eVic Supreme Test

eVic Supreme verbessertes Design

Die eVic Supreme im Alltagstest – oder: Es ist nicht alles Gold, was glänzt …

Die eVic Supreme sollte neue Rekorde brechen. Noch mehr Funktionen, noch mehr Extras, noch größer und neu als Feature ist
das riesige Display, das sogar eigene Fotos (in Graustufen) anzeigen können soll. Nach ein paar Wochen im Gebrauch zeigen sich allerdings auch andere Seiten an der hochpreisigen eVic Supreme. Wir haben für Euch genauer hingesehen und verraten Euch, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt.

Verbessertes Design mit kleinen Schwächen

Der erste Eindruck der eVic Supreme ist immer noch sehr positiv. Sie hat, im Vergleich zu ihrem Vorgänger, noch an Größe dazugewonnen und der Cone ist nun gerade. Eins vorweg: Das Display ist riesig! Aber dazu später noch mehr. Was noch auffällt, ist, dass die eVic Supreme aus Edelstahl gefertigt ist. Dazu gehört auch das Akkurohr, welches beim Vorgänger noch aus Aluminium gefertigt war. Aber da fängt es auch schon an: Selbst wenn das Gerät an sich extrem hochwertig erscheint und das Meiste sehr schön verarbeitet ist, ist der Aludeckel nur sehr halbherzig entgratet worden. Überhaupt gibt es einige scharfkantige Einschnitte, welche die Haptik doch sehr negativ beeinflussen. So etwas würde man von und bei einem solchen „High-End-Gerät“ eigentlich nicht erwarten.

Eine schöne Neuerung hingegen stellt der austauschbare 510er Anschluss dar, den man einfach abschrauben kann. Aber auch hier wurde der an sich löbliche Grundgedanke nicht ganz zu Ende gedacht, denn zumeist löst sich der Anschluss mit ab, wenn man einen Verdampfer abschrauben will. Und da man dann erst umständlich den Cone lösen und das Ganze wieder auseinanderschrauben muss, kann das mit der Zeit schon ziemlich nervig werden.

Riesiges Display mit zahlreichen Funktionen

Display eVic Supreme

Display eVic

Eines muss man der eVic Supreme lassen: Sie hat das momentan wohl größte erhältliche Display an einem Akkuträger. Nicht nur kann es zahlreiche Informationen zum Gerät anzeigen, man kann sogar ein eigenes Bild hochladen. Theoretisch. Praktisch zeigt das Display zwar zahlreiche Funktionen an, aber zum einen nicht unbedingt die, die man braucht und zum anderen so klein, dass man sie kaum lesen kann. Zudem ist das Display ziemlich dunkel, sodass all die angezeigten Funktionen bei Tageslicht so gut wie unsichtbar werden. Etwas mehr Helligkeit hätte es hier schon sein dürfen.

Im Klartext: Auf dem Display finden sich viel zu viele, teils vollkommen unnötige Angaben wie der Zugzähler oder die doppelte Anzeige von Spannung und Leistung und einem Smilie. Geht das Gerät in den Screensaver-Modus, wird einem plötzlich Werbung für andere Joyetech-Produkte angezeigt. Und das ist wieder etwas, das man bei einem solchen Gerät nicht unbedingt erwarten würde. Das Display sollte schon werbefrei bleiben.
Man soll bei der eVic Supreme auch ein Foto hochladen können, welches zuvor in Graustufen abgespeichert wurde. Allerdings gibt es beim Hochladen doch einige Probleme. Das Bild der Wahl muss zum Beispiel erst in einem gesonderten Ordner abgespeichert werden und bearbeitet werden. Aber die Idee an sich ist nett.

eVic Supreme mit 30 WattAusgangsleistung bis zu 30 Watt

Joyetech hat für die eVic Supreme die Messlatte hochgelegt. Ganze 30 Watt soll das Kraftpaket schaffen! Aber erste Messungen aus dem Internet (zum Beispiel der für seine technischen Analysen in Dampferkreisen bekannte User „Mountainprophet“) zeigen, dass diese 30 Watt nur unter sehr spezifischen Voraussetzungen auch tatsächlich erreicht werden. Im VariVolt-Modus hingegen macht die eVic Supreme im Grunde sehr schön das, was sie auch machen soll und arbeitet doch recht präzise. Der VariWatt Modus war schon bei der eVic nicht ganz ausgefeilt, und anscheinend ist es Joyetech auch bei der Supreme nicht zu 100 Prozent gelungen, dies in Ordnung zu bringen.

