Der Vype eTank – Ernsthafter Angriff auf Tank-Systeme?

Vype eTank eZigarette von BATLangsam scheint sich der Tabakkonzern BAT (British American Tobacco) in den e-Zigaretten-Markt einzugrooven. Angefangen mit eher weniger erfolgreichen Einweg-Dampfen scheint man sich immer weiter an die heutigen Standards in Dampferkreisen heranzutasten. Erst kam der Vype eStick, eine wiederaufladbare Variante eines Cigalikes, dann der Vype ePen, der an ganz frühe Ego Modelle erinnert und nun der Vype eTank.

Der ist zwar technisch „so 2014“, aber für Anfänger eine ziemlich gute Wahl. Und mit einigen technischen Innovationen überrascht er selbst erfahrene Dampfer dann doch noch.

Vype eTank auf den ersten Blick

… sieht der eTank aus, wie viele andere moderne Tanksysteme auch (z. B. Evod). Schlank, effizient und elegant. Durch das Tanksystem kann man nun zum ersten Mal auch eigene Liquids einfüllen und ist damit nicht vollkommen von den VYPE Systemen abhängig, wie das bei den Liquidkapseln der ePen der Fall war.

Bei der Batterie hat man das eher eigenwillige Design der ePen ebenfalls verworfen und setzt nun ganz auf den Ego-Look. Die Batterie verfügt über 650 mAh und bietet knapp 6 Stunden Dampf, je nachdem wie oft man sie nutzt. Der Akku ist nicht verstellbar, was für Anfänger wahrscheinlich ein Vorteil ist. 5-Mal Klicken zum An- und Ausschalten, gedrückt halten, um den Verdampfer zu befeuern, fertig. Man setzt eindeutig auf einfache Handhabung und wenig technisches Schnick-Schnack.

Einfacher geht Befüllen nicht mehr

Ok, gestehen wir es uns ein: die Technik, die im eTank verwendet wird, ist eigentlich ziemlich veraltet. So verfügt man nicht einmal über auswechselbare Verdampferköpfe, sondern muss das komplette Oberteil nach einer Weile austauschen. Bei einem Preis von knapp 6,50,- Euro nicht unbedingt die günstigste Lösung.

Aber es gibt ein Aber! Durch den Verzicht auf technische Spielereien wird der eTank gerade für Einsteiger interessant, denen die Cigalikes nicht ausreichen, die sich allerdings auch nicht erst ewig in die Materie von Volt, Watt, Temperaturreglung, Sub-Ohm und Co. einlesen wollen.

Für alle, die einfach nur guten Dampf (und den produziert die eTank) wollen, ohne Physikstudium, ist der eTank tatsächlich perfekt geeignet.

Und dann schafft es Vype am Ende sogar noch, erfahrene Dampfer zu überraschen, und das mit einem kleinen Stück Plastik.

Das ist konisch geformt und wird in die Luftröhre gesteckt, während man neues Liquid einfüllt. Damit wird einfach verhindert, dass das Liquid durch die Luftröhre ins Mundstück gelangt – warum ist das nur bis heute niemandem eingefallen?

Fazit: Man tastet sich heran

BAT scheint das Potenzial des e-Zigaretten-Markts erkannt zu haben und bietet mit dem eTank zum ersten Mal eine wirkliche Alternative zu anderen, etablierten Marken. Mit der Freiheit, sein eigenes Liquid zu befüllen (wobei man auch für knapp 4,50 pro 10 ml auch das Vype-eigene Liquid bestellen kann) und der extrem einfachen Handhabung ist es vor allem ein Gerät, dass sich an Anfänger und all jene richtet, die einfach nur ordentlich Dampf ohne kompliziertes Brimborium haben wollen.

Das Einsteigerset mit Clearomizer, 650 mAh Batterie, Ladekabel, Bedienungsanleitung und einem Fläschchen des markeneigenen Liquids gibt es für 20 – 25,- Euro. Der Tank muss alle paar Wochen ausgetauscht werden und kostet nochmals um die 6,50,- Euro.

Fazit: Sicherlich gibt es ausgefallenere, technisch ausgefeiltere und günstigere Modelle. Aber mit dem Vype eTank hat man ein solides Einsteigergerät mit einigen netten Details.

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