Rauchen und Küssen

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Rauchen und Küssen?

Wahre Liebe überwindet jedes Hindernis? Das schon, aber… es gibt da Gewohnheiten, die können Beziehungen wirklich auf die Probe stellen. Rauchen ist definitiv eine davon. Was für den einen Partner zwischen Genuss und Bedürfnis angesiedelt ist, kann für den anderen zu einer echten emotionalen Herausforderung werden. Und das fängt nicht nur innerhalb der Partnerschaft selber an: In verschiedenen Umfragen liegt die Zahl der Menschen, für die eine Beziehung mit einem Raucher von vornherein ausgeschlossen ist, bei 35%. Und das aufgrund einer Gewohnheit, die zunächst einmal wenig über den Charakter des Menschen aussagt.

Dabei liegt das Problem nicht in der Optik. Die stört die wenigsten. Auch das manchmal vorgebrachte Argument, die Sucht werde als Charakterschwäche wahrgenommen, ist eher selten vertreten. Den meisten Menschen geht es in erster Linie um den Körperkontakt. Denn während Raucher gegen ihren eigenen Geruch immunisiert sind, werden Nikotin-Ausdünstungen über Haut und Schleimhäute von Nichtrauchern durchweg als besonders intensiv und unangenehm wahrgenommen. Dies fängt schon beim Küssen an, der eigentlich romantischsten Sache auf der Welt. Zwar nutzen Raucher alle möglichen Wege, um das Phänomen abzumildern: Sie trinken während und nach dem Rauchen Wasser und benutzen Mundspülungen und spezielle Kaugummis. Ganz vertreiben kann dies den Geschmack aber nicht: Verbranntes Nikotin in Verbindung mit den anderen Inhaltsstoffen des Tabak setzt sich zu tief in den Schleimhäuten ab, um einfach „weggelutscht“ zu werden – auch im besten Fall bliebt immer noch ein feiner Unterton, der bei jedem Kuss mitschwingt und den Fokus vom Wesentlichen ablenkt.

Frau mit elektronischer Zigarette

Psychologische Faktoren spielen ebenfalls eine große Rolle: Jedem Nichtraucher kommt irgendwann der Gedanke, dass der Partner eigentlich gerne und sofort aufhören müsste „wenn er mich liebt“. Dies meist nicht, weil die Zigarette an und für sich stört, sondern weil es eine rein intuitive Reaktion auf ein zerstörerisches Verhalten in der Partnerschaft ist, die völlig unterbewusst abläuft. Hinzu kommt oft noch, dass die gemeinsame Wohnung durch die Rauchentfaltung insgesamt unangenehm richtig – häufig ein Grund, gar nicht erst zusammenziehen zu wollen.

So steht der Raucher zwischen seiner Sucht und seiner Liebe – zwei außerordentlich potenten Emotionen, die beide ihren Tribut verlangen. Denn natürlich ist das Aufgeben des Rauchens nur in den Augen des Nichtrauchers eine einfache Angelegenheit. Für den Raucher hängen neben dem aromatischen Genuss oft noch viel essenziellere Werte an der Zigarette. Sie symbolisiert Entspannung und eine wohlverdiente, kleine Pause mitten im Alltag. Sie verleiht Sicherheit – im wahrsten Sinne sind Zigaretten für viele Menschen etwas „zum daran festhalten“. Natürlich versteht ein Partner diese Bedürfnisse – in der Theorie. Und die meisten Menschen möchten ihre Liebsten auch nicht ändern, denn schließlich gehört es zum Verständnis wahrer Liebe und aufrichtiger Zuneigung, den anderen so zu nehmen, wie er oder sie ist.

Für Nichtraucher heißt das in der Konsequenz: Nase zu und durch. Oft werden natürlich Kompromisse gefunden. Der Raucher raucht nicht bei gemeinsamen Unternehmungen, nicht in der gemeinsamen Wohnung und schon gar nicht, wenn es kuschelig und liebevoll wird. All das macht Geruch und Geschmack zwar erträglicher, verschwinden tun sie aber nicht. Oft führt dies zu sublimierter, im Unterbewusstsein wirkender Frustration mit dem Verhalten des Partners, die man sich eben aufgrund des Liebesideals bedingungsloser Akzeptanz nicht eingestehen möchte und erst recht nicht aussprechen würde. Das Problem dabei: Unausgesprochener und verdrängter Ärger nimmt zu, wenn er keinen Ausdruck findet – und entlädt sich schließlich in Kritik und Vorhaltungen auf anderen Ebenen.

