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Essen vor dem Bildschirm – Wenn die Nahrung nicht wahrgenommen wird

Chips, Gummibärchen und Co. – sie gehören für viele Menschen zum Serienabend, beim Gaming oder während der Arbeit einfach dazu. Dabei ist klar, dass die kalorienreichen Naschereien keine Wohltat für den Körper sind. Gesunde Snacks als Alternative oder eine Ernährungsumstellung helfen jedoch, die Dickmacher aus dem Leben zu bannen.

Essen vor dem Bildschirm

Alternative Snacks für die Zeit vor dem Bildschirm

Heutzutage bieten digitale Mediengeräte und der Zugang zum Internet den Menschen viele Möglichkeiten, ihre Freizeit bequem von zu Hause aus zu gestalten. Unter anderem stellen Streaming-Plattformen wie Netflix ihren Nutzern eine große Auswahl an TV-Serien und Filmen bereit, Online-Portale wie PokerStars Casino bieten Slots mit unterschiedlichen Themen an und digitale Vertriebsplattformen wie Steam stellen den Nutzern Videospiele für jeden Geschmack zur Verfügung.

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Nicht nur zum Spaß, auch bei der Arbeit werden Stunden vor den Bildschirmen verbracht. Wenn da der Magen knurrt, wird einfach zu Knabbereien und Süßigkeiten gegriffen, die meist kalorienreich und nährstoffarm sind – eine alte Angewohnheit, die man sich beim Fernsehen angeeignet hat, aber auf Dauer eine echte Gefahr für die Gesundheit darstellt. Um schlechte Ernährung vorzubeugen, können Naschereien allerdings durch gesunde, kalorienarme Snacks, die zudem auch äußerst lecker sind, ersetzt werden.

Eine großartige Alternative hierfür sind Nüsse. Welche Nusssorte in der Schüssel landet, ist im Grunde unwichtig, da ihre Inhalte sich in den meisten Punkten ähneln. Sie enthalten häufig einen hohen Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren sowie unzählige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Die Nussschale kann noch mit getrockneten Früchten aufpeppt werden. Auch sie sind wahre Vitaminbomben und haben zudem durch den hohen Ballaststoffgehalt eine Darm-regulierende Wirkung. Wer etwas Zeit zum Gemüseschneiden übrig hat, kann sich außerdem als Alternative Gemüsesticks mit unterschiedlichen Dips zubereiten. Genau wie getrocknetes Obst sind sie vitamin- und ballaststoffreich und gleichzeitig kalorienarm. Überraschenderweise können auch Popcorn und Schokolade zur Liste der gesunden Knabbereien hinzugefügt werden. Während Popcorn zucker- und fettfrei zubereitet äußerst bekömmlich ist, liefert Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil dem Körper Antioxidantien, die reichlich in der Kakaobohne vorhanden sind.

Solche gesunde Mini-Mahlzeiten vor dem Bildschirm stillen den Heißhunger und versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Mit etwas Geduld werden sich die Geschmacksknospen an die neuen Snacks gewöhnen. Damit werden dann auch die Gelüste nach fett- und zuckerreichen Knabbereien, die oft zusätzlich mit Geschmacksverstärkern untersetzt sind, deutlich weniger. Um die Nascherei vor dem Bildschirm komplett zu unterbinden, braucht es jedoch eine Umstellung in der Ernährung, was durch Mindful Eating möglich ist.

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Wenn die Nahrung nicht wahrgenommen wird

Mindful Eating

Der größte Nachteil des Naschens vor dem Bildschirm ist das Essen auf Autopilot. Die Nutzer der Mediengeräte nehmen nicht wahr, was und wie viel sie essen. Die Folgen sind zum einen oftmals Gewichtszunahme oder -abnahme, weil beim Naschen nicht auf die Körpersignale bezüglich der Sättigung geachtet wird, zum anderen fehlendes Bewusstsein für Geschmack und Inhaltsstoffe der aufgenommenen Mahlzeit.

Da kommt Mindful Eating zur Hilfe. Das Konzept legt Wert auf eine bewusste Nahrungsaufnahme, bei der der Körper mit allen Nährstoffen, die er für seine optimale Funktion braucht, versorgt wird. Auch wird die genüssliche Wahrnehmung der Nahrung mit den Sinnen beim Essen unterstützt. Hierfür bedarf es Ruhe, Zeit und natürlich das Abschalten des Bildschirms. Dann kann das Essen in Ruhe angeschaut, beschnuppert und Löffel für Löffel genossen werden. Vielleicht ist zwischendurch eine Pause notwendig, damit man entscheiden kann, ob man nun bereits satt ist oder noch mehr braucht. Für eine klare Entscheidung sollte diese Pause auch eingelegt werden.

Doch wie kann Mindful Eating in das Alltagsleben integriert werden? Erstens ist es ratsam, feste Zeiten für Essenszubereitung und Mahlzeiten einzuplanen, die natürlich nicht auf zehn Minuten begrenzt sein sollten. Dabei ist es wichtig, am Tisch zu essen und nicht auf der Couch oder „to go“. Zweitens sollte sich jeder fragen, ob es möglich ist, regelmäßig selbst zu kochen. Denn das Kochen gibt das Wissen, welche Inhaltsstoffe sich im Essen befinden und was damit im Magen landet. Für viele berufstätige Menschen ist dies natürlich unter der Wochen wegen Zeitmangel kaum möglich. Retter in der Not sind in dem Fall äußerst simple gesunde Rezepte, die überall im Internet zu finden sind. Zudem können an einem freien Abend extra-große Portionen zubereitet werden, die über die nächsten Tage gegessen werden können.

Das Naschen von Knabbereien und Süßigkeiten vor dem Bildschirm ist ein weit verbreiteter Weg, um den Heißhunger zu bändigen. Allerdings ist diese Angewohnheit langfristig mit zahlreichen gesundheitsschädlichen Folgen verbunden. Das Ersetzen der Naschereien mit vitaminreichen und kalorienarmen Snacks ist ein erster Schritt in Richtung gesunde Ernährung. Wer das unbewusste Essen vor dem Bildschirm jedoch vollkommen aufgeben will, sollte einen Blick auf das Konzept „Mindful Eating“ werfen. Dieses basiert auf der Idee, die Nahrungsaufnahme bewusst zu verrichten, um sowohl das Essen zu genießen als auch den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Wird Mindful Eating ein Teil des Alltags, kann das rasche Essen vor dem Bildschirm leicht unterbunden werden.

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