Joyetech eMode

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Testbericht: Die eMode – der neue Akkuträger von Joyetech

Im Herbst kam der neue regelbare Akkuträger eMode des bekannten E-Zigarettenherstellers Joyetech raus – und wir haben uns das zierliche Powerpaket einmal genauer angesehen. Mit zahlreichen einstellbaren Funktionen und einem neu entwickelten Spezialverdampfer verspricht er satten Dampf – doch hält er auch, was er verspricht?

Das Design

Die Joyetech eMode kommt Dank des genutzten 16550er Akkus mit 2500 mAh, schlank und zierlich daher: Nur 18 mm Durchmesser bei einer Länge (ohne Drip-Tip bzw. Mundstück) von 17,2 cm zeugen von einem schnittigen, eleganten Design. Zur Farbauswahl stehen Silber sowie Schwarz eloxiert – beide extrem edel und, auf die ersten Stunden in Gebrauch betrachtet, ohne lästige Fingerabdruckspuren.
Die Verarbeitung aller Gewinde ist geschmeidig und macht einen hochwertigen Eindruck. Vier futuristische LED-Anzeigen geben dem Dampfer über alle nötigen Informationen Auskunft. Der neue C2 Spezialverdampfer ist perfekt auf den Akkuträger abgestimmt und das zusammengebaute Gerät sieht aus wie „aus einem Guss“.

Die Funktionen

Bei der eMode hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Modi. Auf der einen Seite den klassischen Variabler Volt (VV) und Variabler Watt (VW) Modus, in welchem man die Spannung bequem (und ähnlich wie bei dem regelbaren Akku Joyetech Twist) per Rädchen in 0,2er Schritten einstellen kann. Zusätzlich zu diesen beiden Modi verfügt die eMode allerdings über zwei weitere: den Programmierter Volt (RVV) Modus sowie den Programmierter Watt (RVW) Modus. Bei diesen Modi kann man seine ganz speziellen Dampfprofile, Spannungsvorlieben und vieles mehr einstellen – indem man die eMode per USB-Kabel an den Computer anschließt und mit der kostenlos herunterladbaren MVR-Software konfiguriert. Dabei kann man im RVW-Modus bis zu drei Profile speichern. Das installieren der Software funktionierte ohne Probleme, und auch die Verbindung zwischen eMode und Computer konnte einwandfrei hergestellt werden. Mit der MVR-Software konfigurierte Profile für die eMode können problemlos auf dem Desktop gespeichert und zum Beispiel mit anderen Dampfern getauscht werden.

Der Akkuträger

Die Bedienung der eMode ist trotz des Funktionsumfanges einfach und selbst für einen ungeübten Dampfer schnell erlernbar. Der große 2100 mAh Akku von Sanyo hält bei einem Liquid Tagesverbrauch von 10ml ca. 6 Stunden. Dampfer die einen Tagesverbrauch von 3,5 ml haben kommen mit dem eMode-Akku vollständig über den Tag. Starke Dampfer können über die integrierte „pass through“ Funktionen auch während des Ladens genüsslich weiter dampfen. Ein Micro USB Kabel gehört zum Lieferumfang der eMode. Die Ladezeit des großen Akkus beträgt ca. 3 Stunden.

Trotz der hohen Akku Kapazität ist die eMode sehr schlank, fast zierlich und liegt sehr gut in der Hand. Der schlanke Akkuträger erinnert an den iGo-Akkuträger der Joyetech Tochter Eleaf. Nur 2 mm mehr im Durchmesser hat die eMode im Vergleich.

 

Der eMode Verdampfer

joyetech emode-VerdampferJoyetech hat die Luftzuführung überarbeitet.  Die Luft wird nicht mehr zwischen Akku und Verdampfer von unten angesogen, sondern seitlich am Verdampferkörper dem neuen C2-Kopf zugeführt. Die Veränderung der Luftzufuhr bringt mehrere Vorteile. Zum einen wird die Luftzufuhr über ein Ventil (Air-Control) geregelt, zum anderen erhält der C2-Kern eine höhere Menge Luft, als bei den vorherigen C-Köpfen. Die höhere Luftzufuhr in Verbindung mit dem C2-Kopf sorgen für einen feinen, dichten und starken Dampf der in seiner Konsistenz dem Rauch einer Zigarette entspricht. Das große Tank Volumen des eMode Verdampfers trägt zu einer sehr guten und klaren Aromawiedergabe bei.

Mit der Air-Control kann man den Zugwiderstand bequem den eigenen Vorlieben anpassen – und mit ca. 3 ml Fassungsvermögen ist auch ständiges Auffüllen unnötig. Durch die neu entwicklete Luft- und Liquidzuführung ist der eMode Verdampfer, wenn er richtig verschlossen ist, absolut dicht. Es läuft kein Liquid mehr aus und der Kontakt des 51oer Anschluss zum Akku verdreckt nicht mehr. Dies gewährleistet einen kontinuierlichen Stromfluss vom Akku zum Verdampfer. Der eMode Verdampfer ist empfehlenswert und kann auf jedem eGo Akku genutzt werden. Einzig der Umstand das der Verdampfer mit der Nadelflasche befüllt werden muss macht ihn etwas umständlicher in der Handhabung. Beim täglichen Einsatz klemmte manchmal das Gewinde wenn der Deckel  nicht gerade aufgesetzt war. Trotz allem ein vorbildlicher Verdampfer der viele Dampfer überzeugen wird.

Der neue C2-Kopf

Joyetech eMode C2 Atomizer Kopf

Joyetech hat kräftig an seinen bewährten C-Köpfen gearbeitet und der C2 Verdampfer kommt mit so mancher Neuerung daher. Statt Dochten, über die das Liquid befördert wird, ist nun der gesamte Kopf von Liquid umgeben, was für einen deutlich verbesserten Nachfluss des Liquids sorgt. Die Leistung des C2-Kopfs wird in Verbindung mit dem eMode-Verdampfer voll genutzt.

Fazit:

Mit der eMode hat Joyetech ein Gerät auf dem Markt gebracht, das technisch begeisterte Dampfer in Euphorie versetzen wird. Die Möglichkeiten, die eMode auf den eigenen Geschmack einstellen zu können sind schier endlos – und hier liegt auch einer der Nachteile. Für jemanden, der „einfach nur tollen Dampf“ möchte, könnten die Funktionen erschlagend wirken. Doch dank des neuartigen Verdampfers, des tollen Designs und der Möglichkeit, ihn auch ohne Programmierarbeit nutzen zu können, ist die eMode auch für Einsteiger eine sehr attraktive Alternative. Einzig der Preis von ca. 115,- Euro könnte dafür sorgen, dass sich der eine oder andere Einsteiger-Dampfer nicht für die eMode entscheidet. Für den Preis bekommt man allerdings eine rundum gelungene E-Zigarette, die unsere Redaktion in fast allen Punkten überzeugen konnte. Eine günstigere Alternative mit gleicher Akku-Kapazität und formschönen schlanken Design ist die iGo von iSmoka. In Punkto Qualtität, Handhabung und Dampfgenuss gehört die eMode zu den besten eZigaretten die derzeit auf dem Markt sind.

Weitere e-Zigaretten von Joyetech: eCom, eModeeVic ,eCab, eRolleGo-CC , eGo-C, eGo-T, 510-T sowie die älteren Modelle eGo und 510

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