich günstiger und natürlich auch gesünder. Ein besonderer Vorteil der e-Zigarette besteht darin, dass man sie praktisch überall rauchen kann, auch in Restaurants, im Büro oder eben in den eigenen vier Wänden.

Ich nahm den Hinweis dankend an und begann mich für die e-Zigaretten zu interessieren. Meine Recherchen im Netz waren voller Widersprüche. Manche Nutzer kritisierten die Qualität der Akkus und den Geschmack des Liquides. Die e-Zigarette sollte nicht vergleichbar mit einem tatsächlichen Raucherlebnis sein.

Was sollte ich machen, ich musste es selbst probieren. Ende 2012 war es dann soweit. Ich habe mich vor Ort in einem Laden nach den Vor- und Nachteilen der e-Zigarette erkundigt, mir verschiedene Modelle angesehen. Letzen Endes habe ich mir auf Empfehlung des Verkäufers eine e-Zigarette mit der Bezeichnung eGo-T gekauft, die allerdings aus China kam, also nicht vom Hersteller der Originale. Das war mir letztlich dann auch nicht so wichtig, da es ein Test sein sollte. Für das sogenannte Starterpaket habe ich 45 Euro bezahlt. Es bestand aus zwei Akkus, einem Steckernetzteil, einem USB Ladekabel, zwei Verdampfern und diversen Mundstücken.
Für das Liquid habe ich weitere fünf Euro für zehn Milliliter gezahlt.

Ich war zufrieden und rechnete den Preis gleich gegen Zigaretten auf. Die Anschaffungskosten würden sich schnell amortisieren, wenn ich dabei bleibe.

Meine Erfahrungen mit der e-Zigarette
Ich habe das Rauchen sofort aufgegeben und bei Bedarf nur noch an der e-Zigarette „gedampft“ sagt man hier. Am Anfang war das ein komisches Gefühl und ich hatte nach dem „Dampfen“ auch immer einen trockenen Geschmack im Mund. Das hat sich im Lauf der Zeit aber verloren. Ich habe die e-Zigarette über knapp ein Jahr benutzt. Dann war ich plötzlich Nichtraucher.

Das kam eigentlich mehr durch einen Zufall. Wir waren am Wochenende bei Bekannten und ich hatte meine e-Zigarette vergessen. Eine neue e-Zigarette wollte ich mir wegen des relativ hohen Anschaffungspreises nicht kaufen. Ich versuchte es eben ohne. Es hat funktioniert, meine e-Zigarette hatte ich nicht und rauchen wollte ich nicht. Ich habe das Wochenende überlebt und lebe auch heute noch. Bin gesund und glücklich und habe keinen Raucherhusten mehr.

Meine Empfehlung
Ich empfehle jedem, der sich das Rauchen abgewöhnen will, es auf meine Art zu versuchen. Es ist kein Risiko. Die e-Zigarette ist ein guter Ersatz. Sie kann beliebig lange genutzt werden. Wer es nicht schafft, hat auch kein Problem, immerhin gelingt es so, vom schädlichen Nikotin wegzukommen. Das Rauchen von e-Zigaretten ist deutlich billiger und schon allein deswegen eine Alternative. nach oben

Matba- Dampfer und Raucher

Meine erste e-Zigarette

von Matba- Dampfer und Raucher

Zugegeben, die Entscheidung eine elektronische Zigarette auszuprobieren, fiel mir nicht leicht. So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir eine solche Zigarette schmecken würde. Umso erstaunter war ich dann, als ich es zum ersten Mal ausprobierte. Auch wenn ich wusste, dass ich gerade Dampf ausatme, es sah und fühlte sich an wie echter Zigarettenrauch. Ich war von Anfang sehr begeistert und konnte durch die elektronischen Zigaretten meinen Konsum an Zigaretten deutlich reduzieren. So ganz möchte ich zwar auch heute noch nicht auf die originalen Zigaretten verzichten, doch die geringere Anzahl finde ich bereits sehr gut. Denn vorherige Versuche den täglichen Zigarettenverbrauch zu reduzieren oder sogar ganz aufzugeben waren nicht halb so erfolgreich. Ob beispielsweise Nikotinpflaster oder Kaugummis mit Nikotin, keines dieser Produkte hat mich vom Rauchen abgehalten.

