eMode Verdampfer im Test

Verdampfer Test eMode Joyetech

Der eMode Verdampfer im Test – unter der Lupe

Joyetechs eMode hat in der Dampferszene eingeschlagen wie eine Bombe. Mit dem neuartigen Verdampfer, den technischen Spielereien und dem ausgeklügelten Design hat sich die eMode innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Fans unter den Dampfern erarbeitet. Aber hält die Euphorie auch nach ein, zwei oder sechs Wochen? Oder offenbart die eMode ihre Schwächen erst mit der Zeit? Unsere Redaktion hatte die eMode im Härtetest – und kann (fast) nur Gutes berichten.

Ein Blick auf die technischen Details

eMode Verdampferkopf im Liquid
Bei der eMode hat sich Joyetech einiges einfallen lassen, um die Kunden anzulocken: Die wohl wichtigste Neuerung und einen wahren Fortschritt stellt der neue C2 Verdampfer dar. Damit geht wohl eine Ära langsam ihrem Ende zu, denn der Hochleistungs-Verdampfer löst damit den bisherigen Liebling der Massen, den Ego-C-Wechselkern ab. Doch was ist neu an dem C2? Die miniaturisierte Verdampferkammer, die genau so viel Liquid an die Mikro-Wicklung weiterleitet, wie sie verdampfen kann. Dadurch wird deutlich mehr Dampf mit noch mehr Aroma produziert als von anderen Verdampfern gewohnt. Außerdem passen großzügige 3 ml in den Tank, was selbst „Dauernuckler“ für einige Zeit beschäftigt halten dürfte.

Wie auch die eVic verfügt die eMode über die Möglichkeit, das Gerät mit dem PC zu verbinden und eigene individuelle Dampfprofile anzulegen. Doch damit nicht genug: Mit der kostenfrei zum Download stehenden Software MVR

kann man das eigene Dampfverhalten aufs Genauste analysieren und auswerten. Zusätzlich zu den vier programmierbaren Modi bietet die eMode natürlich auch die zwei Klassiker an. Es gibt den Variable Volt Modus, der von 3,3 V bis 5,0 V regelbar ist sowie den Variable Watt Modus, den man von 4,5 W bis 10,4 Watt einstellen kann.
Die eMode kommt mit einem schlanken 16650er Akku im Gepäck, was ihn angenehm schlank hält und perfekt in der Hand liegen lässt.

Die ersten Minuten mit der eMode

eMode VerdampferAuch bei der eMode hält sich Joyetech an das klassische Verpackungsdesign: der schlichte, aber stabile Karton mit der dezenten Aufschrift passt perfekt in die restliche Produktreihe – ist aber auch nichts Weltbewegendes. Muss es aber auch nicht sein, denn schließlich kommt es ja auf die inneren Werte an.
Das Set beinhaltet allerlei Zubehör: vom Mikro-USB-Kabel mit Wandstecker

über zwei Ersatz-Verdampferköpfe und gleich zwei Drip-Tips (Mundstücke zum Stecken) ist alles dabei, was man zum sofortigen Start benötigt. Der Akku ist vorgeladen und kann ebenfalls sofort verwendet werden. Die Bedienungsanleitung von Joyetech ist, zumindest in der deutschen Fassung, eher amüsant als hilfreich, aber man benötigt sie auch fast überhaupt nicht, da das Gerät quasi selbsterklärend ist.

Das Befüllen geht mit einer Nadelflasche problemlos und blitzschnell – mit jeder anderen Flasche allerdings wird es etwas umständlicher. Da aber fast alle Liquid-Fläschchen heute über den praktischen spitzen Auslauf verfügen, ist dies ein Manko, welches vernachlässigt werden kann. Aufpassen muss man nur darauf, dass kein Liquid in das Mittelröhrchen gelangt, denn dann fängt die eMode – wie fast alle Verdampfer – an zu blubbern.
Nach dem Befüllen kann man fast sofort mit dem Dampfen anfangen und wird vom ersten Zug an mit sattem Dampf verwöhnt.

Der Dauertest

und zwar bei einem Durchlauf an Liquid von ca. 10 ml am Tag. Eines vorweg: Die technischen Spielereien sind in den zwei Wochen der große Renner gewesen und man hat sich einen Spaß daraus gemacht, zahlreiche Dampfprofile auszuklügeln und zu modifizieren. Aber als man ein, zwei Dampfprofile für das Lieblingsliquid festgelegt hatte, verloren sie schnell ihren Reiz. Die intuitiven VV- und VW-Modi reichen für „normale“ Dampfer, die einfach nur viel und leckeren Dampf haben wollen, vollkommen aus.

Das Aroma des Dampfes, den die eMode produziert, ist besonders klar und rein. Gerade bei gemischten Liquids konnte man die verschiedenen Komponenten sehr schön herausschmecken. Nach ca. 14 Tagen bis drei Wochen war ein erster Leistungsabfall zu bemerken. Nach drei Wochen wurden die Verdampferkerne ausgetauscht – eine wirtschaftliche Sache also.

Das Fazit – die eMode ist unser Tipp!

Nach zwei Monaten können wir zur eMode fast nur Positives schreiben. Es kommt zu keinem Kokeln mehr und Siffen tut sie nur, wenn mal der Deckel oder das Drip-Tip nicht richtig feststecken. Auch Blubbern kommt nur dann vor, wenn man viel zu hastig zieht oder aber beim Befüllen Liquid in das Mittelrohr kommen lässt.

Der Dampf, den die eMode produziert gepaart mit den technischen Möglichkeiten, machen die eMode zu einem absoluten Kauftipp für alle, die nicht mit einem riesigen Akkuträger herumlaufen, aber trotzdem wahre Massen an Dampf möchten. Das und die Tatsache, dass die eMode den Anforderungen der EU-Kommission für TPD2 entspricht, katapultiert die eMode an die Spitze der Joyetech Produktpalette.

 

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