{"id":9106,"date":"2015-05-12T19:30:00","date_gmt":"2015-05-12T19:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/liquid-news.de\/?p=9106"},"modified":"2022-08-12T15:40:55","modified_gmt":"2022-08-12T15:40:55","slug":"bundesinstitut-unterdrueckt-e-zigarettenforschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/bundesinstitut-unterdrueckt-e-zigarettenforschung\/","title":{"rendered":"Bundesinstitut unterdr\u00fcckt E-Zigarettenforschung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9139 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundesinstitut-unterdrueckt-ezigarettenforschung.jpg\" alt=\"Bundesinstitut unterdr\u00fcckt E-Zigarettenforschung\" width=\"375\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundesinstitut-unterdrueckt-ezigarettenforschung.jpg 375w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundesinstitut-unterdrueckt-ezigarettenforschung-10x5.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundesinstitut-unterdrueckt-ezigarettenforschung-300x160.jpg 300w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/bundesinstitut-unterdrueckt-ezigarettenforschung-374x200.jpg 374w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein paar Worte vorab. Dieser Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der Art und Weise, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung im Zuge seiner im April ver\u00f6ffentlichten Stellungnahme \u201e<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken.pdf\">Nikotinfreie E-Shishas bergen gesundheitliche Risiken<\/a>\u201c\u00a0 seine gesetzlich verankerte Verpflichtung zur Forschungsfreiheit und Weisungsunabh\u00e4ngigkeit zweifach unterlaufen hat, um den Zielen der bundesdeutschen Gesundheitspolitik zu dienen.<\/p><div class=\"ln-132-firstparagraph ln-entity-placement\" id=\"ln-1371012906\"><div id=\"ln-2767434333\"><a href=\"https:\/\/a.partner-versicherung.de\/click.php?partner_id=171606&amp;ad_id=15&amp;deep=kfz-versicherung\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow sponsered noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6543 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Check24KFZ.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstens ist die Stellungnahme keine neutrale, fundierte Risikoeinsch\u00e4tzung der E-Zigarette \u2013 sprich das, wof\u00fcr das BfR j\u00e4hrlich 65 Millionen Euro Steuergelder erh\u00e4lt. Stattdessen handelt es sich um die Lieferung ma\u00dfgeschneiderter Fehlinformationen zur gezielten Verunsicherung der Verbraucher, um diese auf Kurs mit den gegenw\u00e4rtigen E-Zigaretten-Regulierungsbestrebungen der Bundesregierung zu bringen (im ersten Teil dieses Artikels).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens war das BfR bereit, f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung einer folgerichtigen Kritik dieser Bem\u00fchungen den die Forschungsfreiheit garantierenden Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes zu unterlaufen. <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0B1XBejPbx-nhV2FXVm5UT3VhcGc\/view?pli=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auf eine sachliche v\u00f6llig korrekte Analyse von Dr. Bernhard-Michael Mayer, Professor f\u00fcr Pharmakologie und Toxikologie<\/a>, reagierte das BfR vergangene Woche mit einer nur sp\u00e4rlich verh\u00fcllten Aufforderung an Prof. Mayers Arbeitgeber, der Uni Graz, aus diesem \u201eAngriff\u201c personelle Konsequenzen zu ziehen (Teil 2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sind gravierende Vorw\u00fcrfe; sie m\u00fcssen vern\u00fcnftig begr\u00fcndet sein. Deshalb ist dies ein langer Artikel geworden (f\u00fcr Eilige haben wir die wichtigsten Stellen gekennzeichnet). Er ist notwendig: Denn \u00e4hnlich wie mit den TTIP-Verhandlungen oder den Gesetzesentw\u00fcrfen zur Freigabe Glyphosat und Gentechnik (denen das BfR allesamt \u00e4hnliche Vorschubarbeit geleistet hat) schulden wir es der Demokratie als lebenswertem Konzept, b\u00fcrgerfeindliche politische Entscheidungsprozesse transparent zu machen.<\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9110\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Reaktion-BfR.jpg\" alt=\"Reaktion BfR\" width=\"680\" height=\"876\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Reaktion-BfR.jpg 680w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Reaktion-BfR-10x13.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Reaktion-BfR-233x300.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0B1XBejPbx-nhbUoxdjlCVV92U3M\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Antwort des Rektorats der Karl-Franzens-Universit\u00e4t<\/a> <\/em><\/p>\n<h3>Ganz ehrlich: Jetzt reicht&#8217;s.