Meine erste elektronische Zigarette habe ich mir im Sommer 2013 zugelegt. Seit knapp einem Jahr kann ich mich somit als Dampfer bezeichnen. Die anfängliche Euphorie hat bei mir in all der Zeit nicht nachgelassen. Doch in der Zwischenzeit habe ich mich für einen Modellwechsel entschieden. So dachte ich zu Beginn noch, dass die E-Zigarette besonders groß sein sollte, damit auch das Rauchgefühl besonders gut ausfällt. Doch diese Vorstellung habe ich irgendwann aufgegeben. Denn auch kleiner gestaltete elektronische Zigaretten weisen heutzutage eine erstaunliche Dampfentwicklung aus und stehen größeren Modellen in diesem Punkt kaum nach. Zudem sind kleinere E-Zigaretten, die in etwa die Abmessungen einer echten Zigarette besitzen, wesentlich praktischer. So lassen sich diese Zigaretten in einem kleinen Etui verstauen und bei meinem Modell werden Sie hierbei auch gleich noch immer wieder aufgeladen. Letztgenannter Punkt ist nicht weniger wichtig bei kleineren E-Zigaratten, denn die Akkus der elektronischen Zigaretten halten nicht sehr lang durch. An einem längeren Kneipenabend würde man mit einer Akkuladung kaum bis zum Ende elektronisch rauchen können, selbst wenn man sich mehrere E-Zigaretten eingepackt hat. Die Etuis zum Aufladen sind sehr zu empfehlen, sie werden zu Hause, gleich einem Handy, ganz einfach an der Steckdose aufgeladen und geben dann den Strom unterwegs an die E-Zigaretten ab, die man in sie platziert. Die beiden Modelle einer E-Zigarette, die ich bisher ausprobiert habe, stammen jeweils von dem Hersteller Joyetech. Jeder der Artikel hat in der Vergangenheit immer einwandfrei funktioniert und auch hinsichtlich der Punkte der Verarbeitung und des Designs bin ich sehr zufrieden.

Neben der Änderung des Modells habe ich zu Beginn der Benutzung der E-Zigarette sehr oft das Liquid gewechselt. Die große Vielfalt, die sich im Bereich der Liquids entdecken lässt, ist Segen und Fluch zugleich. Denn natürlich möchte man am besten alle Geschmacksrichtungen einmal ausprobiert haben, um nicht befürchten zu müssen, dass es am Ende eventuell Liquids gibt, die einem noch besser schmecken. Für Anfänger haben die Händler glücklicherweise oftmals Probiersets in ihrem Angebot, wodurch man bei Nichtgefallen nur kleine Proben eines Liquids umsonst erworben hat. Irgendwann habe ich mich dann aber doch recht konsequent auf einen Geschmack festgelegt. Eine Entscheidung, die ja auch bei echten Zigaretten getroffen wird. Statt Lieblingsmarke habe ich somit nun auch ein Lieblingsliquid, das ich fast immer benutze. Ein Kritikpunkt bei den Liquids ist aber noch, dass viele Ausführungen doch sehr süßlich schmecken. Besonders bei einigen Tabaksorten ist mir dieser Umstand aufgefallen. Mit echtem Tabakgeschmack haben viele Liquids in diesem Bereich nur noch wenig zu tun. Ein Manko, das ich bei verschiedenen Anbietern feststellte, weshalb ich glaube, dass manche Geschmacksrichtungen einfach noch nicht besonders gut nachgebildet werden können. Dafür gibt es aber eben auch eine Vielzahl an Liquids, die wiederum täuschend echt schmecken und ihren natürlichen Vorbildern im Geschmack kaum nachstehen.

