Joyetech eGo-C im Alltagstest

Joyetech eGo-C im Alltagstest

Joyetech eGo-C im Alltagstest

ego-c Test

Die eGo-C im Test – kann der Klassiker noch mithalten?

Die eGo-C ist, gemeinsam mit der eGo-T wohl eine der e-Zigaretten, mit der die meisten Dampfer überhaupt erst angefangen haben. Mit ihrem Wechselverdampferkopf war sie eine kleine Revolution, die das Dampfen nicht nur wesentlich angenehmer, sondern vor allem auch günstiger gemacht hat. Auch heute noch wird sie gerne und häufig als “problemloses Einsteigergerät” angepriesen – doch ist die eGo-C heute tatsächlich noch konkurrenzfähig? Oder ist sie nur noch ein Relikt aus alten Zeiten, welches Nostalgiker glücklich macht?
eGo-C Design

Schlichtes und unauffälliges Design

In unserem Test haben wir die eGo-C sowohl mit einem regulären 650 mAh Akku als auch mit einem eGo-C Twist Akku mit der gleichen Leistung getestet, um zu sehen, wie verhält sich die eGo-C, wenn man sie hochregelt.

Das Design der eGo-C ist immer noch ansprechend. Schlank und geschmeidig liegt sie in der Hand und ist relativ leicht und die Tatsache, dass man ein Lanyard befestigen kann (etwas, was zum Beispiel bei der eMode nicht mehr geht), ist immer noch extrem praktisch. Allerdings ist die gummierte Oberfläche nicht ganz so angenehm und zeigt auch Anfälligkeiten für Fingerabdrücke und Schmierspuren.
Die Schachtel, in der Joyetech die eGo-C verpackt, ist schlicht und eher simpel gehalten. Da ist man von anderen Geräten doch mittlerweile eine liebevollere Verpackung gewöhnt. Aber, und das sollte ja auch die Hauptsache sein, das Gerät ist sicher gelagert, sodass es den Transport problemlos und unbeschadet überlebt. Ein Vorteil der eGo-C ist, dass es sie mittlerweile, neben den klassischen Versionen Schwarz und Edelstahl in vielen verschiedenen Farben wie Rot, Pink oder Blau gibt – und so gerade modisch-interessierte Dampfer erfreut.

Intuitive und simple Handhabung

Gerade, wenn man neu mit dem Dampfen anfängt, ist die Flut an Anweisungen, Beschreibungen und Tipps für die Geräte überwältigend. Die eGo-C erklärt sich dagegen fast wie von allein: Sie kommt in drei Teilen: Batterie, Verdampferbody (der Verdampferkopf ist schon eingesetzt, sodass man sich diesen Schritt schon einmal sparen kann) und Mundstück. Da das Mundstück gleichzeitig auch der Tank ist, muss dieser befüllt werden. Dies geht, je nach Flaschenart, entweder direkt über das Loch im Deckel, wenn man eine Nadelflasche hat, oder indem man den Deckel abnimmt und das Liquid so einfüllt. In die eGo-C Typ A passt ein knapper Milliliter rein, in die eGo-C Typ B ca. 1,8 ml.
Das Tankstück wird nun fest in den Verdampferbody eingesteckt. Dabei mussten wir den Tank einige Male aufstecken, bis einige kleine Bläschen von unten aufstiegen. So kann man sicher sein, dass das Liquid auch wirklich durch den Dorn zur Heizwendel geführt wurde. Nun mussten wir die eGo-C für einige Minuten stehen lassen, damit sich die Glasfaser auch richtig vollsaugen und von Anfang an Geschmack und viel Dampf produzieren konnte.
eGo-C Technik

Solide Dampfleistung

Nachdem man die eGo-C vorbereitet hat, kann man auch schon mit dem Dampfen loslegen. Und ja, der erste Zug macht schon ordentlich Dampf. Der Geschmack kristallisiert sich nach einigen Minuten des Dampfens immer deutlicher und aromatischer heraus. Nachdem er mit dem normalen Akku durchaus akzeptable Dampfergebnisse hervorbringen konnte, wechselten wir auf den Twist Akku, den man von 3,2 Volt bis 4,8 Volt hochregeln kann. Hier konnten wir nochmals einiges aus der eGo-C herauskitzeln und fanden, je nach Liquid, bei ca. 3,6 V bis 4,0 Volt das beste Ergebnis. Allerdings kann es bei Nutzung des eGo-C Twists auch recht schnell kokelig schmecken – womit wir bei den Problemen der eGo-C angelangt wären.

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Aktuelle eGo-C Modelle

Die Macken der Joyetech eGo-C

So nett die Dampfleistung der eGo-C auch sein mag, während unserer Tests kam es doch zu einigen kleineren Problemchen. Dies fing mit dem Kokeln an, das nicht nur bei Nutzung mit dem Twist auftrat. Auch wenn der Liquidnachfluss nicht stimmte oder man den Tank zu spät auffüllte, kam es zum Kokeln. Und tritt das erst ein Mal auf, kann man den Verdampferkopf auch direkt austauschen,

denn den Geschmack kriegt man nur sehr schwer wieder raus.
Doch damit nicht genug: das gute Ding sifft. Immer wieder kommt es zum Blubbern und zu unerwünschten Sauereien, bei denen das Liquid überall dort austritt, wo es das garantiert nicht tun sollte. Dem Blubbern kann man mit einem beherzten Puster in das Mundstück (natürlich nicht, während es noch im Verdampfer steckt!) Herr werden, aber wenn die eGo-C erstmal zu Siffen anfängt, helfen nur noch Massen an Küchenpapier.

Fazit: Der Zahn der Zeit nagt an der eGo-C

Alles in allem ist die Joyetech eGo-C auch heute noch ein solides Gerät, dass Einsteiger fürs Erste befriedigen kann. Allerdings, und das gilt es in aller Deutlichkeit zu sagen, gibt es heute auf dem Markt zahlreiche Geräte, die, obwohl sie in der gleichen Preisklasse liegen, die eGo-C locker in die Tasche stecken. Zudem wird es immer schwieriger überhaupt Ersatz- oder Austauschteile für sie zu finden, da auch zahlreiche Händler den Trend erkannt haben und die eGo-C immer seltener in ihren Shops anbieten.
Wer auf der Suche nach einem wirklich guten Einsteigergerät ist, sollte wohl eher auf eines der neueren Modelle von Joyetech oder Systeme wie die EVOD zurückgreifen.

 

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