{"id":9220,"date":"2015-05-19T18:00:00","date_gmt":"2015-05-19T17:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/liquid-news.de\/?p=9220"},"modified":"2022-08-12T15:34:50","modified_gmt":"2022-08-12T15:34:50","slug":"das-versagen-des-bfr-am-beispiel-der-gentechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/das-versagen-des-bfr-am-beispiel-der-gentechnik\/","title":{"rendered":"Das Versagen des BfR am Beispiel der Gentechnik"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9233 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundeskabinett.png\" alt=\"Das Versagen des Bundesinstitut f\u00fcr Risikoeinsch\u00e4tzung und der Politik am Beispiel der Gentechnik und Glyphosat\" width=\"617\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundeskabinett.png 617w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundeskabinett-10x6.png 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundeskabinett-300x177.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px\" \/><\/p>\n<h2>Risikoeinsch\u00e4tzung der Politik am Beispiel der Gentechnik und Glyphosat<\/h2>\n<p>Ja, im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Probleme, welche den Erdball heimsuchen, ver\u00e4ndert. Massiv ver\u00e4ndert. Waren es vor Jahrhunderten oder etlichen Jahrzehnten noch Krankheiten, welche zum Menetekel der Menschheit avisierten, ist es mittlerweile die Sicherstellung der Weltern\u00e4hrung, welche den Politikern aller L\u00e4nder Kopfschmerzen bereitet.<\/p><div class=\"ln-132-firstparagraph ln-entity-placement\" id=\"ln-1928199624\"><div id=\"ln-1321576026\"><a href=\"https:\/\/a.check24.net\/misc\/click.php?pid=120053&amp;aid=18&amp;deep=dsl-anbieterwechsel&amp;cat=4\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow sponsered noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6518 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Check24DSL350.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Tats\u00e4chlich, es gibt im Grunde viel zu wenig Nahrung &#8211; zumindest angeblich &#8211; f\u00fcr viel zu viele Menschen. Doch schenken wir den wissenschaftlichen Beh\u00f6rden Glauben und h\u00f6ren wir auf die Industrie der Gentechnik, ist die Weltern\u00e4hrung als Problembereich bereits gel\u00f6st. Das Zauberwort hier lautet: Gentechnisch ver\u00e4nderte Nahrungsmittel.<\/p>\n<p>Millionen und Abermillionen wandern in Imagekampagnen der Industrie, mit denen Endverbraucher, die Politik und die anbauenden Bauern nachhaltig davon \u00fcberzeugt werden sollen, Gentechnik ist die Zukunft &#8211; eigentlich sogar schon die Gegenwart &#8211; um das Weltern\u00e4hrungsproblem zu l\u00f6sen. Es wird propagiert &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt mit einem Millionenaufwand &#8211; dass durch den Einsatz der Gentechnik Erntequoten auf ein Maximum optimiert werden k\u00f6nnten, selbst Kleinstfelder satte Ertr\u00e4ge abwerfen und das Ganze ohne \u00fcberm\u00e4\u00dfig Pestizide einsetzen zu m\u00fcssen, um die Saat und die Ernte zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Doch ist das wirklich die ganze Wahrheit? Die Zweifler jedenfalls mehren sich, denn sie sehen, maximale Ertr\u00e4ge sind nicht von langer Dauer und die vermeintlichen Sch\u00e4dlinge bilden Resistenzen. Man kann sagen, wenn man es denn plakativ, cinematographisch oder hollywood&#8217;esque ausdr\u00fccken m\u00f6chte, &#8222;Die Umwelt schl\u00e4gt zur\u00fcck&#8220; &#8211; in Anlehnung an &#8222;Star Wars&#8220; und &#8222;Das Imperium schl\u00e4gt zur\u00fcck&#8220;. Werfen wir doch mal einen genauen Blick auf Realit\u00e4ten.<\/p>\n<h2>Genmais, Genbaumwolle &#8211; die Gentechnik auf ihrem globalen Vormarsch<\/h2>\n<p>Handelt es sich bei dem Vormarsch von Genmais, Gensoja und Genbaumwolle um einen Segen oder wird es doch eher ein Fluch sein, der die Welt heimsucht? Richtig ist, hinsichtlich der Weltern\u00e4hrung gibt es Nachholbedarf, was die Sicherstellung des Nahrungsbedarfes in L\u00e4ndern der Dritten Welt angeht. Im Zuge dessen kommen Tonnen an gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen nach Europa, werden hier vor Ort angebaut. Im Interesse einer optimierten Ernte, mit hoher Sch\u00e4dlingsresistenz, weniger Einsatz von Pestiziden und mit dem hehren Endziel, dass der Welthunger besiegt wird.<\/p>\n<p>Schauen wir uns an, was in den USA passiert, dem Mutterland der Gentechnik und wie sind die Auswirkungen in Brasilien oder Argentinien, also in den L\u00e4ndern, wo die gentechnisch manipulierte Pflanzen zum Anbaualltag geh\u00f6rt. Fakt ist, die Versprechen der Genindustrie sind extrem vollmundig. Die Bestellung der Felder wird simplifiziert, denn der &#8222;Bauer&#8220; muss nur noch ein Spritzmittel verwenden, will er die Ernte sch\u00fctzen. So werde der Ertrag optimiert. Es sind aus den USA Millionen und Abermillionen an Werbemitteln, die investiert werden, um die Gentechnik der breiten Masse schmackhaft zu machen.<\/p>\n<h2>Der Corn Belt in den USA als &#8222;Versuchslabor&#8220;<\/h2>\n<p>Als Corn Belt wird eine bestimmte Region in den USA bezeichnet, die sich auf den Mittleren Westen konzentriert. Prim\u00e4r wurde dort fr\u00fcher Mais angebaut, mit dem die Viehzucht in den USA beliefert wurde. Dieser landschaftliche G\u00fcrtel fokussiert sich auf die Staaten Indiana, Iowa, Ohio, Illionios, Kansas, Missouri und Kentucky. Hier werden mehr als 50 Prozent des Tierfutters &#8211; heute Mais und Soja &#8211; produziert, welche in den USA ben\u00f6tigt werden. Doch wie sieht es dort mit den gentechnisch modifizierten Sorten aus?<\/p>\n<p>Viele Bauern setzen seit zwei Jahrzehnten auf Soja und Maissorten, die gentechnisch ver\u00e4ndert wurden. Und das in der Art, dass sie unempfindlich gegen Glyphosat sind &#8211; ein Pestizid, welches alles Gr\u00fcn radikal vernichtet. Mit Ausnahme der Pflanzen, die gentechnisch modifiziert wurden und somit resistent gegen den Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer sind.