Das Befüllen einer elektrischen Zigarette mit Liquid ist in meinen Augen zudem sehr leicht. Zu empfehlen sind vor allem kleine Fläschchen, die mit einer Spitze direkt in den Tank eingeführt werden können. Überhaupt ist die gesamte Handhabung einer elektrischen Zigarette problemlos gestaltet. Neben dem regelmäßigen Aufladen und dem Befüllen mit Liquid verursacht eine E-Zigarette keine Arbeit. Die Verschleißteile an den Modellen sind auch überschaubar. So muss ich aller paar Wochen lediglich das Mundstück und den Verdampferkopf wechseln, damit die Dampfentwicklung nicht zu stark nachlässt. Die Akkus sind bei mir auch nach über einem halben Jahr noch leistungsstark und deshalb bestens zu verwenden. Die finanziellen Kosten für elektronische Zigaretten sind somit neben dem gesundheitlichen Aspekt für mich ein weiteres Argument geworden, weshalb ich sehr zufrieden mit der Entscheidung für E-Zigaretten bin. Denn im Vergleich zu meinem vorherigen Zigarettenkonsum, der bei rund 25 Zigaretten pro Tag lag, gebe ich nun wesentlich weniger Geld für das Rauchen aus.

Ein weiterer Pluspunkt zum Schluss ist noch, dass E-Zigaretten auch nicht die Luft in der eigenen Wohnung verpesten. Ein Fakt, der in meiner Beziehung mit einer Nichtraucherin seitdem schon so manchen Krach zu Hause verhindert hat und weniger Stress ist ja auch gut für die Gesundheit! nach oben

Karl-Heinz- vom stinkenden Raucher zum duftenden Dampfer

Meine erste e-Zigarette

von Karl-Heinz- vom stinkenden Raucher zum „duftenden“ Dampfer

Meine erste E-Zigarette habe ich im November des Jahres 2013 geraucht. Freiwillig tat ich es aber nicht. Meine Frau hatte mich jahrelang mit Gemecker über herunterfallende Asche, mein Lungenkrebsrisiko und andere Nikotinfolgen genervt – und dann hat meine Tochter mir auch noch gesagt, dass ich mal wieder wie ein voller Aschenbecher dufte. Das traf mich schwer, besonders weil ich auf meine Tochter stolz bin und vor ihr glänzen möchte.

Im Grunde weiß man als Raucher, was einem blühen kann. Man schafft aber trotzdem nicht den Ausstieg. Sucht ist eben Sucht. Meine unzähligen Versuche, mir das Qualmen abzugewöhnen, haben mich mehr frustriert als alles, woran ich je scheiterte. Ich hatte also die Erwartung, auch mit der E-Zigarette keine großen Erfolge zu haben. Die Umstellung war in der Tat hart. Aber: Meine Frau wurde plötzlich viel liebevoller und meine Tochter schmuste wieder gerne mit mir. Das hat mich enorm motiviert. Außerdem hat so jeder das, was er will. Ich darf weiter rauchen und alle anderen haben keinen Grund mehr, zu meckern. Ich muss allerdings auf den Duft einer frisch angezündeten Zigarette verzichten und fühle mich auch irgendwie blöd mit der E-Zigarette in der Hand. Man verbindet Lässigkeit, Souveränität und Männlichkeit damit, wenn man mit einer Zigarette in der Hand irgendwo steht. Positiv ist aber, dass man automatisch weniger oft zur E-Zigarette greift, wenn sie einem peinlich ist. Da keimt doch glatt die Hoffnung auf, dass man es eines Tages doch ganz lassen kann.

Es war schwierig und amüsant zugleich, den Ausstieg zu wagen. Positiv ist, dass ich mich morgens jetzt nicht mehr mit Hustenanfällen quälen muss. Außerdem muss ich nicht mehr denken, ich rieche wie ein voller Aschenbecher – ein widerlicher Geruch, den ich selbst nicht gut aushalten kann. Als Raucher merkt man ja nicht, dass die ganze Wohnung nach Kneipe duftet. Das geht einem erst auf, wenn man als E-Raucher die Wohnung eines Kampfrauchers betritt. Vollkommen unerwartet war auch die Erfahrung, dass mein Geruchs- und Geschmackssinn sich verändert hat. Alles schmeckt jetzt intensiver und ich rieche so manches, was ich seit Jahren nicht wahrgenommen habe. Der Duft von Dill in der Sonne aus dem Kräuterbeet meiner Frau hat mich umgehauen. Ich hatte keine Ahnung, wie sehr das Qualmen meine Sinne beeinflusst.

