Ursache für US-Lungenerkrankungen bei E-Zigarette geklärt

Presseinformation

BTGeV
Ursache für US-Lungenerkrankungen bei E-Zigarette geklärtEs ist ein illegaler Zusatzstoff vom Schwarzmarkt – nicht die E-Zigarette. Die US-Gesundheitsbehörde Centers of Disease Control (CDC) hat einen Durchbruch bei der Klärung der Ursache für die Erkrankungen und Todesfälle in den USA erzielt. Im Hauptfokus steht der Zusatzstoff Vitamin-E-Acetat, der illegalen und mit Drogen versetzten Produkten (E-Joints) beigemischt wurde. 86 Prozent der Betroffenen in den USA haben bereits zugegeben, diese Form der E-Joints genutzt zu haben. [1]

 

 


Zurück zu den Fakten

Berlin, 12.11.2019 – Dustin Dahlmann, Vorsitzender des BfTG, fordert die Rückkehr zu den Fakten: “Seit Monaten wird die handelsübliche E-Zigarette zu Unrecht mit den Vorfällen in
den USA in Verbindung gebracht. Genauso lange weisen wir darauf hin, dass es keinen Zusammenhang gibt und dass es sich um illegalen Drogenkonsum mit E-Joints handelt. Nach der Klarstellung durch die CDC sollte es nun endlich wieder um das unbestrittene Potenzial der elektrischen Zigarette für den Tabakstopp und damit für die öffentliche Gesundheit gehen.”

10 Fakten zur E-Zigarette

1. E-Zigaretten sind beim Tabakstopp doppelt so erfolgreich wie Nikotinersatzprodukte. [2]

2. E-Zigaretten sind laut der Gesundheitsbehörde Public Health England um 95% weniger schädlich als Tabak. [3]

3. Das Krebsrisiko von elektrischen Zigaretten liegt 99,5 Prozent unter dem von Tabakzigaretten (Public Health England).

4. Kein erhöhtes Risiko durch E-Zigaretten für Herzinfarkte oder koronare Herzkrankheiten. [4]

5. Langzeitstudie über 3,5 Jahre: Keine Nachweise für Lungenschädigungen durch E Zigaretten in den physiologischen, klinischen oder Entzündungen betreffenden Messungen. Keine  Veränderungen bei Blutdruck oder Herzfrequenz. [5]

6. E-Zigarette kann Rauchern mit Asthma helfen, ihren Zigarettenkonsum zu reduzieren oder abstinent zu bleiben und somit die Belastung durch rauchbedingte Asthma-Symptome zu reduzieren. [6]

7. Nur ein Drittel der deutschen Bevölkerung kennt die Fakten zur geringeren Schädlichkeit der E-Zigarette im Vergleich zum Tabakkonsum. [7]

8. 99 Prozent der Dampfer sind Ex-Raucher. [8]

9. Das Einstiegsalter bei E-Zigaretten in Deutschland liegt bei etwa 31 Jahren [9]

10. Regelmäßige Nutzung von E-Zigaretten durch Jugendliche in Deutschland liegt bei 0,9 Prozent [10]

 

Große Chance durch Aufklärung World Health Organization: “Tabak tötet jedes Jahr mehr als 8 Millionen Menschen. Mehr als 7 Millionen dieser Todesfälle sind auf den direkten Tabakkonsum zurückzuführen.”
Rund 1,2 Millionen Nichtraucher sterben jährlich durch Passivrauch. [11]

“Es geht um die Aufklärung von Rauchern in Deutschland, dass E-Zigaretten eine deutlich risikoärmere Alternative zum Tabakkonsum sind. In Großbritannien und anderen europäischen Ländern wird dies von staatlicher Seite deutlich besser kommuniziert als in Deutschland. [12] Folge: In UK ist die Raucherquote und damit die Zahl der rauchbedingten Erkrankungen deutlich gesunken. Das muss ein Vorbild für die deutsche Gesundheitspolitik sein”, sagt Dustin Dahlmann.

Quellen:
[1] Centers of Disease Control, 15.10.2019
[2] A Randomized Trial of E-Cigarettes versus Nicotine-Replacement Therapy, 2019
[3] Public Health England Evidence review, 2018
[4]Is e-cigarette use associated with coronary heart disease and myocardial infarction? Insights from the 2016 and 2017 National Health Interview Surveys”, Therapeutic Advances in Chronic Disease, 2019
[5] Health impact of E-cigarettes: a prospective 3.5-year study of regular daily users who have never smoked, 2017

[6] Effect of smoking abstinence and reduction in asthmatic smokers switching to electronic cigarettes: evidence for harm reversal, 2014
[7] E-Zigaretten: Einschätzung von Gesundheitsgefahren und Nutzung zur Tabakentwöhnung, 2018
[8] ZIS: Konsumgewohnheiten, 2016, Bundesgesundheitsministerium
[9] IFT: Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurvey, 2015, 2017
[10] Nutzung von Tabak und E-Zigaretten sowie Methoden zur Tabakentwöhnung in Deutschland, 2018
[11] Factsheet Tobacco, World Health Organization, 2019
[12] Internationale Gesundheitsaufklärung zur E-Zigarette, BfTG, 2019

Über das BfTG
Das BfTG vertritt seit 2015 kleine und mittelständische Unternehmen der deutschen E-ZigarettenBranche. Es repräsentiert rund drei Viertel des Marktes und agiert absolut unabhängig von der Tabakindustrie. Dabei setzt es sich für einen sachlichen Dialog zu notwendigen Regulierungen sowie dem gesundheits- und wirtschaftspolitischen Potenzial der E-Zigarette ein. Zu den Mitgliedern zählen namhafte Liquid- und Hardwarehersteller sowie Groß- und Einzelhändler aus ganz Deutschland.

Rückfragen & Kontakt: Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V.
Vorsitzender: Dustin Dahlmann
Pressesprecher: Philip Drögemüller
Telefon: +49 (0) 30 209 240 80
E-Mail: presse@bftg.org

Web: www.tabakfreiergenuss.org

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