E-Liquid mit Nikotin als reines Vergnügen?

Warum dieses „Horrorszenario“ keines ist

Während die erwachsenen Nutzer von E-Zigaretten und E-Liquid mit Nikotin und ohne Nikotin zu 98% Ex-Raucher sind, verhält sich dies bei Minderjährigen anders – das haben inzwischen eine Reihe von Untersuchungen vor allem (aber nicht nur) im englischsprachigen Raum ergeben. Sie dampfen E-Liquid mit Nikotin auch dann, wenn sie vorher nicht geraucht haben. Für die Eltern von Jugendlichen ist dies erfahrungsgemäß wenig überraschend: Jugendliche zwischen 13 und 18 sind außergewöhnlich empfänglich für das Experimentieren mit Substanzen von Koffein über Nikotin, Cannabis und Alkohol, um nur die Gängigsten zu nennen.

E-Liquid mit Nikotin

So natürlich wie die erste Tasse Kaffee?

Jugendliche erleben, im Gegensatz zu den heute Erwachsenen, E-Zigaretten und E-Liquids mit Nikotin als genauso „normale“ Genussmittel wie Tabakzigaretten. Für sie ist ein E-Liquid mit Nikotin eine psychaktive Substanz, dies es auszuprobieren gilt, ähnlich wie die Tabakzigarette, der erste Espresso, das erste Bier. Das eigene Gehirn und seine Wahrnehmung ist eine faszinierende Materie; es ist unausweichlich, dass alle Substanzen mit bewusstseinsveränderndem Einfluss eine magische Anziehungskraft auf Heranwachsende ausüben (das Phänomen des Gruppenzwangs noch völlig außen vor gelassen).

Gleichzeitig wissen Jugendliche weitaus besser als alle Generationen vor ihnen, dass Tabakrauch extrem schädlich bis tödlich sein kann – und der Konsum von Tabakzigaretten irreversible Gesundheitsschäden verursacht. Haben sie also die Wahl, mit Nikotin in Form eines E-Liquid mit Nikotin oder einer herkömmlichen Tabakzigarette zu experimentieren, wählen ein Großteil der Jugendliche das E-Liquid mit Nikotin. Das ist eine logische Wahl, den schließlich geht es ihnen um das Ergebnis, nicht um das Format des Auslösers.

Kann ich mit einer mit E-Liquid mit Nikotin gefüllten E-Zigarette dieselbe kognitiven und sozialen Erfahrungen machen, das Ganze an mehr Orten als es mit einer Tabakzigarette möglich wäre und bei 95% weniger Risiko, dann entscheide ich mich natürlich für Erstere.

Studenten stufen E-Zigaretten als Genuss-, nicht als Entwöhnungsmittel ein

Im Hinblick auf diese Überlegungen ist eine Studie der Universität von Buffalo (USA) vom Dezember 2015 nicht überraschend, die die Nutzung von E-Zigaretten und E-Liquid mit Nikotin von College-Studenten untersucht hat. Auch sie kommt zu dem Ergebnis: Junge Studierende nutzen E-Liquid mit Nikotin nicht hauptsächlich, um sich das Rauchen von Tabakzigaretten abzugewöhnen, sondern zum reinen Genuss (wie, so fügt die Pressemitteilung hinzu, die meisten Dinge, die sie in dem Alter so ausprobieren).

Für die in der Zeitschrift „Addictive Behaviours“ veröffentlichte Studie wurden mehr als 1.400 Studenten des US-Bundesstaates New York befragt. Von ihnen hatten 429, also fast 30%, bereits
E-Zigaretten mit nikotinhaltigem E-Liquid gedampft. 72% dieser Gruppe gab an, damit „etwas Neues ausprobiert“ haben zu wollen, 58% sagten, sie hätten das verdampfte E-Liquid mit Nikotin schlicht und einfach genossen. Von diesen 429 Studenten dampften nur noch 15 Studenten weiterhin E-Liquid mit Nikotin täglich – und alle aus Genussgründen. Viele Teilnehmer gaben an, hin und wieder zu dampfen, wenn es sich so ergab.