Auch wenn der Umstieg auf Liquid mir nicht leichtgefallen ist und länger gedauert hat: Ich bin am Ende froh, dass ich es gemacht habe. Ich habe mir wegen des Aussehens einen Riccardo „R150 XXL“ Starter-Set für ungefähr dreißig Euro gekauft. Die anderen E-Zigaretten sahen mir zu wenig nach Zigarette aus. Die „Glut“ ist in Wahrheit eine LED-Lampe, aber es qualmt immerhin wie eine echte Zigarette. Man raucht nicht mehr, man dampft. Diese E-Zigarette zeigt einem an, wenn der Akku leer ist. Ich bin beim Geschmack „Tobacco“ geblieben, der im Starter-Set enthalten war. Sechs „Tobacco“-Depots waren dabei. Daran gewöhnt man sich halt. Erstaunt war ich darüber, dass ein Depot einer ganzen Schachtel Zigaretten gleichkommt. Früher qualmte ich eine oder anderthalb Schachteln am Tag, heute leere ich ein Depot in zwei Tagen. Die mitgelieferten Leerdepots habe ich nie benutzt. Ich konnte mir nicht vorstellen, Hubba Bubba-ähnliche Aromen zu inhalieren. Ich bin auch beim Kaugummi ein Purist und nicht für unmännliche Dinge zu haben.

Klasse finde ich, dass ich 5 Depots für meine Riccardo „R150 XXL“ in der Geschmacksrichtung „Tobacco“ für knapp sieben Euro nachkaufen kann. Das ist deutlich weniger Geld, als ich bisher in meine Sucht investiert habe. Auch wenn man angemessen verdient, ist einem bewusst, wie teuer das Qualmen ist. Irgendwann habe ich mal errechnet, was ich schon weggequalmt hatte: einen kompletten SUV meiner Lieblingsmarke und ein kleines Reihenhaus. Seltsamerweise beeindruckt einen Raucher so etwas nicht lange. Von dem, was ich jetzt eingespart habe, habe ich meiner Frau eine Paris-Kurzreise geschenkt. Sie hat nie wieder ein Wort gegen meine Nikotinsucht gesagt und meine Freunde aus dem Kegelklub sehen mich als Vorbild an. Ich habe durch den Umstieg eigentlich nur gewonnen .nach oben

Speditionskaufmann - von 2 Packungen Zigaretten am Tag zur Dampferin

Die erste e-Zigarette

von Speditionskaufmann – von 2 Packungen Zigaretten am Tag zur Dampferin

Eigentlich wollte ich mit dem Rauchen aufhören, schließlich rauchte ich mittlerweile 2 Packungen am Tag. Ich sagte mir immer wieder dass die Gesundheit darunter leidet und dass die Zigaretten auch nicht gerade billig sind. Doch das hat mich nicht davon abgehalten, mir an der nächsten Tankstelle wieder ein Päckchen mitzunehmen. Ich schaffte es einfach nicht, der „Glimmstängel“ gehörte einfach zu meinem Leben. Also musste eine andere Lösung her.

Letztes Jahr bin ich dann auf elektrische Zigaretten umgestiegen und siehe da, das Liquid hat mir geschmeckt. Ich habe mir das Einsteigermodell von „Joyetech“ gekauft. Schließlich wollte ich erst einmal ausprobieren, ob der „Dampf“ auch wirklich etwas für mich ist. Natürlich habe ich mich im Internet vorher informiert und eine Schachtel „echter“ Zigaretten lag auch bereit. Für alle Fälle!

Dann endlich kam das Päckchen an und ich konnte die neuen E-Zigaretten selbst ausprobieren. Nun, am Anfang musste ich husten, denn die Umstellung war nicht ganz einfach. Aber schon nach wenigen Zügen konnte ich die E-Zigarette genießen, zwar anders als die Tabak-Zigaretten, aber immerhin. An den Geschmack musste ich mich erst gewöhnen, denn alle Geschmacksrichtungen gehen mehr ins Süßliche. Reinen Tabakgeschmack gibt es nach wie vor nicht, also suchte ich mir mein „Lieblings-Obst“ aus.

