ProVari Akkuträger von ProVape

ProVariProvari – Leerer Kult oder Top-Gerät?

Der Provari des amerikanischen Herstellers ProVape ist in der Dampferszene eine Legende unter den Akkuträgern für e-Zigaretten. Seit Jahren gilt er als das Maß aller Dinge, wenn es um Verarbeitung und Präzision geht. Doch an ihm scheiden sich auch die Geister. Ist der ProVari von ProVape wirklich das Nonplusultra unter den Akkuträgern oder mittlerweile nur noch einer von Vielen – nur zu einem ziemlich hohen Preis?

Was kann der ProVari?

Der ProVari ist ein Akkuträger, der über einen Mikroprozessor gesteuert wird. Er verfügt über Variable Voltage von 2,9 V bis 6,0 V, die in 0,1 Volt Schritten bequem eingestellt werden können. Die Besonderheit beim ProVari – die sich in allen Tests wiederfindet – ist, dass er die eingestellte Spannung auch tatsächlich bis zum letzten Zug halten kann. Eine Eigenschaft, die vielen anderen Akkuträgern auf dem Markt abgeht.

Die Bedienung des ProVaris ist intuitiv und sehr einfach zu erlernen. Per Knopfdruck kann man die Spannung einstellen, den Widerstand messen oder die Akkuleistung auf dem LED-Display (das es in verschiedenen Farben zu erwerben gibt) ablesen.  Man kann fast alle gängigen Verdampfer auf dem ProVari betreiben, vom einfachen BCC-Verdampfer bis hin zu hochwertigen Selbstwickelverdampfern. Es gibt ihn in zahlreichen Farben und zwei Größen: normal und Mini. Beide kann man jedoch über spezielle und separat erhältliche Verlängerungskappen noch einmal vergrößern.

Die Optik und Haptik des ProVaris ist wohl einzigartig: das mit der Version 2.5 nochmal verbesserte Design mit den eleganten eingefrästen Wellenmustern liegt sehr angenehm in der Hand und erweist sich als erstaunlich beständig: auch ein Sturz aus Tischhöhe kann weder dem Innenleben noch dem Lack außen etwas anhaben. Alle Materialien sind von ausgezeichneter Qualität und Verarbeitung.

Wichtig beim Einsatz der ProVari sind die zu verwendenen Akkus. Hier sollten in jedem Fall die Akkus 18490 oder 18650 zum Einsatz kommen. Der ProVari verfügt über eigene Schutzfunktionen für den Akku und deshalb werden unprotected Akkus eingesetzt.

Wie schlägt sich der ProVari im Vergleich?

Der ProVari ist wohl mit Abstand der teuerste Akkuträger – und doch ist sein Boom so gut wie ununterbrochen. In der Zwischenzeit sind jedoch zahlreiche neue Modelle von verschiedensten Herstellern auf den Markt gekommen, die dem ProVari den Kampf angesagt haben – doch haben sie auch eine Chance?

Der ProVari hat, als er raus kam, vorher ungeahnte Maßstäbe gesetzt. Doch darin liegt auch in Teilen das Problem: er hat sich seitdem, bis auf kleinere Änderungen, nicht weiter entwickelt. Er hatte es zwar auch nicht nötig, denn er war von Anfang an sehr gut konzipiert und produziert, aber n der Zwischenzeit haben
andere Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt und Akkuträger auf den Markt gebracht, die über zahlreiche Funktionen verfügen, die der ProVari nicht hat. Wechsel zwischen Variable Voltage und Variable Wattage, oder die Möglichkeit, sich eigene Dampfprofile mit Hilfe von Software anzulegen sind bei Modellen wie dem Vamo oder der eVic selbstverständlich. Auch preislich liegen sie weit unter den Preisen für einen ProVari.

Muss ein ProVari heute noch sein?

ProVari ist ein Name, der für Qualität, Präzision und Leistung steht. Ob man die relativ hohen Kosten von ca. 200,- Euro auf sich nehmen möchte, muss am Ende des Tages jeder für sich selbst entscheiden. Er ist auf jeden Fall auch heute noch ein Akkuträger, der genau das macht, was er machen soll: viel Dampf und Freude. Verglichen mit einem Auto fällt die ProVari ganz eindeutig unter die Kategorie eines Mercedes.

 

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