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9111\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Jetzt-reichts-March-against-Monsanto-2013.jpg\" alt=\"Jetzt reichts -March against Monsanto, 2013\" width=\"438\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Jetzt-reichts-March-against-Monsanto-2013.jpg 1000w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Jetzt-reichts-March-against-Monsanto-2013-10x7.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Jetzt-reichts-March-against-Monsanto-2013-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn meine FOCUS-gesch\u00e4digte Nachbarin mich davon \u00fcberzeugen will, dass E-Zigaretten so gef\u00e4hrlich sind wie Pyros, lade ich sie an einem sonnigen Sonntag zu mir auf den Balkon und kl\u00e4re sie bei einem Tee mal auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn die wahlweise zu dummen, zu faulen oder zu unterbezahlten Redakteure pseudo-aufkl\u00e4rerischer Politmagazine das gleiche behaupten, \u00e4rgere ich mich \u00fcber den bodenlosen Qualit\u00e4tsverfall der \u00d6ffentlich-Rechtlichen und wechsle zu sinnigeren Medien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn gew\u00e4hlte EU-Vertreter, eine fragw\u00fcrdig zusammengew\u00fcrfelte EU-Kommission und\u00a0 Bundesparteien fehlgeleitete Regulierungen durchsetzen und ratifizieren, dann best\u00e4tigt das meine Meinung \u00fcber die parlamentarische (versus der partizipatorischen) Demokratie und stachelt meinen Protest an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wenn ein gesetzlich zur Unabh\u00e4ngigkeit verpflichtetes, \u00fcberparteiliches Verbraucherinstitut zur Risikoeinsch\u00e4tzung sich zum Handlanger einer m\u00f6rderischen Gesundheitspolitik instrumentalisieren l\u00e4sst und auf dem Weg dahin unsere demokratische Verfassung und die intellektuelle Zivilcourage einzelner B\u00fcrger mit F\u00fc\u00dfen tritt, dann ist endg\u00fcltig Schicht im Schacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Lassen wir uns das nicht bieten. <\/strong><\/h2>\n<p>Nehmt Euch einen Moment Zeit, um Eurer Meinung und Solidarit\u00e4t Ausdruck zu verleihen. Hinterlasst Worte des Protests, die wir dem BfR weiter leiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Lassen wir nicht zu, <\/strong><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>dass die Wahrheit nur durch den Mut einiger weniger eine Stimme erh\u00e4lt.<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 1:<\/p>\n<h2>BfR: Freie Forschung oder Erf\u00fcllungsgehilfe des Bundes?<\/h2>\n<h4>\u00a0Forschungsfreiheit und Weisungsunabh\u00e4ngigkeit des BfR sind gesetzlich festgeschrieben<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsche Bundesregierung unterh\u00e4lt seit 2002 ein Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung, kurz BfR. Das BfR ist eine Anstalt \u00f6ffentlichen Rechts, die laut <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bfrg\/BJNR308210002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BfR-Gesetz von 2002<\/a> im Gesch\u00e4ftsbereich des Bundesministeriums f\u00fcr Verbraucherschutz, Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (Bundesministerium) angesiedelt ist und unter dessen Aufsicht es untersteht.<\/p>\n<p>Zur Erledigung seiner gesetzlich festgeschriebenen Aufgaben erhielt das BfR 2013 vom\u00a0 Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft 67,8 Millionen Euro.<\/p>\n<div id=\"attachment_9112\" style=\"width: 462px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9112\" class=\"wp-image-9112\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/BfR-Dienstsitz_in_Berlin-Jungfernheide.jpg\" alt=\"Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung\" width=\"452\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/BfR-Dienstsitz_in_Berlin-Jungfernheide.jpg 800w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/BfR-Dienstsitz_in_Berlin-Jungfernheide-10x7.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/BfR-Dienstsitz_in_Berlin-Jungfernheide-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><p id=\"caption-attachment-9112\" class=\"wp-caption-text\">BfR-Dienstsitz in Berlin-Jungfernheide<\/p><\/div>\n<p>Seine Aufgaben und die in \u00a72 des besonders geschaffenen Gesetzes verankerte Unabh\u00e4ngigkeit beschreibt das BfR so:<\/p>\n<p><em>\u201eDas BfR ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Gesch\u00e4ftsbereich des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL). Aufgabe des Instituts ist die wissenschaftliche Risikobewertung von Lebensmitteln, Produkten und Chemikalien. Diese Bewertungen dienen einerseits der Gesetzesausf\u00fchrung und andererseits der Politik als Entscheidungsgrundlage. Dabei ist es der Anspruch des BfR, seine Beitr\u00e4ge zur Ausf\u00fchrung von Gesetzen und seine Politikberatung auf eine solide wissenschaftliche Grundlage zu stellen: Vorhandenes Wissen wird ad\u00e4quat ber\u00fccksichtigt und \u00fcbersichtlich dargestellt. <strong>Relevante wissenschaftliche Gegenauffassungen werden angegeben.