Schon nach wenigen Wochen war mein Raucherhusten verschwunden und ich konnte wieder frei durchatmen. Auch beim Treppensteigen bin ich nicht mehr außer Atem geraten und ich machte viel lieber Sport als früher. Mein Geruchs- und Geschmackssinn hat sich deutlich verbessert, früher konnte ich ja viel nicht riechen und beim Essen blieb mir so mancher Genuss verborgen. Freilich konnte ich nicht wissen, wie Kartoffeln wirklich schmecken, der Tabak hat mir jedes Geschmacks-Erlebnis zerstört. Natürlich habe ich das nicht auf die Zigaretten geschoben, ich habe vielmehr geglaubt, dass meine Geschmacksnerven eben nicht so ausgeprägt sind wie bei meiner Frau. Jetzt weiß ich es besser, es lag am Tabak.

Ich bin vollständig auf die E-Zigaretten umgestiegen und rauche sie heute noch. Mittlerweile schade ich mir nicht mehr und anderen Leuten noch viel weniger. Auch meine Kleidung, meine Wohnung und mein Auto „stinkt“ nicht mehr nach Tabak, ich habe immer einen angenehmen Geruch um mich und meine Umgebung ist mehr als dankbar. Ganz nebenbei spare ich auch noch eine Menge Geld, denn die E-Zigaretten kosten wirklich wenig, auch wenn mal der Verdampfer ausgetauscht werden muss.

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Marlene - hat Spaß an neuen Liquid-Aromen

Die erste elektronische Zigarette

von Marlene – hat Spaß an neuen Liquid-Aromen

Da es sich um meine eigenen Erfahrungen handelt, formuliere ich sie auch in der Ichform.
Dabei erzähle ich die Probleme die beim Wechsel entstanden sind und welche positiven Erfahrungen ich damit gemacht habe.
Ich habe ungefähr 2 Jahre geraucht bis ich den Versuch der E-Zigarette wagte.
Ich hatte viel darüber gehört und es hat mich richtig neugierig gemacht.

Meine Erwartungen waren deshalb sehr hoch.
Erst dachte, ich würde mich dann albern fühlen, wenn ich an einer E-Zigarette ziehen würde.
Aber der Gedanke in der Wohnung rauchen zu dürfen gefiel mir schon gut.
Dabei würde ich noch Geld sparen und für andere Sachen ausgeben können,
denn Rauchen ist relativ teuer.

Deshalb entschloss ich mich einen Versuch mit der E-Zigarette zu wagen.
Anfangs traten bei mir heftige Übelkeit* auf, die aber schnell wieder verschwanden.
Bestimmt lag es an dem Wechsel von Rauch zu Liquid, bin mir aber da nicht so sicher.
Auch das Befüllen fiel mir Anfangs etwas schwer.

Positiv fand ich, dass kein Aschenbecher herumstehen musste und dadurch kein Schmutz mehr ensteht.Gesundheitlich ging es mir auch schon viel besser, immer weniger Raucherhusten.
Für die E-Zigarette gibt es eine riesige Auswahl an tollen Aromastoffen, das bringt Abwechslung und mir machte es riesigen Spaß immer neue Liquid auszuprobieren.
Einfach entspannt auf der Couch liegen, ein Buch lesen oder ein Bad nehmen und nebenbei an der E-Zigarette dampfen und es entsteht kein Rauch sondern nur etwas Dampf mit Duft.
Was mir besonders Positiv aufgefallen war, dass mein Geschmack intensiver wurde und das ich Gerüche wieder besser wahrnehmen konnte.

Zwei Sachen sind mir Negativ aufgefallen zum einen, hält der Akku der E-Zigarette nicht besonders lange und die Leistung wird dann auch immer schwächer und zum Anderen ist sie etwas schwerer als normale Zigaretten.

Der Umstieg von Tabak auf Liquid ist mir eigentlich schon einfach gefallen, aber was mir ein wenig gefehlt hat, ist das echte Rauchen, also mit Feuer und Rauch.
Fehlkäufe habe ich zum Glück keine getätigt, weil ich mich vor dem Kauf, auf diversen Online Plattformen informiert habe und nicht sofort das billigste gekauft habe, was qualitativ schlecht gemacht worden ist und am Ende sehr schnell kaputt gehen würde.
Ich benutze heutzutage immer noch das Modell Ego-C von dem Hersteller Joyetech.
Ich bin damit sehr Zufrieden und kann es jedem sehr Weiterempfehlen.