Autorin Dr. Megan Saddleson fasste die Studienergebnisse so zusammen: „Unsere Ergebnisse deuten daraufhin, dass Studenten und generell junge Erwachsene an E-Zigaretten aus affektiven, emotionalen Gründen interessiert sind – etwa an dem Genuss und Vergnügen, die sie ihnen bereiten, verglichen mit den kognitiven „Vernunft“-Gründen, wie etwa einem gewünschten Rauch-Stopp oder weil die E-Zigarette als gesündere Alternative zur Zigarette gesehen wird“.

Dennoch: 77% der Befragten nahmen E-Liquid mit Nikotin als wesentlich weniger gesundheitsgefährdend wahr als Tabak – und sie gaben auch an, E-Zigaretten aus diesem Grund guten Gewissens zu nutzen. Zudem hatte eine ganze Reihe von Studenten die E-Zigarette und
E-Liquid mit Nikotin auch als Ausstieg aus der Tabakzigarette genutzt – durchgehend erfolgreich.

Gateway-Effekt? Eine Illusion.

Für die beteiligten Forscher genauso wie für zahllose E-Zigaretten-Kritiker ist die Studie nun natürlich ein Grund, wieder einmal auf die Notwendigkeit von zusätzlicher Aufklärung und Jugendschutzmaßnahmen im Hinblick auf Nikotin aufmerksam zu machen.

Bevor ich zu dem Denkfehler hinter dieser Argumentation komme, noch ein Hinweis: Das berüchtigte Einstiegsdrogen-Argument, nach dem das Dampfen von E-Liquid mit Nikotin über kurz oder lang automatisch zum Rauchen von Tabakzigaretten führe, hat sich auch in dieser Studie wieder einmal als völlig fiktiv herausgestellt – das Gegenteil ist der Fall. Saddleton selbst bestätigt dies: Die Logik der Antworten spricht genauso dagegen wie die mit zunehmendem
E-Zigarettenkonsum immer weiter abnehmende Zahl an Rauchern.

Tatsächlich aber müssen sich viele Pro-E-Zigarettenaktivisten über kurz oder lang von der Idee verabschieden, nur Raucher hätte Interesse an der E-Zigarette.

Je mehr diese sich im Mainstream etabliert (was begrüßenswert und gleichzeitig für ihre inhärenten Qualitäten spricht, bei der zunehmenden Mühe unserer Bundesregierung, sie daraus wieder zu verbannen), desto interessanter werden sie für Jugendliche und junge Erwachsene an und für sich – als Erfahrungshorizont, als Gadget, als Genussmittel und nicht nur als Alternative zum vorherigen Rauchen.

Wenn wir uns weiter an der These festklammern, E-Liquid mit Nikotin wäre nur für Raucher interessant, werden wir von der Wirklichkeit überrollt. Fragen wir lieber die viel wichtigere Frage:

So-whatNa und?

Um zu einer wirklich rationalen und sinnvollen E-Zigaretten-Regulierung zu kommen, müssen wir fragen: Was ist Nikotin eigentlich? Warum bestehen wir darauf, dass es sich bei Nikotin um eine an und für sich verdammenswerte Substanz handelt? Warum glauben wir, unsere Jugendlichen unbedingt vor dem Nikotin Konsum und der Wirkung von Nikotin schützen zu müssen?

Die beiden häufigsten Antworten werden sein: Weil Nikotin ein abhängig machendes Rauschgift ist und im Verdacht steht, Krankheit auslösen und/oder deren Ausbreitung (wie Krebs) befördern zu können.

Tatsache ist, keine dieser Annahmen wurde bis heute bestätigt.

Mit Sicherheit sagen können wir nur, dass Nikotin ein Rauschmittel ist, der Definition nach also psychoaktiv auf das Gehirn einwirkt – in diesem Fall hauptsächlich auf das Belohnungszentrum.
Wir empfinden das Anfluten von Nikotin als ebenso angenehm wie ein erfolgreich beendetes Projekt, was natürlich zu einem Wiederholungswunsch und damit zu einer einsetzenden Gewohnheit führen kann.