<\/p>\n<p>Das Glyphosat sorgte daf\u00fcr, dass der Bauer nicht mehr die Wege von fr\u00fcher beschreiten musste, um tats\u00e4chlich die Felder auf Unkraut zu untersuchen. Es wurde jahrelang einfach gespr\u00fcht und das im Wissen, Pflanzen, die nicht gentechnisch manipuliert wurden, w\u00fcrden vernichtet.<\/p>\n<p>Bei gro\u00dfen Feldern, die in den USA zur Tagesordnung geh\u00f6ren, wurde zur Not eben auch mit dem Flugzeug f\u00fcr das Ausspritzen von Glyphosat gesorgt. Doch die Felder haben sich ver\u00e4ndert. Wie?<\/p>\n<p>Mehr und mehr Unkraut sprie\u00dft wieder zwischen den Saatpflanzen. Die Natur wehrt sich und das mit gro\u00dfer Nachhaltigkeit, da viele Pflanzen eine Resistenz gegen Glyphosat entwickelt haben. Ganz gleich, welche Mengen an Glyphosat seitens der Bauern aufgebracht werden, bestimmte Unkrautsorten zeigen sich vollkommen unbeeindruckt davon, werden nicht mehr wie fr\u00fcher einfach abget\u00f6tet. Ganz besonders Waterhemp, ein Fuchsschwanzgew\u00e4chs, das als Kulturbegleitpflanze bekannt geworden ist, zeigt sich resistent gegen Glyphosat &#8211; ganz gleich in welcher Menge gespr\u00fcht wird.<\/p>\n<h2>Warum der Kampf gegen Kulturbegleitpflanzen?<\/h2>\n<p>Um zu verstehen, wieso die Farmer und Bauern so &#8222;unentspannt&#8220; auf allt\u00e4gliche Kulturbegleitpflanzen wie Waterhemp reagieren, schauen wir uns an, was die Pflanze macht: Sie lebt. Ja, sie verbraucht Wasser, ben\u00f6tigt Platz zum Wachsen und entzieht, wie die Kulturpflanze auch, dem Boden N\u00e4hrstoffe. Sie verh\u00e4lt sich also vollkommen nat\u00fcrlich. Nur ist der Bauer wenig begeistert davon, weil Mais oder Soja m\u00f6glicherweise beeintr\u00e4chtigt sind, was den Ertrag bei der Ernte angeht &#8211; plus der Zusatzkosten f\u00fcr m\u00f6gliche D\u00fcngung sowie zus\u00e4tzlicher Bew\u00e4sserung. Um dem Unkraut den Garaus zu machen, welches ja eigentlich mit nur einem Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer (Glyphosat) final terminiert werden sollte, m\u00fcssen nun doch weitere Mittelchen herangeschafft werden.<\/p>\n<p>Wurden also Genmais und Gensoja als Kombipaket mit dem Glyphosat geliefert, greift das Pestizid nun mehr und mehr ins Leere. In den USA, so wird aktuell gesch\u00e4tzt, haben im Corn Belt rund 60 Prozent aller Felder, die mit Glyphosat bespr\u00fcht wurden und wo Gensoja angebaut wird, das Problem der Resistenz gewisser Unkr\u00e4uter gegen den Erzfeind Glyphosat. 24 Millionen Hektar Anbaufl\u00e4che in Nordamerika sind zur Heimatst\u00e4tte der resistenten Unkr\u00e4uter geworden. Es wurde viel gespr\u00fcht, einseitig gespr\u00fcht und das hat den Pflanzen &#8211; den nat\u00fcrlichen Pflanzen wohlgemerkt &#8211; geholfen, zeitnah die Resistenzen aufzubauen. Eine Natur, die sich nachhaltig gegen Pflanzengift wie Glyphosat wehrt.<\/p>\n<h2>Glyphosat als Herbizid &#8211; Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit<\/h2>\n<p>Vollmundig propagierten die Gentechniker, man werde als Farmer niemals ein anderes Herbizid als Glyphosat einsetzen m\u00fcssen, da die Unkr\u00e4uter nicht in der Lage seien, Resistenzen gegen das Mittel aufzubauen. Eine Resistenz, die man selbst in jahrzehntelanger Forschungsarbeit in den Labors herbeiz\u00fcchtete, um sie ins gentechnisch ver\u00e4nderte Getreide zu &#8222;implementieren&#8220;.<\/p>\n<p>Der Ist-Zustand der Felder im Corn Belt spricht jedoch eine g\u00e4nzlich andere Sprache. Da zeigte die Natur \u00fcber das Unkraut Waterhemp, dass sie sehr wohl in der Lage ist, auch ohne den Einsatz bezahlter Forscherteams Resistenzen zu bilden &#8211; zum Leidwesen der Bauern und Farmer, die den Aussagen der Gentechniker blind vertrauten, denn sie sind es, die dem Unkraut nun doch wieder konventionell zu Leibe r\u00fccken m\u00fcssen, wollen sie die eigene Ernte in den USA optimieren.<\/p>\n<p>In den USA und dort speziell im Corn Belt ist, das muss so konstatiert werden, die Gentechnik gescheitert, wie Waterhemp zeigt. Doch warum ist weiterhin gentechnisch manipuliertes Saatgut auf dem Vormarsch, wenn doch der Vorteil des einen Mittels aus dem breiten Spektrum der Herbizide, welches nur noch gespr\u00fcht werden muss, nicht nur tr\u00fcgerisch ist, sondern sich nicht erf\u00fcllt?<\/p>\n<h2>Gentechnik und Glyphosat &#8211; ein K\u00e4mpfer gegen den Hunger oder doch nur Mittel f\u00fcr volle Konzernkassen?<\/h2>\n<p>Schaut und h\u00f6rt man sich die Aussagen von <a href=\"http:\/\/www.testbiotech.org\/node\/1047\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolfgang Koehler<\/a> an, dem ehemaligen und zwischenzeitlich pensionierten Leiter des Referats Gentechnik im Landwirtschaftsministerium des Bundes, die er exklusiv gegen\u00fcber der ARD get\u00e4tigt hat, kann man (und muss man eigentlich) zu der \u00dcberzeugung kommen, Gewinnmaximierung ist die eigentliche Triebfeder hinter der Gentechnik und die Bek\u00e4mpfung des Welthungers eher ein camouflierendes Feigenblatt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie Koehler sagt, sind es vor allen Dingen die USA als Mutterland der Gentechnik und einer Vielzahl an Herstellern von gentechnisch modifizierten Saatg\u00fctern, die massiven Druck auf kleinere L\u00e4nder aus\u00fcben, Genmais oder Gensoja einzusetzen.<\/p>\n<p>So w\u00fcrden laut Koehler amerikanische Botschafter in den L\u00e4ndern intervenieren, schl\u00f6ssen sie sich auf Tagungen dem Gedanken des nachhaltigen und gr\u00fcnen Anbaus &#8211; unter Verzicht auf Gentechnik &#8211; an. Als konkretes Beispiel wurde von Koehler Serbien genannt, das eine kritische Haltung zur Gentechnologie hatte. W\u00fcrde man diese Haltung nicht baldigst ablegen und Gentechnik beim Saatgut umsetzen, k\u00f6nnte und w\u00fcrde das unter Umst\u00e4nden Konsequenzen in anderen (Unterst\u00fctzungs)Bereichen haben.