elektronische Zigarette - Akkuträger

elektronische Zigarette – Akkuträger

Dabei gibt es für diese drohende Pattsituation seit einigen Jahren eine unkomplizierte, dauerhafte und sogar gesündere Lösung: die e-Zigarette. Sie erlaubt es dem Raucher aufgrund ihrer innovativen Technologie, das Raucherlebnis zu imitieren, ohne dass dabei das charakteristisch schlechte, durch Zigarettenrauchen verursachte Mundklima entsteht. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Funktionsweise. In der Zigarette wird durch Anzünden der Tabak mit dem enthaltenen Nikotin verbrannt. Dabei entstehen Verbrennungsstoffe, die den beißenden Nikotingeruch und Geschmack verursachen. Dies geschieht bei allen Zigaretten, unabhängig davon, ob sie sonstige Zusatzstoffe enthalten oder nicht. Die elektrische Zigarette arbeitet ohne Verbrennung. Sie ist ein elektrischer Apparat in verlängerter Zigarettenform, innerhalb dessen eine nikotinhaltige oder auch nikotinfreie Flüssigkeit (die Flüssigkeit ist ein vollwertiger Nikotinersatz), auch Liquid genannt, verdampft wird. Der dabei frei werdende Nebel wird vom Raucher eingeatmet und als Rauchersatz wahrgenommen. Dadurch, dass nichts glimmt oder schwelt, findet auch die entsprechende Geruchsbildung nicht statt.

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Ein weiterer, enormer Vorteil: Der Zigarettenersatz produziert keinen giftigen Nebenstromrauch. Im Gegensatz zur Zigarette wird nämlich kein Rauch produziert, während an der Zigarette nicht gezogen wird. Der Partner raucht also nicht passiv mit – ein weiterer Aspekt, unter dem nicht nur der nicht rauchende Partner, sondern auch der schuldbewusste Raucher oft leidet. Natürlich ist das wahlweise in den Liquiden enthaltene Nikotin für den Rauchenden immer noch gesundheitsschädlich. Und obwohl es inzwischen eine Reihe von Untersuchungen über die Auswirkungen von elektrischen Zigaretten gibt, ist es für eine wissenschaftliche Langzeitstudie noch zu früh. Dennoch ist diese Alternative zumindest in zwischenmenschlicher Hinsicht eine geniale Lösung für ein Problem, an dem schon anderweitig erfüllte Partnerschaften gescheitert sind. Zudem schont es den Geldbeutel im Vergleich zu den herkömmlichen Zigaretten – auch ein nicht unerheblicher Faktor, vor allem bei gemeinsamer Kassenführung. Schließlich gibt es Hinweise darauf, dass einer langsamen Entwöhnung mit den elektrischen Zigaretten mehr Erfolgsaussichten beschieden sind. Und auch, wenn man gerne weiter rauchen möchte: Gesünder ist dieser Weg alle mal, den die Nikotinmenge lässt sich individuell dosieren und viele extrem toxische Stoffe, die bei der Verbrennung von Tabak anfallen, muss der Körper nun nicht mehr verkraften. Das nimmt, nicht zuletzt, auch Partnern die ständige Sorge um die Gesundheit ihrer Liebsten.

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5 comments

  1. Helena Kub

    Ich habe den Absprung, auch von der E-Zigarette, geschafft. Mein Partner ist mir dankbar, denn er hat bereits zwei Jahre vor mir aufgehört. Ich habe es nach vielen Versuchen mit der Hilfe von Frau Rauchfrei geschafft. Ihre tolle Coachings sind wirklich Gold wert.

  2. Mike

    Seit dem meine Freundin E-Zigarette dampft, schmecken die Zungenküsse trotzdem
    widerlich, diesmal in Bitternote!
    Das Rauchen bzw. Dampfen abgewöhnen, das ist die e i n z i g e Methoede!!!

    • willi63-

      Hi Mike,

      was hast Du erwartet? Menschen schmecken nun einmal nicht nach Zucker. 🙂 Trotzdem bin ich mir sicher, daß es Euch helfen würde, gemeinsam nach einer Lösung für dieses Thema zu suchen. Ich sehe die Lösung nicht darin, mit dem Dampfen aufzuhören. French kisses von einem Raucher oder einer Raucherin schmecken für einen Nichtraucher jedenfalls vergleichsweise um ein Vielfaches ekliger.

      Wer raucht, schädigt sich und andere. Wer dampft, schädigt eigentlich niemanden, wenn er es gut dosiert macht (der einzige Stoff mit kurzfristig ungesunder Wirkung im E-Zigarettendampf ist Nikotin).

      Ich bin dafür, Menschen, die ich liebe, das Dampfen als Genußfaktor im Leben gönnen. So würde ich gern ebenfalls akzeptiert werden.

      Nix für ungut …

      willi63- aus Norddeutschland

  3. Shana

    Kann , wenn ich meinen Freund(Raucher) küsse Nikotin in meine Lunge verschlepp werden?. Ich habe Angst dass, es so ist und ich krank deswegen werde.