Nun ist aber nicht jedes Rauschmittel auch ein Rauschgift, selbst wenn es in hohen Mengen toxisch wirkt – ansonsten müssten sowohl Koffein als auch Alkohol längst verboten sein. Die Wirkung von Nikotin lässt, ähnlich wie die von Koffein, nach einiger Zeit wieder nach; wenn nämlich der Effekt des an den nicotinischen Acetylcholinrezeptoren andockende Nikotins sich buchstäblich „verflüchtigt“.

Wir alle kennen das Gefühl: Wir fühlen uns nicht existenziell verlassen (wie dies oft beim Nachlassen der Wirkung von Heroin beschrieben wird); wir sind nicht „leer“ und „ausgehöhlt“ (wie etwa nach dem Gebrauch von Amphetaminen wie Speed); wir verändern unsere Selbstwahrnehmung nicht zum Negativen (wie nach dem Nachlassen eines Kokain-Flashes); wir erleben keine extreme Fluktuation in unserer sozialen Kompetenz (wie es häufig beim Vergleich zwischen alkohol-induzierter Geselligkeit und dem normalen sozialen Umgang der Fall ist).

Nikotin fühlt sich angenehm an; erhöht die Konzentrationsfähigkeit und andere kognitive Fähigkeiten leicht; und hilft dabei, „runterzukommen“ und zu entspannen. Gedampftes E-Liquid mit Nikotin ist der schnelle Schlüssel, die praktische Abkürzung zu einer Reihe von mentalen Zuständen, die durch Meditation, Entspannungstraining, anderen Belohnungsmechanismen wie Essen oder Sport und oft einen einfachen Spaziergang auch erreicht werden könnten.

Sucht ist eine Staatsangelegenheit; Gewohnheit nicht

Das alles macht Nikotin zu einem gemäßigten Rauschmittel mit der Tendenz, seinen Konsum unter bestimmten Lebensumständen zu einer ritualisierten Gewohnheit zu machen. Leider gibt es noch keine expliziten Studien, die diese Differenzierung von Gewöhnung und Abhängigkeit (oder Sucht) im Bezug auf die E-Zigarette genauer beleuchten. Eine eigene, kleine Meta-Studie entsprechender Aussagen von Teilnehmern an anderen Studien jedoch zeigt, dass eine überwältigende Anzahl an Dampfern (über 70% bei allen Untersuchungen) zum Ausdruck bringt, dass sich der „Suchtdruck“ beim Konsum von E-Liquid mit Nikotin im Verhältnis zu Tabakzigaretten gravierend reduziert hat.

Allen gemein ist, dass die Abstände zwischen den konsumierten E-Zigaretten bei längerem Konsum immer weiter auseinanderdriften, ohne dass dies von den Dampfern bewusst und absichtlich herbeigeführt worden wäre. Häufig fällt die Aussage (unabhängig von anderen Faktoren), dass „Stunden“ vergehen können, ohne dass sich ein „Bedürfnis“ nach Nikotin einstellt.

Zurück zum Dampfen von E-Liquid mit Nikotin aus Genuss. Angenommen, Nikotin ist also eine Substanz, die aufgrund der mit ihr verbundenen Erfahrungen zur Gewohnheit führen kann, welche aber bei einem mental gesunden (was immer das sein mag) Nichtraucher nicht in eine physische oder psychischen Sucht mündet – was wäre dann gegen diese Form des Genusses von staatlicher Seite einzuwenden?

Es ist die Aufgabe der Eltern, ihren Kindern genug psychische Stabilität mitzugeben, um aus einem Genuss keine ihren Allgemeinzustand beeinträchtigende Gewohnheit werden zu lassen. Anscheinend sind die überwiegende Mehrzahl aller Erziehungsberechtigten dazu in der Lage, denn: Nicht alle Kinder und Jugendliche werden Alkoholiker. Ja, nicht mal alle Kinder und Jugendliche, die rauchen, werden zu regelmäßigen Rauchern.

