Die E-Zigarette von blu – die „myblu“ – ist sehr bekannt und insbesondere unter Einsteigern weit verbreitet. Es handelt sich bei dieser E-Zigarette um ein geschlossenes System. Der fertige Pod wird einfach auf den Akkuträger aufgesetzt, ein vorheriges Mischen des Liquids ist somit nicht notwendig. Diese Variante erleichtert vor allem Neulingen, die von der Tabakzigarette umsteigen wollen, den Umgang mit E-Zigaretten. Unlängst ist passend zur myblu ein Ladecase für unterwegs erschienen. Dieses soll die die myblu auch für längere Einsätze ohne Zugriff auf eine Steckdose fit machen. Wir nehmen das zum Anlass, mal einen näheren Blick auf die myblu als auch das neue Ladecase von blu zu werfen.

Spezifikationen

Offene Systeme bringen oft erhöhte Abmessungen und ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Im Gegensatz dazu ist die myblu in der Tat ein Leichtgewicht. Mit 100 x 18 x 9 mm ist sie mit lediglich 20 Gramm eher als „Cigalike“ zu beschreiben. Für Raucher, die gerade von der herkömmlichen Zigarette umsteigen, liegt sie damit deutlich gewohnter in der Hand als ein voluminöser Tank. Trotz des sehr leichten Gewichts ist die myblu grundsolide verarbeitet. Verarbeitungsfehler lassen sich keine finden. Dazu unterstützt das eingebrachte Aluminium eine angenehme Haptik.

myblu liegt gut in der hand

 

Im Einsatz

Die myblu besitzt keine zusätzlichen Schalter oder ähnliches. Einfach ziehen und der Dampf entsteht. Die Dampfmenge ist dabei für solch ein kleines Gerät als sehr ordentlich zu bewerten und braucht sich nicht hinter der Rauchmenge einer üblichen Zigarette zu verstecken. Über die Vorlieben von Aromen lässt sich bekanntermaßen nicht streiten, die große Auswahl an verschiedenen Liquids ist jedoch hervorzuheben. Mit momentan 16 verschiedenen zur Auswahl stehenden Aromen ist die Palette gut abgedeckt. Alle Liquids gibt es dabei mit 0, 9 und 18 mg Nikotin/ml.

Akku und Ladecase

Der 350 mAH Akku wirkt vor allem im Vergleich auf großen Mods auf den ersten Blick eher klein. In Anbetracht der Größe der myblu ist dieser jedoch völlig ausreichend. Auch im Praxistest kommt man hiermit ohne Probleme aus. Nichtsdestotrotz ist vor kurzem die schon angesprochene Lösung für unterwegs erschienen. Das Ladecase von blu bringt nochmal 600 mAH mit, sodass mehr als eine komplette Aufladung drin liegt. Hiermit kommen selbst Dauerdampfer nicht in Bedrängnis, falls mal keine Steckdose zur Hand ist. Das Ladecase ist wie die myblu wertig gearbeitet. Ein extra eingearbeitetes Fach bietet Platz, um einen weiteren Pod sicher bei sich zu tragen. Alles zusammen passt dabei immer noch locker in die Hemdtasche. So hat man alles kompakt für längere Einsätze dabei. Der Clou: auch während des Ladevorgangs kann die myblu gedampft werden.

Fazit

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die myblu in Verbindung mit dem Ladecase eine solide Kombination bietet. Insbesondere Umsteiger finden in der myblu eine geeignete Lösung, um einen unkomplizierten Start ins Dampferdasein zu starten.