<\/p>\n<p>Ja, im Grunde nennt man das Erpressung &#8211; euphemistisch kann man es als &#8222;Druck&#8220; ansehen. Und jede Aussage, die Koehler gegen\u00fcber der ARD t\u00e4tigte, l\u00e4sst sich via Wikileaks verifizieren &#8211; und auch, dass selbst Deutschland im Visier amerikanischer Lobbyisten steht.<\/p>\n<p>Man ist in US-Kreisen zum Beispiel unzufrieden dar\u00fcber, dass Bayern sich nicht wirklich zum Einsatz der Gensorten hinrei\u00dfen lassen will. Die strategische Vorgehensweise der Lobbyisten ist dabei generalstabsm\u00e4\u00dfig und auf die L\u00e4nder zugeschnitten.<\/p>\n<p>Es wird fein dokumentiert, wie man in den jeweiligen L\u00e4ndern die notwendigen Zulassungen erhalten kann, um dem Gensaatgut zum Erfolg zu verhelfen &#8211; wirklich unter der Pr\u00e4misse, dass der Welthunger bek\u00e4mpft wird oder doch eher zur Gewinnoptimierung und Schaffung eines Liefermonopols? Kontrolle \u00fcber Nahrungsmittel?<\/p>\n<h2>Gentechnik und EU &#8211; ist Br\u00fcssel unabh\u00e4ngig oder lobby-gesteuert?<\/h2>\n<p>Im Grunde ist es die Aufgabe der EU Kommission, die sich mit der Vergabe der Zulassungen f\u00fcr gentechnisch bearbeitetes Saatgut befasst, Zulassungen im Interesse der Bev\u00f6lkerung zu erteilen.<\/p>\n<p>Doch wie passt das zusammen, liest sich das EU Papier in Form eines Vorschlages zur Umgehensweise mit dem Gensaatgut wie das Strategiepapier der Lobbyisten?<\/p>\n<p>EuropaBio, der Lobbyverband der Gentechnologie (Bayer, Monsanto, Dow Agro und Co sind dort als Global Player der Gentechnologie angeschlossen) r\u00e4umte der ARD seitens Beat Sp\u00e4th gegen\u00fcber ein, dass EuropaBio sehr wohl an der Erstellung des Strategiepapiers beteiligt war.<\/p>\n<p>Inhalt des Papiers ist es, dass man sich auf den europ\u00e4ischen Markt konzentrieren m\u00f6chte und erreichen will, dass Gensaatgut auch in Europa fl\u00e4chendeckenden Einsatz findet.<\/p>\n<h2>Was sagt die rechtliche Lage?<\/h2>\n<p>Bisher ist es so, dass Gensaatgut die Zulassung erteilt werden muss, ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen. Und doch bleibt den nationalen Regierungen scheinbarer Handlungsspielraum dergestalt, dass sie Gensaatgut autonom ablehnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Setzen sich damit die Gentechnikkritiker durch? Harald Ebner von B\u00fcndnis90\/Gr\u00fcnen sieht das nicht so, denn f\u00fcr ihn ist es ein Drehbuch, welches die Gentechnik-Lobby abspult. Mit Support der EU Kommissionen.<\/p>\n<p>Alles sei aufgebaut wie ein Drehbuch oder auch Schachspiel, bei dem man drei Schritte im Voraus denken muss. Was muss an Zugest\u00e4ndnissen erfolgen, um am Ende doch fl\u00e4chig Gensaatgut abzusetzen und den Markt zu kontrollieren.<\/p>\n<p>Ziel war es, dass die Gentechnik europaweit zugelassen wird &#8211; selbst wenn sich einige EU-Staaten am Ende gegen den Anbau sperren. Steigen theoretisch von 28 Staaten 5 aus, bleiben unter dem Strich 23 Staaten, die Gentechnik beim Saatgut einsetzen &#8211; das ist ein nicht unerheblicher Erfolg, den eine komplette Zulassung in der EU mit sich bringt.<\/p>\n<p>Das sieht Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, der angeblich die Strategiepapiere nicht kennt, v\u00f6llig anders. Ihm sei es wichtig, dass es die M\u00f6glichkeit gebe, die Gentechnik in Deutschland abzulehnen. Ziel sei es nur, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, den Anbau deutschlandweit zu unterbinden &#8211; wenn man es denn will.<\/p>\n<p>Kann man die Gentechnik in Europa wirklich unterbinden? Ja, aber dabei ist sie doch schon l\u00e4ngst in Europa angekommen, wie auch EuropaBio einr\u00e4umt. \u00dcber die Importe hat sich die Gentechnik l\u00e4ngst in der EU etabliert. 35 Millionen Tonnen an gentechnisch modifiziertem Soja wird j\u00e4hrlich in die EU eingef\u00fchrt &#8211; eine Menge, die dem K\u00f6rpergewicht aller Europ\u00e4er entspricht!<\/p>\n<p>So gelangt schon jetzt Gentechnik &#8211; und Glyphosat &#8211; bereits nachhaltig in die Nahrungskette Europas. Das bedeutet, seit Jahren isst Europa gentechnisch aufbereitetes Saatgut &#8211; zumindest indirekt &#8211; und gentechnisch manipulierte Baumwolle wird in der Kleidung verarbeitet, denn rund 80 Prozent der angebauten Baumwolle weltweit entstammt Genbauwollpflanzen.<\/p>\n<h2>Lionel Messi ist nicht Argentiniens Exportschlager &#8211; Genpflanzen sind weit, weit vorne<\/h2>\n<p>Argentinien ist das Gentechnik-Land schlechthin. Der Anteil an Soja, Mais und Baumwolle, der eine gentechnische Modifikation erfahren hat, liegt in Argentinien bei fast 100 Prozent. Auf Millionen von Hektar sind in Argentinien Genpflanzen beheimatet. Der Einsatz von Glyphosat, auch aus dem Kleinflugzeug heraus, weil gro\u00dfe Fl\u00e4chen zu bespr\u00fchen sind, geh\u00f6rt zur Tagesordnung der Agrar&#8220;kultur&#8220; Argentiniens.<\/p>\n<p>Dass dabei auch menschliche Ansiedlungen in Form von D\u00f6rfern und kleinen Gemeinden dem Spr\u00fchnebel aus Glyphosat ausgesetzt sind, scheint in Argentinien kaum auf Emp\u00f6rung zu sto\u00dfen. Doch t\u00f6tet Glyphosat wirklich nur Unkraut ab oder wirkt das Herbizid doch auf den Menschen?<\/p>\n<p>Schaut man sich in San Salvador um, einem kleinen Ort in der N\u00e4he gro\u00dfer Felder und landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4chen, so kann man einen anderen Eindruck gewinnen.<\/p>\n<p>So wissen Aktivisten wie Andrea Kloster von der Initiative &#8222;Todos por todos&#8220; zu berichten, dass im direkten Umfeld der Genpflanzen auf den Feldern und der nachhaltigen Bespr\u00fchung von Glyphosat Krebsf\u00e4lle auftreten, die man so eigentlich nicht vermuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>So starb eine junge Frau mit 36 Jahren an einem Hirntumor, andere Menschen \u00fcberlebten in jungen Jahren den Krebs. Leuk\u00e4mief\u00e4lle sind recht h\u00e4ufig zu verzeichnen &#8211; und das sogar in ganzen Familien, wo beide Elternteile gleichzeitig betroffen waren.