blu eCigs

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blu eCigs

Der eCigarette Hersteller blu eCigs® wurde im Jahr 2009 vom australischen Entrepreneur Jason Healy gegründet und hat seitdem ein konstantes Unternehmenswachstum erfahren. Im April 2012 wurde blu eCigs vom amerikanischen Tabakkonzern Lorillard, Inc. im Zuge einer strategischen Ausrichtung am eZigaretten-Markt für 135 Millionen Dollar erworben. Momentan ist das Unternehmen in Charlotte, North Carolina angesiedelt. Nach eigenen Angaben besetzt es etwa 50% des US-Marktes an elektronischen Zigaretten und kann an mehr als 127.000 Verkaufsstellen sowie online erworben werden. Für das erste Vierteljahr 2013 hatte Lorillard für blu einen Gesamtumsatz von 57 Millionen Dollar angegeben.

Nach dem Erwerb durch Lorillard blieb Jason Healy zunächst CEO, wurde jedoch 2013 durch den neuen Präsidenten, Jim Raporte, abgelöst. Raporte verfügt über mehr als 30 Jahre Industrieerfahrung; einen substanziellen Teil davon hat er in Tabakkonzernen verbracht. Dieser Wechsel ist also als weiteres Zeichen zu sehen, dass Lorrilard bewusst die Brücke zwischen Tabakkonsumenten und Dampfern zu schlagen versucht. Allerdings hat blu auch betont, dass Raporte weiterhin eng mit Gründer Healy zusammenarbeiten wird, um den Anschluss an die Dampfer-‚Basis‘ nicht zu verlieren. Healy wird als Berater in der Produktentwicklung und im Marketing tätig sein.

Damit setzt das Unternehmen einen Trend fort, der es spürbar von anderen eCigarette-Herstellern abgrenzt und bewusst in die Nähe von Lifestyle-Marken wie Red Bull rückt. Blu investiert nämlich nachdrücklich in urbane Kultur, wie etwa in Festivals, Konzerte und Sportveranstaltungen und sponsort unter anderem Rennautos – all dies unter dem Brandtag ‚blu Nation‘.

Im Web ist blu Nation ein Online-Magazin, in dem Dampfer über die Veranstaltungen des Unternehmens, aber auch zu politischen und legislativen Entwicklungen auf dem US-Markt für elektronische Zigaretten informiert werden, neue Produkte vorgestellt bekommen und an einem Bonussystem teilnehmen können. Gleichzeitig legt blu Wert auf optimales Product Placement bei Meinungsmachern mit medialer Präsenz, wie Schauspielern oder Musikern.

Grundsätzlich hat blu von Anfang an auf ein leicht wieder erkennbares Image und ein charakteristisches Corporate Design seiner Produkte gesetzt. Alle blu eZigaretten sind schlank, puristisch und schwarz gehalten – letzteres ein Schachzug des Gründers, um die eCigarettes der Marke optisch soweit wie möglich von Zigaretten zu entfernen und ihnen damit das Stigma zu nehmen, dass Tabakprodukte in der amerikanischen Öffentlichkeit zunehmend erfahren. Als technische Herausforderung sah Healy dem entgegen, ein möglichst originalgetreues Raucherlebnis zu imitieren, mit einer kräftigen Dampferzeugung, die sich aber extrem schnell wieder auflöst.

In der Dampfergemeinschaft ist blu hauptsächlich als Umsteigermodell für Raucher bekannt, die zum ersten Mal eine eZigarette ausprobieren. Die blu eCigarettes sind relativ günstig, sehr einfach zu benutzen, liegen gut und vor allem sehr leicht in der Hand und verschaffen Rauchern tatsächlich eine zumindest vergleichbare Raucherfahrung. Häufig wechseln diese allerdings nach einer gewissen Zeit auf etwas ausgereiftere Modelle anderer Hersteller.

Dies liegt zum einen daran, dass blu eCigs berüchtigt sind für ihr kurzes Batterieleben. Je nach Dampfgewohnheit können sie bereits nach ein paar Stunden massiv an Ladung verlieren, weshalb das Unternehmen seinen Starter-Kits beispielsweise immer zwei Batterien mit gibt, so dass die eine laden kann, während die andere im Gebrauch ist. Ein ähnliches Phänomen zeigt sich bei den Liquid-Behältern (Cartridges). Hier sind vor allem die beiden Tabak-Aromen und die Menthol-Variante sehr beliebt, die alle dem Konsum von etwa 30 Zigaretten entsprechen sollen, aber nach einem eintägigen, intensiven Gebrauch plötzlich in der Aromaintensität und im Dampferleben stark abfallen. Allerdings hat das Unternehmen bereits an verschiedenen Stellen kommuniziert, dass an diesem Problem gearbeitet wird.

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