Mein Umstieg von der Zigarette zur E-Zigarette war 2013 und ich rauche immer noch sehr gerne mit meiner Elektrischen Zigarette.
Viele Freunde und Bekannte von mir benutzen jetzt auch eine, weil sie durch mich darauf aufmerksam geworden sind.
Wir tauschen gerne Liquid aus und dampfen zusammen in einer geselligen Runde.
Also mein Versuch hat sich für mich mit Sicherheit gelohnt.

*Anmerkung der Redaktion: Die Nikotindosis war zu hoch gewählt

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Pädagoge - nach 10 Jahren vom Raucher zum e-Raucher

Meine ersten Erfahrungen mit der E – Zigarette

von Pädagoge – nach 10 Jahren vom Raucher zum e-Raucher

Seit nunmehr über 10 Jahren ist der erste Weg nach dem Aufstehen der zur Kaffeemaschine um mir danach sofort eine Zigarette anzuzünden. Gibt es Stress in der Arbeit oder Privat? Auch hier hilft mir der Glimmstängel angeblich.
Zumindest redet mir dies mein Gehirn ein. Doch ich will Ausbrechen aus dieser Gefangenschaft von Nikotin und dem Glauben sie zu brauchen.

Doch leichter gesagt als getan. So durchforste ich das WWW nach Alternativen.
Alternativen die zumindest ein wenige Gesünder und billiger sind als die der Tabakindustrie.
Ich stieß auf einen Onlineversandshop der eine e-Zigarette Names eGo-T samt allem nötigen Zubehör anbot. Es hieß weiters dort, dass diese e-Zigarette für den täglichen Gebrauch konzipiert ist und einfach und vorallem sicher in der Anwendung sei. Die Zigarette besteht aus nur 3 Teilen: Dem Akku, dem Verdampfer sowie der Tankpatrone. Also keine lästigen Kleinteile etc.

Da all dies für mich jedoch völliges Neuland war, beschloss ich mich weiter im Internet nach diversen Erfahrungsberichten umzuschauen.

Nach einigen Tagen dann, war endlich alles in einem kleinem Päckchen zu mir Nachhause gekommen und das Rauchen der anderen Art konnte Beginnen. Das Zusammenbauen der e-Zigarette ist wirklich einfach und auch das Befüllen der Tankpatrone stellt keine große Herausforderung dar. Ich entschied mich für das eGo-T Single Set Mini, bestehend aus nur 1 Verdampfer, 1 Akku sowie 2 Tankpatronen. Es gibt noch weitere Varianten, da ich jedoch erst einmal Probieren wollte, und dies die Günstigste Variante war, entschied ich mich dafür. Im Lieferumfang hier nicht enthalten war das Liquid. Das musste separat bestellt werden.

Das finden eines richtigen, dem Geschmack entsprechendem Liquid schon eher. Mittlerweile gibt es unzählige Geschmacksrichtungen und es fällt schwer sich zu entscheiden. Mein Favorit ist inzwischen die Geschmacksrichtung Schwarzer Tee, da mich dieser Geschmack am ehesten an eine „richtige“ Zigarette erinnert.

Laut Hersteller ermöglicht der 650 mAh Akku eine hohe Betriebsdauer. 1.1 Liter umfasst die Tankpatrone was angeblich einer Packung Zigaretten entspricht. Durch zukauf anderer, größerer Tanks und Akkus lässt sich dieser Wert allerdings noch weiter nach oben korrigieren.
Meine Erfahrung? Nun, da ich nicht ständig an der e-Zigarette ziehe hält diese bei mir tatsächlich einen ganzen Tag durch. In der Nacht wird dann geladen. Ich könnte mir allerdings Vorstellen, dass bei Personen die die e-Zigarette häufiger als Ich im Einsatz haben der Akku nach einigen Stunden leer ist. Hier empfiehlt es sich einen zweiten Akku zu kaufen um wechseln zu können wenn man nicht die Möglichkeit hat, diesen zu Laden.

Nach mittlerweile einiger Zeit als e-Zigaretten Raucher muss ich sagen, dass es zwar eine Alternative ist, mich aber nicht 100% überzeugt hat. Das Rauchverhalten ist ein anderes und auch das Gefühl in der Hand gibt mir nicht dass, wie es eine Zigarette tat.
Allerdings muss ich sagen, dass sich mein Rauchverhalten gebessert hat, da ich immer häufiger zur e-Zigarette greife denn zur normalen Zigarette und mir so den ein oder anderen Euro erspare. Schlussendlich muss jeder selbst herausfinden, ob es eine mögliche und sinnvolle Alternative ist um dem Glimmstängel lebewohl zu sagen.