<\/p>\n<p>In San Salvador, das wie erw\u00e4hnt direkt an den Genfeldern liegt, wo Glyphosat extensiv eingesetzt wird, hat fast jede zweite Familie Krebsopfer zu beklagen. Ist diese H\u00e4ufung zuf\u00e4llig?<\/p>\n<p>M\u00f6glich, aber nicht wahrscheinlich, wenn Krebsf\u00e4lle schon bei Kleinkindern in auff\u00e4lliger H\u00e4ufigkeit diagnostiziert werden m\u00fcssen. Manuela Suarez, Mutter eines betroffenen Kindes, kann sich der Verdachtsmomente nicht erwehren, dass es &#8222;etwas&#8220; ist, was die Kinder krank macht.<\/p>\n<p>In landwirtschaftlichen Gegenden, so Frau Suarez als Mutter vor Ort, sind viele Kinder erkrankt und in den Provinzen gibt es erstaunlich hohe Kinderkrebsraten. Suarez sagt deutlich, wo gespr\u00fcht wird, findet man auch den Krebs &#8211; bei Kindern und jungen Menschen.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig im Fall der Familie Suarez ist, dass das Spr\u00fchflugzeug \u00fcber dem Haus der Familie seine Kreise zog und dabei die Spr\u00fchd\u00fcsen &#8222;frei blies&#8220;. So ist davon auszugehen, dass es \u00fcber dem kleinen Anwesen der Suarez&#8216; zu Fallout von Glyphosat gekommen ist. Urs\u00e4chlich f\u00fcr die Krebserkrankung &#8211; ein Hirntumor &#8211; des zweij\u00e4hrigen Sohnes, der w\u00f6chentlich nach Buenos Aires zur Behandlung muss und dabei eine f\u00fcnfst\u00fcndige Reise auf sich nehmen muss?<\/p>\n<p>Der Spr\u00fchnebel der Flugzeuge, so der Tenor unisono, macht den Argentiniern in den landwirtschaftlich genutzten Regionen Angst. Eine Furcht, die von den Fliegern nicht geteilt wird. Und doch m\u00fcssen auch die Piloten einr\u00e4umen, dass die Spr\u00fchmenge massiv zugenommen hat. Erkl\u00e4rt wird das dadurch, dass die Feldfl\u00e4chen einen gewaltigen Zuwachs erfahren h\u00e4tten. Mehr Felder stehen f\u00fcr mehr Genpflanzen und somit auch unter anderem f\u00fcr mehr Glyphosat. Neben weiteren Agrochemikalien, die zus\u00e4tzlich verspritzt werden.<\/p>\n<h2>Agrochemie und Krebs- oder Todesf\u00e4lle &#8211; alles Zufall und Schicksal oder doch mehr?<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.unr.edu.ar\/noticia\/4646\/agrotoxicos-apreciaciones-tras-fallo-historico-en-arequito\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Professor Damian Verzenassi von der Rosario Universit\u00e4t<\/a> hat mit seinen Studenten 95.000 Menschen aus Regionen mit intensiver Landwirtschaft in einer Studienerhebung erfasst. Via Satellitenbild wird transparent gemacht, wo Felder sind, die intensiv mit Agrochemie bespr\u00fcht werden, da prim\u00e4r Genpflanzen angebaut worden sind.<\/p>\n<p>Die F\u00e4lle zum Beispiel von Deformierungen bei Neugeborenen in der Region sind erschreckend. Der Professor stellt deutlich fest, dass die Art der Krankheiten und die Todesarten in Argentinien nachhaltig ver\u00e4ndert hat &#8211; seit rund 20 Jahren, also seit der Zeit, da extensiv Gentechnik zum Einsatz kommt, wenn angebaut wird.<\/p>\n<p>Begleitet nat\u00fcrlich von Agrochemie. In ganz Argentinien? Nein, schwerpunktm\u00e4\u00dfig in den landwirtschaftlich genutzten Regionen. D\u00f6rfer, wo viel Gensoja angebaut wird, stechen dabei klar heraus. Schilddr\u00fcsenunterfunktionen, Allergien, Atemwegserkrankungen, spontane Fehlgeburten ohne ersichtlichen Grund, Krebserkrankungen &#8211; all das sind Krankheitsbilder, die in diesen Randd\u00f6rfern der Sojafelder erheblich angestiegen sind. Alles Zufall? Schicksal? Oder doch Auswirkungen der Agrochemie?<\/p>\n<p>Monsanto, der gr\u00f6\u00dfte Player auf dem Markt der Gentechnologie, der auch in Argentinien massive Abs\u00e4tze f\u00e4hrt, weist dabei jede Schuld von sich. Man meint, es w\u00fcrde keine wissenschaftlichen Beweise vorliegen, dass diese geschilderten, bekannten und auch dokumentierten F\u00e4lle in irgendeiner Korrelation zum Glyphosat-Einsatz stehen w\u00fcrden. Im Gegenteil. So w\u00fcrden die betroffenen Kinder angeblich nur in Regionen leben, in denen Tabak angebaut w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Brasilien als Global Player bei Genpflanzenanbau &#8211; identische Problemfelder?<\/h2>\n<p>Wie steht es um den Mais, der gentechnisch behandelt wurde und der in Brasilien zum Einsatz kommt? Soll er doch eigentlich ein Gift selbst produzieren, welches Insektenbefall verhindert. Theorie und Realit\u00e4t &#8211; klaffen sie wieder auseinander wie in den USA beim Waterhemp?<\/p>\n<p>Ja, auch der Genmais h\u00e4lt l\u00e4ngst nicht das, was er verspricht. So stellen die Bauern fest, dass Raupen, die der Mais eigentlich basierend auf der gentechnischen Manipulation abwehren soll, beste Nahrungsgrundlagen finden.<\/p>\n<p>Dieser Befall ging so weit, dass die brasilianische Regierung sogar den Notstand ausrufen musste, da exorbitant viele Pflanzen von Sch\u00e4dlingen befallen waren, ganze Ernten vernichtet wurden. Professor <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/index.php?id=780\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Antonio Andrioli<\/a> von der Universit\u00e4t Fronteira Sul in Brasilien stellte fest &#8211; wie die Uni in Iowa in den USA &#8211; dass die Natur sich wehrt und zunehmende Resistenzen nachweisbar sind. Die Insekten haben sich selbst gesch\u00fctzt und einen Abwehrmechanismus aufgebaut, der sie immun macht gegen die Gentechnikpflanzen, deren selbst produziertes Gift sie t\u00f6ten soll.<\/p>\n<p>Die zunehmende Insektenresistenz greift nicht nur hinsichtlich der Sch\u00e4dlinge, die Genmaispflanzen befallen, sondern auch bei Sch\u00e4dlingen, die Genbaumwolle angreifen. Doch es sind eben nicht wie in den USA einzelne Sorten, die resistent werden, sondern auch die Sortenvielfalt nimmt von Jahr zu Jahr zu.