Der Staat müsste nur dann eingreifen, wenn Nikotin zwar kein Rauschgift, aber akut gesundheitsgefährdend wäre (also nicht nur für ohnehin gefährdete Minderheiten eine zusätzliches Risiko darstellen würde) – wie etwa Glyphosat. Oh, ich vergaß, gegen Glyphosat unternimmt der Staat ja auch, genau: Gar nichts. Doch das nur am Rande.

Also, wissen wir, dass E-Liquid mit Nikotin eine gefährliche Substanz ist? Nein. Erstens, weil Nikotin selbst zwar eine für den Organismus nicht sinnvoll verwertbare Substanz ist, ihn aber in seinen Stoffwechselabläufen auch nicht behindert. Zweitens, weil die einzige nachgewiesene Entzugserscheinung von Nikotin herabgesetzte Zufriedenheit ist. Drittens, weil die einzigen einwandfrei nachgewiesenen negativen Wirkungen von Nikotin im lebenden, menschlichen Organismus bei einer normalen, über E-Liquid mit Nikotin aufgenommenen Dosis vorübergehende Blutgefäßverengungen und Blutdruckerhöhung sind.

Im Anbetracht dieser wissenschaftlichen Faktenlage (hier stark gekürzt dargestellt) widerspricht es unserem grundgesetzlich verbrieften Recht auf eine freie Persönlichkeitsentfaltung, diesen Genuss einer natürlich vorkommenden Substanz nicht frei nachkommen zu können.

Dass wir in einem Staat leben, der prinzipiell anti-hedonistisch eingestellt ist und das calvinistische Arbeits-Ethos vor das persönliche (sofern unschuldige) Vergnügen stellt, ist bei der Verwirklichung dieses Rechtes natürlich nicht gerade hilfreich. Auf Dauer verhindern kann ein puristischer Wertekanon seine Durchsetzung aber nicht.

Weiterführende Links
UB-Studie
Scienedirect

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8 comments

  1. Ich bin 71 Jahre alt und hab 53 Jahre geraucht 20-30 Stk. am Tag, seit 6 Wochen Dampe ich nur noch, brauche aber 6 % iges Liquid und werde es noch reduzieren. ich habe die ersten vier Wochen ekelhaften Auswurf gehabt aber es wird von Woch zu Woche besser. Hätte nie daran Gedacht das, das Rauchen aufgeben so leicht sein kann. Das Dampfen hat sehr viele Vorteile mann hat keine Gelben Fingernägel keine gelben Stinkende Vorhänge und Aschenbecher keine Brandflecken in den Tischdecken und Tepichböden oder sogar in den Hosen und Kleidung usw. Ich kann das Dampfen nur empfehlen mir geht es Gesundheitlich besser und auch finanziel kann mann sich einen Jahresurlaub ersparen. Ich werde niemehr zur Zigarette greifen.

  2. Franz 59

    Ich hatte vor nun 4 Jahren, nach ca. 35 Jahren rauchen, schon beträchtliche Probleme. Raucherhusten in der Nacht, der mich nicht mehr durchschlafen ließ. Bin dann von einem Moment auf den anderen aufs Dampfen umgestiegen und nach 3 Wochen waren die Beschwerden weg. Anfangs hatte ich 18 mg Liquid gedampft, jetzt bin ich auf 6 mg unten und werde noch weiter reduzieren, weil mir eigentlich nur der Geschmack wichtig ist. Wo ist hier die Suchtsteigerung des Nikotin?
    Mittlerweile empfinde ich Zigarettenrauch extrem ekelerregend. Kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich das früher gemocht haben konnte.

  3. MayCM

    Glyphosat ist gesundheitlich unbedenklich, nur so am Rande (das einzige Manko an diesem Op-Ed). Ich dampfe seit 4 Tagen und bin dadurch von 30+ Zigaretten am Tag auf 0.00 abgestiegen. Es gibt noch nicht einmal ein Verlangen danach.

