Cannabis Anbau leicht gemacht – Leaf als „Plug n‘ Plant“-Produkt

Cannabis Anbau leicht gemacht - Leaf als

Leaf – das englische Wort für Blatt oder auch Blättchen, bei dem sich die Firmengründer erkennbar viel gedacht haben, wenn es um Cannabis geht – ist eine Box, mit der man seine wertvollen Pflanzen vollgestopft mit THC problemlos und vollautomatisiert daheim züchten ja. Ja, wir sind uns dessen bewusst, dass Cannabis immer noch ein eher schwieriges Thema ist, spricht man von Deutschland. Aber nachdem 24 Staaten in den USA Cannabis komplett oder als medizinisches Produkt freigegeben haben, sollte man das Thema sehr nüchtern und sachlich angehen. Irgendwann ist auch damit zu rechnen, das in Deutschland der Besitz und der Anbau zum Selbstverbrauch freigegeben wird. Doch selbst wenn wir da noch das eine oder andere Jahr werden warten müssen, ist das kein Grund für die Industrie, sich nicht auf den Tag X vorzubereiten – mit bahnbrechenden Innovationen wie dem Plug n‘ Plant System von Leaf.

Leaf wurde im Jahr 2015 gegründet und schickt sich an, den Anbau von Cannabis zu revolutionieren. Rund 120 x 60 Zentimeter groß ist die Box, die ausschaut wie ein handelsüblicher Weinkühlschrank, welche perfekte Aufzuchtergebnisse verspricht – und garantiert. Zwei Pflanzen finden in der Box Platz, wodurch ein Ernteergebnis von rund 150 Gramm erzielt werden soll. Doch wer jetzt eine Box erwartet, in der man die Pflanzen nur aufzieht – Samen setzen und dann beleuchten sowie gießen und die Temperatur selbst timen – der sieht sich massiv getäuscht! Leaf ist weit, weit mehr als ein stylishes Gewächshaus für die eigenen Graspflanzen. Das gesamte System überwacht den ganzen Wachs- und Aufzuchtvorgang vollautomatisiert und weiß, was die Pflanzen zu perfekten Wachstum benötigen. Die Lichtverhältnisse werden automatisch reguliert, die Temperatur auf dem optimalen Niveau gehalten, die Belüftung organisiert, der Nährstoffgehalt der Erde ermittelt und bei Bedarf ergänzt. Zudem findet eine Prüfung des PH-Wertes der Erde statt und auch hier kann die Leaf Box regulierend eingreifen. Wahnsinn? Nein, Realität! Und es wird noch besser.

Die Gras-Box, die Gras selbst wachsen lässt

Jedes einzelne Messergebnis, das die Box liefert, triggert eine Reaktion der Box. Ist zum Beispiel der Nährstoffgehalt zu gering oder die Temperatur zu niedrig, werden die notwendigen Schritte eingeleitet. Es werden Nährstoffe an die Pflanzen geleitet oder die Temperatur in der Box erhöht – stets auf den optimierten Level des Pflanzenwachstums. Ist es zu hell oder zu dunkel für die Pflanze? Kein Thema, die Box dimmt das Licht entsprechend. Muss man sich als „Cannabis Anbauer“ an den vorinstallierten Richtwerten orientieren? Nein, natürlich nicht. Hat man eigene und möglicherweise effizientere Zahlen vorliegen, lassen sich die Eckwerte, bei denen die Box in Aktion tritt, beliebig selbst feintunen. Wer also auf das eigene Wachstumsrezept setzen möchte, kann das gerne tun!

Es ist ein großer Aufwand, jeden Tag die Box zu prüfen, ob alle Funktionen perfekt justiert sind? Wer spricht von einer Kontrolle der Box via physischer Anwesenheit? Wir leben im Zeitalter der Apps und da ist nur logisch, dass auch Leaf grandios und kinderleicht via App (derzeit nur aufs iPhone beschränkt) steuern lässt. Und es geht noch mehr, denn es besteht ebenso eine Funktion, dass man selbst mit anderen Cannabis Züchtern in Kontakt treten kann, via App natürlich, um Rezepte für perfekten Wuchs auszutauschen! Sogar die Videos der Pflanzen und den Wachstumsfortschritt kann man auf simplen Weg mit anderen Usern tauschen – in HD Qualität, denn die in der Box enthaltene Cam liefert Videos und Bilder in bester HD Quality. „Sexting“ war gestern, „Grasting“ ist das Morgen.

Wann kann man die Marihuana-Box kaufen und was wird sie kosten?

Der Preis wird sich wohl bei rund 1.500 Euro die Box einpendeln. Rechnet man den Ertrag an potentem Cannabis mit einem hohen THC Gehalt und bei man weiß, er ist nicht verstreckt oder verunreinigt, ein geringer Preis. Rechnet einfach mal die Kosten von 1.500 Euro auf die 150 Gramm um, welche schon beim ersten „Umlauf“ erreicht werden! Gut, zu den Kosten für die Box kommen noch Kosten für Strom plus rund 120 Euro für die Patronen, in denen die Zusatzstoffe (Dünger und Co) enthalten sind. Auch die Karbon-Filter sind in den 120 Euro bereits inkludiert, damit nicht die ganze Wohnung nach Gras stinkt. Momentan testet man aus, ob die Patronen sich für einen Refill eignen, was die Preis nochmals nach unten verändern würde. Wann ist es endlich so weit? Im Verlauf des Jahres 2016 und seid sicher, wir werden euch auf dem aktuellen Stand halten!

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