<\/p>\n<p>Immer mehr Insekten bilden entsprechende Abwehrstoffe, um weiter ihre bevorzugten Nahrungsquellen an Kulturpflanzen zu sich zu nehmen, selbst wenn die gentechnisch manipuliert und modifiziert wurden. Bauern stellen fest, obwohl sie sich an alle Vorgaben der Genindustrie halten, dass die Raupen mutieren.<\/p>\n<p>Ihre Resistenz geht so weit, dass weit mehr Pestizide als zuvor eingesetzt werden mussten, um der Raupenplagen Herr zu werden &#8211; und das obwohl die Industrie zusagt, mit gentechnischen Pflanzen gehe die Pestizid-Ausspr\u00fchung massiv zur\u00fcck. Das Gegenteil ist in Brasilien der Fall. Soll die Genpflanze die Produktionskosten verschlanken, stellt man in Brasilien fest, dass im Verlauf nur eines Jahres die Produktionskosten um mehr als 40 Prozent erh\u00f6ht wurden &#8211; durch den massiven Pestizideinsatz gegen die mittlerweile resistenten Sch\u00e4dlinge. Achtmal so viel mussten die Baumwollfarmer spr\u00fchen, obwohl sie Genpflanzen einsetzten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCEQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.imamt.com.br%2Fsystem%2Fanexos%2Farquivos%2F181%2Foriginal%2FInformativo_IMAmt_abril-maio-junho_-_23.pdf%3F1355504831&amp;ei=VV1bVfC-N-XEygPs5IDYCg&amp;usg=AFQjCNEM8rlHPIIimTuNs0j0muvKt9usUw&amp;bvm=bv.93756505,d.bGQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Danielle Thomazoni vom Baumwollinstitut Mato Grosso<\/a> ist das Problem l\u00e4ngst bekannt. Der Eulenfalter, also die vorkommende Raupenart, lassen sich laut ihrer Aussage von den Genpflanzen keineswegs beeindrucken. Der Abwehrmechanismus, der den Pflanzen impliziert worden sein soll, sei mittlerweile absolut wirkungslos.<\/p>\n<p>Das ist auch die bittere Erkenntnis der Bauern, die Genpflanzen einsetzen und nun hemmungslos zuspr\u00fchen m\u00fcssen, weil der pflanzeneigene Insektenschutz ins Leere l\u00e4uft. Das Zuspr\u00fchen wird auch vom Pflanzenhersteller als Alternative genannt &#8211; eine Win-Win-Situation, denn nat\u00fcrlich liefert der Pflanzenhersteller auch das Herbizid oder Pestizid und l\u00e4sst sich das gut bezahlen.<\/p>\n<p>Doch wie wirken nun die Agrargifte, die Agrochemikalien, auf die Menschen? Dazu hat Professor <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/das-erste\/sendungen\/report-muenchen\/ard-exclusiv-gentechnik-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wanderlei Pignati von der Universit\u00e4t Mato Grosso<\/a> eine sehr unmissverst\u00e4ndliche Sichtweise. Seit 2002 stelle man fest, dass immer mehr Pestizide in Brasilien eingesetzt werden m\u00fcssten, weil die Sch\u00e4dlinge immer resistenter gegen Genpflanzen und deren Gifte seien.<\/p>\n<p>So seien bei den letzten beiden Ernten in Brasilien mehr als eine Milliarde Liter Pestizide verteilt worden. 14 Liter w\u00fcrden je Hektar verspr\u00fcht. Dass dieser exzessive Einsatz an Pestiziden nicht ohne Seiteneffekte bleibt, dessen ist sich Professor Pignati sicher. So sagt eine Studie des Gesundheitsministeriums aus Pagana aus, dass es vermehrt zu Krebsf\u00e4llen und Wachstumsproblemen kommt. Und wieder konzentrieren sich diese F\u00e4lle auf die Bereiche, wo landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che klar \u00fcberwiegt.<\/p>\n<h2>Gentechnik und kein Ende in Sicht<\/h2>\n<p>Ja, Deutschland wendet sich mehrheitlich gegen gentechnisch manipulierte Produkte. Aber \u00fcber den Importweg, wie EuropaBio offen bekennt, kommt reichlich Genmaterial ins Land. Futtermittel, Baumwolle &#8211; prim\u00e4r aus Argentinien oder Brasilien.<\/p>\n<p>Und so, also \u00fcber das Futtermittel, h\u00e4lt Gentechnik direkten Einzug in die Nahrungskette in Deutschland. Fleisch oder Eier &#8211; nicht wenige der Tiere wurden mit Futtermitteln gef\u00fcttert, die aus L\u00e4nder stammen, wo Gensoja oder Genmais fast 100 Prozent der Produktionsmenge ausmachen. Und das Ganze ohne jede Kennzeichnungspflicht!<\/p>\n<p>Das Ei, welches von einem Huhn gelegt wird, das fast ausschlie\u00dflich mit Genfutter versorgt wurde, muss nicht gekennzeichnet sein &#8211; wie auch das Rind oder das Schwein nicht, das als Fleischlieferant auf dem Tisch endet und vorher prim\u00e4r mir Gensoja oder Genmais ern\u00e4hrt worden ist.<\/p>\n<p>Auch wenn es der deutsche Verbraucher gerne w\u00fcsste, was die Tiere zu sich nehmen, ist dem eben nicht so und die Nahrungsquellen bleiben in v\u00f6lliger Dunkelheit &#8211; mit dem Wissen und dem Kopfnicken der Politik Deutschlands. Gibt es bekannte Einsatzorte von Fleisch, welches von Tieren stammt, die Genfutter bekommen haben? Ja, McDonalds ist beispielsweise einer der Verwerter dieses Fleisches und das ohne jede Kennzeichnung. Freiwillige Kennzeichnung lehnt beispielsweise der Burgergigant ab und sagt deutlich, solange die Politik in Deutschland keine Kennzeichnungspflicht einf\u00fchrt, w\u00fcrde man darauf verzichten.<\/p>\n<h2>Wieso schrumpft der Markt f\u00fcr origin\u00e4res Saatgut?<\/h2>\n<p>Der Trend ist deutlich und sagt aus, immer mehr wird auf gentechnisch behandeltes Saatgut gesetzt. Und das obwohl Argentinien oder auch Brasilien deutlich zeigen, der vermeintliche Vorteil wird von der Natur schnell gepuffert, indem sich Resistenzen bei Pflanzen und Tieren bilden. <a href=\"http:\/\/www.canterbury.ac.nz\/spark\/Researcher.aspx?researcherid=86245\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Professor Jack Heinemann<\/a> aus Neuseeland &#8211; Universit\u00e4t von Canterbury &#8211; hat sich mit der Thematik der Genpflanzen nachhaltig besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Laut seinen Studien bringen Genpflanzen keinerlei messbaren Vorteil gegen\u00fcber konventioneller Aussaat, sofern die Grundvoraussetzungen identischer Natur sind. Im Gegenteil. So nutzen in direkten Vergleich Kanada und die USA ein Vielfaches an Pestiziden, vergleicht man sie mit Westeuropa, wo die Genpflanzen keinen erheblichen Anteil haben.