Der Schweineflyer von Schilda: Eine fliegende Anekdote aus der Stadt der Narren

Der Schweineflyer von Schilda: Eine fliegende Anekdote aus der Stadt der Narren
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In der Stadt Schilda ereignen sich immer wieder seltsame und amüsante Geschichten. Eines Tages beschloss die ehrenwerte Bürgermeisterin Helene Lichtblick, dass es an der Zeit sei, Schilda zur Welthauptstadt des Schweinefleischs zu machen. Doch wie so oft in Schilda, kam es anders als geplant.

Helene hatte gehört, dass die entfernte Stadt Wursthausen, irgendwo im Land der Chinesen, die Zölle auf Schweinefleisch erhöhte. Das war für sie eine Herausforderung, die sie mit Bravour meistern wollte. Schließlich war Schilda für seine originellen Ideen bekannt. Die Bürgermeisterin rief den Stadtrat zusammen und verkündete ihren großartigen Plan: „Wir werden das beste Schweinefleisch der Welt produzieren und die Chinesen werden vor Neid erblassen!“

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Gesagt, getan. Der Stadtrat, bestehend aus den klügsten Köpfen Schildas, darunter der stets besorgte Metzgermeister Schinkenfried und die unerschrockene Bäuerin Wurstina, begann sofort mit der Umsetzung des Plans. Doch wie so oft in Schilda, kam alles ein wenig anders.

Der erste Schritt war die Erfindung des „Schweineflyers“, eines Flugapparates, mit dem man das Schweinefleisch über die Grenzen hinweg fliegen wollte. Natürlich musste das Fleisch vorher gut verpackt werden, damit es in der Luft keine Bratwürstchen regnete. Der Erfinder von Schilda, Herr Tüftel, bastelte Tag und Nacht an dem Schweineflyer, bis er schließlich fertig war. Stolz präsentierte er sein Werk der Bürgermeisterin und dem Stadtrat.

Am Tag des großen Testflugs versammelten sich alle Schildbürger auf dem Marktplatz. Mit lautem Jubel und einer feierlichen Ansprache von Bürgermeisterin Helene Lichtblick wurde der Schweineflyer in die Luft gelassen. Doch zu ihrem Erstaunen machte der Flyer keine Anstalten, gen Osten zu fliegen. Stattdessen drehte er sich im Kreis, schnappte sich das Schweinefleisch und landete direkt im Schweinestall der Stadt.

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Die Schildbürger waren zunächst enttäuscht, doch dann brach lautes Gelächter aus. „Unsere Schweine haben jetzt ihren eigenen Lieferservice!“, rief Metzgermeister Schinkenfried und alle lachten mit.

So wurde aus dem ambitionierten Plan, Schilda zur Schweinefleisch-Welthauptstadt zu machen, eine weitere köstliche Anekdote in der Geschichte der Stadt. Die Schildbürger beschlossen, dass sie es beim nächsten Mal vielleicht doch lieber mit einem gemütlichen Schweinebraten versuchen sollten, anstatt mit fliegenden Schweinen. Und so kehrten sie lachend und gut gelaunt zu ihrem alltäglichen Treiben zurück.

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