Die Software ist, wie man es von Joyetech schon kennt, dafür sehr schön gelungen. Man kann nicht nur das eigene Dampfverhalten auf die Sekunde genau auswerten und exportieren, man kann auch am Gerät selbst alle Einstellungen vornehmen. Das ist hierbei, wenn man das etwas umständliche Dreh-Rad an der Supreme betrachtet, für manche Dampfer sicher die komfortablere Lösung. Man kann sogar einige Anzeigen des Displays verrücken – aber leider nicht einfach ausblenden. Hier darf man allerdings noch darauf hoffen, dass Joyetech dies bei einem Software-Update noch nachliefern wird.

Eine Frage des Geschmacks

Alles in allem ist die eVic Supreme natürlich immer noch ein tolles Gerät. Die zahlreichen Funktionen in Kombination mit der wohldurchdachten Software machen sie gerade für technische Spielkinder der Dampfergemeinde zu einem absoluten Must-Have. Aber man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass das Gerät für einen Preis von knapp 140,- Euro doch mit einigen erheblichen Macken zu kämpfen hat. Vielleicht hätte sich Joyetech das Motto nachhaltig beherzigen sollen, dass manchmal weniger eben doch mehr ist. Und da liegt auch der Knackpunkt. Die Joyetech eVic wird sicherlich wieder zahlreiche Nutzer finden, die mit dem Gerät vollkommen zufrieden sind. Aber um es deutlich zu sagen, die Zahl der Dampfer, die tatsächlich eine Leistung von 30 Watt wollen, dürfte mikroskopisch klein sein. Trotzdem ist es für Joyetech an der Zeit, sich ernsthaft mit ihrem Problem im VariWatt-Modus zu befassen. Ob man sich die eVic Supreme holen sollte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, denn am Ende des Tages ist doch alles nur eine Frage des Geschmacks.

Der Akku ist ein Kraftpaket

Selbst bei einem Dauernuckler hält der Akku einige Stunden. Angenehm ist das der Akkuträger auch die Akkus der eMode aufnehmen kann. Die eVic Suprem-e läuft mit einem Hochleistungs Akku von Samsung, dem ICR 18650 mit 2600 mAh.

 

Liquid-News PayPal Logo
0,69 EUR
   

1 comment

  1. Ralf

    Hallo liebe Dampfer und Dampferinnen und die, -ja, -die es noch werden wollen 😉
    Ich bin im Dez. 2013 auf den Geschmack gekommen. Das war ein Jahr, -da war die Auswahl an E-Zigaretten noch überschaubar. Schnell stand für mich fest, -es soll eine JOYETECH sein.
    Und zwar emtschied ich mich anfangs auf die Modelle Typ T, -die extrem teuer waren -20 €. Umsomehr war ich begeistert wo die E -Go C Typ A & B raus kam und man wirklich nun sparen konnte -5er Riegel für 20 €. -Doch gab es einen weitverbreiteten Störfaktor und zwar das KOHKELN !!!
    -Durch Zufall sah ich etwas auf YouTube was mich noch mehr begeisterte und zwar
    ESS (EDELSTAHLSIEBE) 300er – 500er Mesh. Zwar gab es kein KOHKELN mehr, -doch das Liquid wurde doppelt so schnell verbraucht. Ein Aroma und Geschmack Erlebniss vom Allerfeinsten.
    Und bis heute dampfe ich immer noch diese Produkte !
    -Das neue Subohm dampfen der heutigen Moderne nicht meine Welt ist und auch niemals werden wird.
    Nebelwolken will ich keine haben und auch keine machen.
    Daher bleibe ich ein GENUSSDAMPFER und nicht umsonst heisst es :
    SCHUSTER BLEIB BEI DEINEN
    SOHLEN / LEISTEN 😉

    Fazit : Akkuträger und Co für mich nur Spielereien sind / bleiben

    In diesem Sinne allen Dampfern und Dampferinnen und die, die es noch werden wollen, -immer viel Dampf wünsche, -aber auch Geschmack / Aroma.

    Mit freundlichen Grüssen
    aus Ostfriesland von der Nordseeküste 🙂

    Löweherz / -alias Ralf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.