<\/p>\n<p>Sollen die Genpflanzen eigentlich helfen, auf Herbizide und Pestizide zu verzichten, so tritt durch die Resistenzen das Gegenteil ein &#8211; der Giftanteil beim Verspr\u00fchen steigt immens an. Hinsichtlich der Nachhaltigkeit hat sich das nordamerikanische Agrarbild zum Nachteil verschlechtert! Trotz &#8211; oder ehe wegen? &#8211; der Genpflanzen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wehrt sich zum Beispiel der Global Player Monsanto, der gro\u00dfe Teile des Marktes kontrolliert, gegen solche Studien. So seien unterschiedliche Subventionswege, die Bodenbeschaffenheit und divergierende Klimabedingungen Faktoren, die einen Direktvergleich unseri\u00f6s machen w\u00fcrden. Ist es also doch nur reine Propagandamaschinerie, die Genpflanzen so popul\u00e4r werden l\u00e4sst? Oder Druck? Lobbyarbeit?<\/p>\n<p>Die Resistenzen jedenfalls lassen sich nicht mehr wegdiskutieren und ebenso nicht der \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einsatz von Agrogiften. Das schafft auch Lesley Lloyd von Syngenta aus den USA nicht mehr. Er r\u00e4umt ein, dass man sich v\u00f6llig auf Glyphosat verlassen habe &#8211; aus Kostengr\u00fcnden und weil es Effektivit\u00e4t beim Sch\u00e4dlingseinsatz zeigte.<\/p>\n<p>Diese Entscheidung sieht Lloyd mittlerweile als falsch an &#8211; falsch und einseitig. Doch es gibt in der Industrie weitere Menschen, die schon vor 20 Jahren warnten, den Weg zu gehen &#8211; nicht ohne sich dadurch viele Feinde zu machen. Doch diese Mahner, wie zum Beispiel Professor Mike Owen von der Universit\u00e4t in Iowa USA, sehen sich heute best\u00e4tigt, denn es kam exakt so, wie sie es orakelten.<\/p>\n<p>Und das obwohl sie massiv unter Druck gesetzt wurden. Das Ganze durch Klagen oder dar\u00fcber, dass sie wie Owen ihres Postens an der Iowa State verlieren sollten. Owens Versuche zeigen, wie resistent Waterhemp geworden ist. Kaum eine Pflanze schl\u00e4gt noch auf die Herbizide an. Nat\u00fcrlich hat Owen, wie vor 20 Jahren bereits, die L\u00f6sungen parat.<\/p>\n<p>Weg von den Monokulturen, wie sie durch Genpflanzen entstehen und erneut hin zur Handwerkskunst der Farmer. Owen verteufelt die Gentechnik nicht pauschal, sieht aber die Risiken, die geradewegs in die Katastrophe f\u00fchren. Und Owen legt sich fest, dass durch den exzessiven Einsatz der Genpflanzen und dem Pflanzengift Glyphosat unter dem Strich nur dazu f\u00fchren, dass die Resistenzen immer nachhaltiger werden, da sie &#8222;mutieren&#8220;. Er sieht, durch die Genpflanzen wird die Produktivit\u00e4t der Felder eben nicht wie gew\u00fcnscht steigen und die Kosten nicht sinken, sondern das Gegenteil sieht er eintreten.<\/p>\n<p>Mehr Kosten bei geringerer Produktivit\u00e4t! Dadurch wird die Nahrungsmittelproduktion nicht entlastet, sondern erschwert und verteuert. So sehr, dass die Hungerregionen sich die Nahrungsmittel gar nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Er sieht es sogar als m\u00f6glich an, dass dieses resistente Unkraut in der Zukunft Ernten verhindert oder massiv erschwert, setzt man weiter monokulturell auf Genpflanzen. Unterstrichen wird das an Beispielen aus den S\u00fcdstaaten der USA, wo das resistente Unkraut dazu f\u00fchrte, dass Farmer ganze Felder v\u00f6llig aufgeben mussten, da eine Saat sinnlos wurde. Die Natur hat sich, durch die Genpflanzen und den Einsatz von Glyphosat, ihre Bereiche zur\u00fcckgeholt.<\/p>\n<h2>Wer profitiert von der Genpflanze?<\/h2>\n<p>Wenn doch alle Vorzeichen f\u00fcr den Einsatz von Glyphosat und Genpflanzen so wenig Erfolg versprechen &#8211; im Gegenteil, denn nach Jahrzehnten machen sie eine Aussaat fast unm\u00f6glich, wie die S\u00fcdstaaten zeigen &#8211; wieso setzt man das Material ein? Dazu wei\u00df Wolfgang Koehler die Antwort. Er h\u00e4lt fest, dass die Nahrung nicht besser schmeckt, die nicht in gr\u00f6\u00dferer Menge zur Verf\u00fcgung steht und keinesfalls g\u00fcnstiger wird. Doch wo ist dann der effektive und messbare Nutzen? Koehler sieht den Vorteil nur in der Patentierbarkeit der Produkte. Das bedeutet, wer die Patente hat, diktiert die Verwendung. Das w\u00fcrde bedeuten, dass nur wenige Konzerne die H\u00e4nde danach ausstrecken, Gro\u00dfteile der globalen Nahrungsmittelproduktion zu kontrollieren. Und wer die Nahrung kontrolliert, der kontrolliert Regierungen und der kontrolliert so ganze L\u00e4nder. Dreht er den Nahrungshahn zu, dann war es das.<\/p>\n<p>Fakt ist, die vollmundigen Versprechen der Genindustrie laufen am lebenden Beispiel ins Leere &#8211; nicht sofort, aber auf den Zyklus einer oder zweier Dekade gesehen schon. Bei extensiver Nutzung der Gentechnik im Zusammenspiel mit Glyphosat droht nicht nur massive Resistenz der Sch\u00e4dlinge, sondern die Ver\u00f6dung ganzer Landstriche durch Unkr\u00e4uter sowie schwerste Sch\u00e4digungen der Personen, die im direkten Umfeld des Spr\u00fchens leben.<\/p>\n<p>Und doch stellt sich die Lobby der Problematik nicht, sondern verschanzt sich dahinter, dass man kaum annehmen d\u00fcrfe, Millionen von Landwirten seien so dumm, schlechtere Ware als zuvor zu kaufen. Au\u00dfen vor bleibt dabei dann doch der Druck der Politik auf Gentechnik-Gegner und der Aufwand von Abermillionen, die in die Propagandamaschinerie wanderten.<\/p>\n<p>Und wer hat sich noch nicht von Werbung t\u00e4uschen lassen, die weit mehr versprach, als sie in der Lage war zu halten? So bleibt nur zu konstatieren, dass die Lobby den Einsatz der Gentechnik wider jede Vernunft, wider Forschungsergebnisse und wider den Willen eines Gro\u00dfteils der Bev\u00f6lkerung Europas durchdr\u00fccken m\u00f6chte.