Britische Regierung will eZigaretten für unter 18-Jährige verbieten

Britsche Regierung - keine eZigaretten unter 18

Die englische Regierung hat angekündigt, unter 18-Jährigen den Kauf von E-Zigaretten generell zu verbieten. Auch für Erwachsene soll es strafbar gemacht werden, Jugendlichen unter 18 Jahren elektronische Zigaretten zu kaufen oder zu verkaufen, so der entsprechende ministerielle Vorschlag. Irland, Schottland und Wales wollen sich dem Verbot anschließen. Der offizielle Grund sind Experteneinschätzungen, nach denen das Risiko der eCigarettes für die Gesundheit von Heranwachsenden noch nicht abschließend geklärt ist.

In Großbritannien rauchen etwa 1,3 Millionen Menschen elektronische Zigaretten, die sie in Drogerien und im Zeitschriftenhandel sowie in Gaststätten und online erwerben. Umfragen haben ergeben, das die meisten Konsumenten sich von den E-Zigaretten Hilfe bei der Entwöhnung von Tabakzigaretten versprechen.

Momentan werden die eCigarettes über die staatliche Gesundheitsfürsorge NHS noch nicht vertrieben. Das unterscheidet sie von anderen Rauchentwöhnungsmitteln wie etwa dem Nikotinpflaster, welches die NHS ausgibt. Allerdings bestehen Pläne, wonach E-Zigaretten ab 2016 in England als offizielles Suchtentwöhnungsmittel zugelassen werden sollen. Auf dieser Grundlage würden dann auch die Inhaltsstoffe einem strengeren Reinheitsgebot unterliegen.

Denn weiter gehende Regulierungen hinsichtlich der e-Zigaretten bestehen zur Zeit in England nicht. Die Zusätze und der Nikotingehalt der auf dem Markt befindlichen eCigarettes kann also individuell stark variieren. Die offizielle Stellungsnahme der Regierung zu den Gesundheitsrisiken der elektronischen Zigarette stuft diese als noch zu wenig untersucht ein, um zuverlässige Aussagen über die Langzeitwirkungen auf die Gesundheit treffen zu können.

Zwar weist die Raucherstatistik aktuell die niedrigste Zahl an Rauchern in Großbritannien nach, die je gemessen wurden. Gleichzeitig haben Experten nun öffentlich davor gewarnt, dass die elektronischen Alternativen Teenager dazu ermutigen könnten, sich das Rauchen überhaupt erst anzugewöhnen. Prof Dame Sally Davies, als Chief Medical Officer die wissenschaftliche Gesundheitsinstanz der britischen Regierung, hat E-Zigaretten als potenziell extrem gefährlich für die Gesundheit von jungen Menschen bezeichnet.

Allerdings liegt ein Augenmerk auf dem Begriff „potenziell“. Denn auch Sally Davies hat unmittelbar hinzugefügt, dass aktuell schlicht noch nicht genug belastbare Beweise für den Einfluss von E-Zigaretten auf Erwachsene und Heranwachsende vorliegen. Nur dass E-Zigaretten aufgrund der von ihnen produzierten toxischen Chemikalien und des enthaltenen Nikotins grundsätzlich nicht risikolos konsumiert werden können, kann aus ihrer Sicht mit Sicherheit gesagt werden.

Interessanterweise sprach sich Katherine Devlin, Präsidentin der Electronic Cigarette Industry Trade Association, ebenfalls für die Schaffung einer entsprechenden Rechtsgrundlage aus. Sie sagt, dass ihre Organisation bereits seit Jahren auf eine entsprechende Gesetzesänderung dringt. Schon jetzt seien die britischen E-Zigaretten standardmäßig mit Etiketten ausgezeichnet, die sie als Produkte nur für über 18-Jährige ausweisen. Durch die neue juristische Situation, so Devlin, könne diese freiwillige Einordnung nun auch rechtlich durchgesetzt werden.

Ob die neue Rechtssprechung sich durchsetzt, hängt nun vom englischen Parlement ab, dem die respektive Gesetzesänderung der „Children and Families Bill“ noch vorgelegt werden muss.

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