  4. Mischok Franl

    Ich rauchte 35 Jahre…mit ging es richtig mies zum Schluss….bis ich das Dampfen anfing.Es ist anders wie das Rauchen….man fühlt sich besser….aber mir fehlte der sofortige Nicotinkick den man beim Rauchen bekommt.Obwohl es mir nach kurzer Zeit besser ging durch das Dampfen habe ich Idiot wieder zur Zigarette gegriffen….saublöd,denn es hat nicht lang gedauert bis es mir wieder schlecht ging….Husten,Auswurf,schlecht Luft bekommen….usw. man wird faul und möchte sich nicht mehr richtig bewegen,weil es ja anstrengt……Leute nein….das kann es nicht sein.Ich möchte wieder Lebensqualität….solange es noch möglich ist….und fange wieder das Dampfen an.Warum ich Euch das schreibe….lasst die Zigaretten sein….die bringen und ganz schnell unter die Erde.

  5. Oliver

    Ich habe 12 Jahre lang geraucht und gesundheitlich ging es mir nicht gut. Ich bin auf das E-Dampfen umgestiegen und habe mir eine E-Shisha und eine E-Zigarette gekauft. Was ich damit sagen will seit dem ich Dampfe geht es mir gesundheitlich wieder viel besser ich muss nicht mehr Husten und meine Lungen fühlen sich auch viel freier an, das klingt jetzt irgendwie ein bisschen blöd dahin gesagt aber so lange es mir durch irgendwas besser geht, sehe ich auch keinen Grund damit aufzuhören. Ich bin dafür Dankbar das ich zum E-Dampfen gekommen bin, und mir ist es Egal was irgendwelche Studien sagen am Ende geht es doch sowieso nur um das Geld.

  6. Naits

    Zitat: „Was ist falsch daran etwas zu geniessen? Heute sollte jeder Sport treiben, gesund essen, keinen Alkohol konsumieren, nicht vor dem TV sitzen. Warum eigentlich?“

    Ist doch einfach. Das gesetzliche Rentenalter wird immer weiter nach oben gesetzt, also muss mann auch noch im hohen Alter arbeiten können. Ich sehe mich persönlich arbeiten bis ich tot umkippe -_-

  7. woelfchen63

    An sich ein guter Artikel. Hinsichtlich des Niktoins fehlt allerdings ein ganz wesentlicher Gesundheitsaspekt: die Durchblutung, Ablagerungen und Begünstigung von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Raucherbein. Die angebliche Krebsförderung ist nie bewiesen, glaube ich auch nicht dran. An Durchblutungsstörungen schon, Niktoin verengt auch die Blutbahnen. Ich rauche selber seit 40 Jahren, dampfe seit Januar und habe keine Tabakzigarette mehr geraucht seitdem. Ich habe schon vor Jahren Nikotin reduziert, das hat sich sehr schnell bemerkbar gemacht – keinen dicken Kopf mehr bei Ketterauchen. Ich selber reduziere auch beim Dampfen. Bin jetzt bei 3 mg Nikotin, wenn die Vorräte aufgedampft sind, will ich auf 0 Nikotin gehen. So kann es dann bleiben bis zum Sankt Nimmerleinstag, wenn der Gesetzgeber keinen Riegel vorschiebt.

  8. Ein sehr guter Artikel auch wenn ich zugeben muss… ich dampfe mehr als ich früher geraucht habe. Nun sehe ich das aber nicht wirklich als Problem an. Ich sehe und spüre keine negativen Aspekte im Fakt, dass ich viel dampfe. Ich mache das weil ich es gern habe! Es schmeckt, es beruhigt, es regt an…

    Wenn ich schon ein Problem sehe, dann ist es nur, dass unsere Politiker (und daraus folgend auch die Gesellschaft) immer genussfeindlicher werden. Was ist falsch daran etwas zu geniessen? Heute sollte jeder Sport treiben, gesund essen, keinen Alkohol konsumieren, nicht vor dem TV sitzen. Warum eigentlich?

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