<\/p>\n<h2>Glyphosat &#8211; wie sch\u00e4dlich ist es<\/h2>\n<p>Wie klar herausgestellt wurde, dient Glyphosat als Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer. Wirklich? Nur das? Nein, denn Glyphosat wird ebenso als Ernteoptimierungsmittel eingesetzt. Dabei wird es kurz vor der Ernte ausgebracht, um so den Pflanzen, die noch nicht erntereif sind, den letzten &#8222;Kick&#8220; zu verpassen. So kann der Landwirt auch die Pflanzen ernten, die erst versp\u00e4tet Triebe gebildet haben. Das ist auch ganz deutlich in der Werbestrategie der Anbieter hervorgehoben. Millionen von Tonnen wandern damit auch direkt in den Nahrungskreislauf und da wird es kaum verwundern, dass wohl 70 Prozent aller Deutschen bereits R\u00fcckst\u00e4nde von Glyphosat im Organismus aufweisen.<\/p>\n<p>Doch was macht Glyphosat im K\u00f6rper? Bei S\u00e4ugetieren wurde festgestellt, dass das Gift dort die guten und lebenswichtigen Bakterien t\u00f6ten, um pathogene Bakterien, die Krankheiten erregen und sch\u00e4dlich sind, verschonen. Damit werden die k\u00f6rpereigenen Abwehrkr\u00e4fte besch\u00e4digt &#8211; wenn nicht gar zerst\u00f6rt &#8211; und die sch\u00e4dlichen Bakterien gest\u00e4rkt. Dadurch erh\u00f6ht sich das Risiko, dass der Mensch erkrankt, die Abwehrmechanismen im K\u00f6rper werden geschw\u00e4cht, denn im Gegensatz zu Raupen oder Unkr\u00e4utern neigen wir nicht zu Mutationen, die uns schnell anpassen.<\/p>\n<p>Vor all dem, wie vor den Wirkungen der Gentechnik, verschlie\u00dft die Politik jedoch vors\u00e4tzlich die Augen und argumentiert damit, dass die Mengen, die an Glyphosat im K\u00f6rper des Menschen landen, zu gering konzentriert seien, dort Schaden nachhaltiger Natur anzurichten.<\/p>\n<p>Dass man sich bei den Studien nur auf die Studien bezieht, die Herstellerseits herausgegeben werden, sorgt sicher nicht f\u00fcr absolute Glaubw\u00fcrdigkeit dabei. Denn laut dieser Studien der Industrie war das Rauchen ja auch jahrzehntelang v\u00f6llig unsch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>Studien, die von unabh\u00e4ngigen Stellen betrieben wurden, werden nicht in Betracht gezogen, sondern es gibt nur die Papiere, welche dazu dienen, die Zulassungen f\u00fcr das Material zu erhalten. Unhinterfragt seitens der Beh\u00f6rden, die diese Papiere bedenkenlos und scheinbar ungepr\u00fcft \u00fcbernommen haben.<\/p>\n<p>Und hier muss man fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Milliardenindustrie der Gentechnologie, die ohne den massiven Einsatz von Glyphosat nicht funktioniert, freiwillige bekennen w\u00fcrden, welche Sch\u00e4dlichkeit von Glyphosat ausgeht, wie man in Brasilien und Argentinien erkennen kann? Bedenkt man weiterhin, dass nicht wenige Mitarbeiter der Kontrollbeh\u00f6rden zuvor in den GVO-Konzernen wie Monsanto sa\u00dfen, erkennt man die Wichtigkeit, dass intensive Pr\u00fcfungen unabh\u00e4ngiger Institute beigestellt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wie neue Studien unabh\u00e4ngiger Institute ergeben haben, ist Glyphosat bereits in geringen Mengen sch\u00e4dlich. Und das nicht nur f\u00fcr die Pflanzenwelt, sondern auch Tiere und letztlich auch den Menschen.<\/p>\n<h2>Verbraucherschutz in Deutschland<\/h2>\n<p>Deutschland hat eine eigene Institution die j\u00e4hrlich Millionen von Euro verschlingt und f\u00fcr den Schutz der deutschen Verbraucher zust\u00e4ndig ist. Glyphosat wurde bis dato immer wieder vom BfR dem Bundesinstitut f\u00fcr Risikoeinsch\u00e4tzung verharmlost. Selbst nachdem die WHO im M\u00e4rz 2015 Glyphosat als krebserregend eingestuft hat, h\u00e4lt das BfR an Glyphosat fest. Einige Unternehmen wie der Baumarkt Toom reagieren da weitaus verbraucherfreundlicher indem sie Glyphosat-Produkte wie RundUp aus dem Sortiment entfernt haben. RundUp wird vielfach gegen die Bek\u00e4mpfung von Unkraut eingesetzt. Zu den RoundUp Abnehmern geh\u00f6ren auch \u00f6ffentliche Einrichtungen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens TTIP wird uns vorraussichtlich noch weitere US amerikanische Errungenschaften vermachen. Ob dies wirklich unser Leben verbessern wird?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">Im ZDF Video &#8211; Der Einsatz von Glyphosat in Deutschland &#8211; 70% der deutschen Bev\u00f6lkerung haben Glyphosat im Urin. Gewollte systematische Vergiftung der Bev\u00f6lkerung?<\/p>\n<p align=\"center\">Wer den komplette Zusammenschnitt an Dokumentation von ZDF, ARTE gesehen muss sich ernsthaft ie Frage stellen wieviele Beweise m\u00fcssen noch auf den Tisch bis wir gesch\u00fctzt werden wie es unsere Verfassung vorsieht.<\/p>\n<p align=\"center\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6yNBU1_07vg\" width=\"640\" height=\"390\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p align=\"center\">Monsanto &#8211; Mit Gift und Genen (2008) &#8211; deutsch &#8211;<br \/>\nWie kann nach diesem Video wirklich noch verstehen, wie BfR und Regierung so Ignorant sein k\u00f6nnen?<br \/>\nIch kann es beim besten Willen nicht und stelle mir die Frage: &#8222;Hier wird doch offensichtlich willentlich und bewusst des Geldes wegen gemordet?&#8220; Wie armselig m\u00fcssen die sein dessen Aufgabe es ist uns zu besch\u00fctzen und dieses Unrecht zulassen. Dummheit kann es nicht sein, es sind immerhin viele Akademiker dabei. Unser Vertrauen wird mi\u00dfbraucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Im Vergleich dazu ist die e-Zigarette eine Banalit\u00e4t, aber das DKFZ steckt viel Geld und Zeit in die Bek\u00e4mpfung dieses Dampfger\u00e4tes das so gar nichts mit einer Zigarette zu tun hat und vom Bundesverwaltungsgericht als Genussmittel eingestuft wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Nach einem Produkttest gibt es auch immer ein Fazit:<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Wissenschaftler werden unterdr\u00fcckt, verlieren ihren Job und wom\u00f6glich werden sie sogar bedroht. Regierungen dr\u00fccken die Augen zu und denken sich m\u00f6glicherweise: &#8222;das gemeine Volk stellen wir schon ruhig&#8220;. Soviel Inkompetenz wie notwendig w\u00e4re um die vorhandenen Informationen \u00fcber Glyphosat und genmanipulierter Nahrung zu unterdr\u00fccken, kann es nicht auf einem Haufen geben. Das ist statisch gesehen h\u00f6chst unwahrscheinlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Wir die Autoren dieses Artikels kommen aus der Mitte der Gesellschaft und sind keine Akademiker. Die vorhandenen Informationen und Videos sind f\u00fcr uns ausreichend genug um zu erkennen das Gentechnik und Glyphosat nicht nur der falsche Weg ist, sondern uns alle auch krank macht und im schlimmsten Fall umbringt. Wir sind auch davon \u00fcberzeugt das jeder mit einem gesunden Menschenverstand dies \u00e4hnlich sieht wie wir.