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Gastbeiträge

In den nächsten Wochen veröffentlichen wir wöchentlich zwei Erfahrungsberichte und honorieren jeden von uns veröffentlichten Beitrag mit 10,– Euro, den wir einer Kinderhilfsorganisation in Peru spenden. Gern könnt ihr eure  Erfahrungen zur elektrischen Zigarette bei unserer Redaktion einreichen. Damit helft ihr anderen Rauchern und was uns besonders am Herzen liegt den Kindern in Peru. Interessiert? Dann sendet uns euren Erfahrungsbericht einfach über den Kommentar oder per Mail an redaktion@liquid-news.com. Wir freuen uns auf eure Teilnahme. Über uns

 

Lest auch:

Meine erste Zigarette. Raucher berichten wie sie mit dem Rauchen angefangen haben
Die Geschichte der Zigarette
Wie entstand die eZigarette
Aufhören zu Rauchen – Erfahrungsberichte von Rauchern zum Rauchstopp

4 comments

  1. Stefan Wilhelm

    Ich dampfe jetzt seit ca 4 Monaten regelmäßig und eigentlich möchte ich nur eine kleine Alltags Beispiel ausführe:
    Gestern kam der posbote also Treppen runter gerannt verdammt Türe zu geschlossen wieder hoch runter wieder hoch gejoggt keine Atemnot mehr kein Schwindel nichts.
    Ich kann nur alle ermutigen es zumindest zu probieren 🙂

  2. Markus Schmitt

    Ich rauche seit ca. 15 Jahren, selten mehr als 20 Zigaretten am Tag. Als ich vor über 2 Monaten meine erste E-Zigarette bestellt habe, dachte ich dass ich vom ersten Tag an den Tabak los bin undzwar ohne Willensanstrengung. Das war meine ehrliche Erwartung. Es lief dann leicht anders, aber zum Schluss doch erfolgreich.
    [Am 04.10.15 eVic -VTC mini von Joyetech bestellt als Set inkl. Verdampferkopf (eGo ONE Mega). Außerdem noch den Verdampferkopf Nautilus Mini. Dazu fertiges liquid (auf PG-Basis).]
    Die ersten Tage kam ich tatsächlich fast ohne Zigaretten aus, aber vom Dampfen hatte ich schrecklichen Husten. Nach kurzer Recherche hatte ich das PG im liquid in Verdacht und habe mir Nikotinbasis mit 86% VG (Glyzerin) bestellt. Danach war das Problem mit dem Husten weg. Trotzdem habe ich irgendwie weitergeraucht und den Dampfer am Schluss sogar ein paar Tage lang gar nicht mehr benutzt. Am 31.11.15, vor knapp 2 Wochen, habe ich dann nochmal richtig Schluss gemacht und alles aus der Wohnung entfernt, was mit Tabak und Ziagretten zu tun hatte und seitdem habe ich keine Zigarette mehr gehabt und bin extrem zufrieden. Ich glaube ich habe bis vor kurzem einen großen Fehler gemacht, nämlich kam immer wieder im Laufe des Tages der Gedanke „Ich will eine Rauchen“ und der Fehler war, dass ich nicht gedampft hatte und ich nicht genug Nikotin hatte. Wenn dieses bestimmte Gefühl kommt, denkt man logischerweisen an „Zigarette“ und nicht „Nikotin“ oder „Dampfen“, weil man es so kennt. Seit ca. einer Woche kam der Gedanke „Ich brauch Zigarette“ überhaupt nicht mehr; Rauchen taucht gar nicht mehr in meinem Kopf auf, undzwar ohne irgendeine Willensanstrengung. Jetzt kommt immer nur der Gedanke „Ich will Dampfen“ und dann dampfe ich und dann ist wieder gut. Also dieses Bild „Ich muss eine rauchen“ war Einbildung, weil Dampfen klappt bei mir genausogut diesen Drang zu stillen.
    Weiterhin ist da die Sache mit den Verdampferköpfen und den Einstellungen am Gerät. Jetzt benutzte ich den eGo One Mega Verdampferkopf der in der Bestellung vom 4.10. zwar schon dabei war, aber irgendwie hatte ich den kutz ausprobiert und dann nur den Nautilus Mini benutzt. Den Nautilus finde ich zwar gut, aber das Subohmdampfen auf Lunge mag ich wohl doch lieber. Jedenfalls sind das Sachen die auch eine Rolle spielen bei der Frage ob man den Umstieg schafft, denke ich. Ich habe viele Male über die Jahre versucht aufzuhören mit der Schlusspunkt-Methode und wenn ich realistisch drüber nachdenke, glaube ich dass es diesmal endgültig klappt.