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Das BfR mit seinen vielen Professoren und Doktoren sehen das offensichtlich nicht. Welche Existenzberechtigung hat ein Bundesinstitut f\u00fcr Verbraucherschutz dann eigentlich noch? Die rund 68 Millionen Steuergelder aus dem Jahr 2013, die das BfR bekommen hat, h\u00e4tten besser f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke und Bildung eingesetzt werden sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Unser Appell an die freie Presse: Lassen Sie nicht zu das wir vergiftet werden und berichten Sie solange \u00fcber dieses Fehlverhalten aus Politik und Wissenschaft bis es behoben ist.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Links<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/forschen.uni-leipzig.de\/projekte\/institut-fuer-bakteriologie-und-mykologie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Institut f\u00fcr Bakteriologie und Mykologie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><em>Universit\u00e4t Leipzig<\/em><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.agrarheute.com\/glyphosat-studie-bfr-kritisiert-uni-leipzig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">agrarheute: Glyphosat-Studie: BfR kritisiert Uni Leipzig<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/monsanto-der-konzern-der-die-welt-vergiftet-oder-rettet\/6802928.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Handelsblatt: Der Konzern, der die Welt vergiftet \u2013 oder rettet<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/thema\/monsanto\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Spiegel \u00fcber Monsanto <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/12\/monsanto-agrarwirtschaft-gentechnik-nachhaltigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Zeit: Gentechnik hat den Agrarkonzern Monsanto in Verruf gebracht. <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/das-erste\/sendungen\/report-muenchen\/videos-und-manuskripte\/genfood-lobby-macht-druck-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Genfood auf dem Vormarsch<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dradiowissen.de\/beitrag\/gen-soja-krebsrate-in-anbaugebieten-auff%C3%A4llig-hoch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Teufelsbohne Gen-Soja<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.regenwald.org\/aktion\/889\/un-gegen-monsanto-gift-roundup-stoppt-den-import-von-gen-soja\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stoppt den Import von Gen-Soja<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/albert-schweitzer-stiftung.de\/aktuell\/glyphosat-auswirkungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albert Schweitzer Stiftung: Glyphosat: Auswirkungen auf die Natur<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/gentechnik-monsanto-ia.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Monsanto, die Pestizid-Vergiftung und das Brokkoli-Patent<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/netzfrauen.org\/2015\/05\/19\/millionen-menschen-beim-march-against-monsanto-und-die-medien-schweigen-erneut-march-against-monsanto-to-launch-worldwide-protests-on-may-23\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Millionen Menschen beim March against Monsanto und die Medien schweigen erneut?<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Umweltinstitut M\u00fcnchen e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/info.kopp-verlag.de\/hintergruende\/enthuellungen\/f-william-engdahl\/wissenschaftliche-fachzeitschrift-buckelt-vor-monsanto-zieht-kritische-studie-zurueck.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wissenschaftliche Fachzeitschrift buckelt vor Monsanto, zieht kritische Studie zur\u00fcck<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2014\/kw27_pa_landwirtschaft_glyphosat\/283322\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutscher Bundestag: Experten sprechen sich f\u00fcr Glyphosat aus<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/?p=1670\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Thomas Griese: Krebsgefahr Glyphosat: Bundesregierung stiehlt sich aus der Verantwortung<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/unternehmen\/coop-und-migros-werfen-ware-monsantos-raus-785538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schweiz: Coop und Migros werfen Ware von Monsantos raus<\/a><\/p><div class=\"ln-300-bottom ln-entity-placement\" id=\"ln-3201369778\"><div id=\"ln-1016187445\"><a href=\"https:\/\/a.check24.net\/misc\/click.php?pid=120053&amp;aid=18&amp;deep=dsl-anbieterwechsel&amp;cat=4\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow sponsered noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6518 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Check24DSL350.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" \/><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Risikoeinsch\u00e4tzung der Politik am Beispiel der Gentechnik und Glyphosat Ja, im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Probleme, welche den Erdball heimsuchen, ver\u00e4ndert. 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