  3. Nach auch über 30 Jahren „Raucherkarriere“ hab ich nun zum zweiten Mal mit Dampfen angefangen. So mit der bekannte Ego-T. Wobei mir nun eine Aspire Verdampfer empfohlen wurde – ist gut das Teil.
    Vor einem Jahr hats trotz E-Zigarette nicht geklappt mit dem Aufhören – ich bin (war) ein starker Raucher mit etwa 30 Zigaretten pro Tag und mein Fehler war, dass ich dachte, ich kann ja daneben manchmal auch eine normale Zigarette rauchen.
    Sollte man nicht machen – auch wenn ab und zu die Lust auf eine „echte“ Zigarette schon recht stark wird.
    Nun bin ich konsequent und seit 3 Wochen dampfe ich nur mehr. Hab die Nikotinstärke auch stark verringert – 6 mg ist mir mehr als genug – von mehr wird mir irgendwie „komisch“, weil ich doch sehr viel und oft dampfe.
    Daneben hab ich auch immer eine zweite e-Zig ohne Nikotin – das ersetzt mir die sonst übliche Zigarette wenn ich irgendwo mal nur ein paar Minuten warten musste.
    Nach 3 Wochen will ich noch nix Endgültiges sagen – aber es sieht danach aus, dass ich das Rauchen wirklich endlich los werden kann.
    Die Entzugserscheinungen sind diesmal minimal – bei früheren Versuchen hab ich am 2ten oder 3ten Tag dann doch wieder Zigaretten gekauft und diese eben neben der e-Zigarette gebraucht.
    Ob da der bessere Verdampfer hilft, oder ob ich diesmal nur einen stärkeren Willen habe (die Raucherei wird ein immer teurereres und daneben klarerweise ungesundes „Hobby“ und immer öfter fällt auf, dass man inzwischen zu einer auffallenden Minderheit gehört) weiß ich nicht.

  4. Mike Merten

    Ich habe 30 Jahre lang bis zu 25 Zigaretten geraucht, seit meinem 13. Lebensjahr.
    Am 16.03.2015 bin ich, durch anraten einer Bekannten von mir, auf E-Zigaretten umgestiegen.
    Diese hatte mich im Vorfeld beraten.
    Seit dem Umstieg ab dem 16.3.habe ich die Zigarette komplett weg gelassen.
    Und was soll ich sagen, die Dinger fehlen mir nicht.
    Und nach dieser kurzen Zeit finde ich den Passivrauch schon eklig.
    Ich habe seit dem keine Zigarette mehr angefasst.
    Ab und zu spüre ich zwar ein leichtes Verlangen, aber dann Dampfe ich einen Moment lang ein wenig mehr, und dann geht es wieder.
    Ich bin selbst also positiv überrascht.
    Nebenwirkungen wie Husten, trockenem Hals, Schwindel etc. habe ich nicht.
    Meine Familie ist auch begeistert, das Ehemann und Papa nicht mehr nach Aschenbecher müffelt.
    Angefangen habe ich mit 12mg Nikotingehalt im Liquid, habe aber auch schon 6mg als Zusatz verwendet.
    Verbrauchen tue ich, meistens, so um die 2-2,5 ml Liquid am Tag, gibt aber auch Tage, wo ich schon mehr oder weniger gedampft habe.
    Meine Hoffnung ist es, irgendwann mal Nikotinfrei zu dampfen und es dann letztendlich komplett weg zu lassen.
    Bis jetzt, nach der sehr kurzen Zeit kann ich für mich behaupten, dass es eine sinnvolle Alternative ist.
    Lg Mike Merten

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