<\/strong> Das Gesamtkonzept des BfR sieht explizit vor, sich mit allen Stakeholdern (NGOs, Verbraucherverb\u00e4nden, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien) auszutauschen. Die fachliche Unabh\u00e4ngigkeit des BfR ist politischer Wille und wurde bereits bei der Gr\u00fcndung des BfR gesetzlich verankert. <strong>So ist sichergestellt, dass die gesundheitlichen Risikobewertungen des BfR unbeeinflusst von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen erfolgen<\/strong>. \u201c <a href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/de\/unabhaengigkeit_des_bfr-131508.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unabh\u00e4ngigkeit des BfR<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Weitere Verweise auf die eigene Unabh\u00e4ngigkeit finden sich in einer Pr\u00e4sentation des BfR-Vize-Pr\u00e4sidenten Professor Dr. Reiner Wittkowski aus dem Jahre 2012, betitelt &#8222;<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/elemente-einer-unabhaengigen-politikberatung-am-beispiel-des-bfr.pdf\">Elemente einer unabh\u00e4ngigen Politikberatung am Beispiel des BfR<\/a> &#8222;. Als Kriterien guter Wissenschaft m\u00fcssen gelten: Transparenz und Offenlegung; Unvoreingenommenheit; Autonomie. [&#8230;] Es soll grunds\u00e4tzlich im Ermessen der wissenschaftlichen Stelle bei der Politikberatung stehen, ob, wie <strong>und zu welchem Zeitpunkt<\/strong> sie sich wissenschaftlich [&#8230;] \u00e4u\u00dfert.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Stellungnahme des BfR zu &#8222;nikotinfreien Shishas&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9113\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken.jpg\" alt=\"Stellungnahme des BfR zu &quot;nikotinfreien Shishas&quot;\" width=\"673\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken.jpg 822w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken-10x8.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken-300x228.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px\" \/><\/p>\n<p>Am 23.04.2015 hat das BfR eine Stellungnahme mit dem Titel: \u201e<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken.pdf\">Nikotinfreie E-Shishas bergen gesundheitliche Risiken<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. (Ouelle: http:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/nikotinfreie-e-shishas-bergen-gesundheitliche-risiken.pdf)<\/p>\n<p>Die Stellungnahme erschien parallel zur am selben Tag stattfindenden Pressekonferenz des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/bundespressekonferenz-zum-e-zigarettenverbot-fuer-jugendliche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wir berichteten<\/a>). Auf dieser kommentierten Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und Bundesern\u00e4hrungsminister Christian Schmidt die Erweiterung des deutschen Jugendschutzgesetzes um ein Verbot der Abgabe von nikotinhaltigen <strong>und nikotinfreien<\/strong> <a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/die-e-zigarette-entstehung-und-geschichte-der-e-cigarette\/\">E-Zigaretten<\/a> an Minderj\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Dieser Artikel ist keine detaillierte Analyse der wissenschaftlichen Unzul\u00e4nglichkeiten der Stellungnahme \u2013 diese hat Prof. Mayer bereits geliefert.<\/p>\n<p>Uns geht hier es um Indizien, dass sie absichtsvoll zur Verunsicherung und potenzierten Risikosensibilisierung des Verbrauchers verfasst wurde. Dies ist bereits im Titel und vorangestellten Fazit deutlich sichtbar:<\/p>\n<p><em>\u00a0&#8222;Das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR) hat die Gesundheitsrisiken von nikotinfreien E-Zigaretten\/E-Shishas bzw. deren Liquids bewertet. Dabei wurden Inhaltsstoffe und Emissionen wie Aromazus\u00e4tze und Verneblungsmittel (Glycerin, Propylenglykol), Feinpartikel, ultra-feine Partikel und Carbonylverbindungen einschlie\u00dflich Acrolein, Acetaldehyd und das krebserzeugende Formaldehyd ber\u00fccksichtigt. Das Ergebnis: Unabh\u00e4ngig vom Nikotingehalt bergen nikotinfreie E-Zigaretten gesundheitliche Risiken, insbesondere f\u00fcr Kinder und Jugendliche, aber auch f\u00fcr Erwachsene.<\/em><\/p>\n<p><em>Neben dem toxikologischen Gef\u00e4hrdungspotential der bekannten Inhaltsstoffe (u.a. Verneblungsmittel, Aromen und Verunreinigungen wie z.B. Schwermetalle) bestehen aus Sicht der Risikobewertung erhebliche Unsicherheiten bez\u00fcglich der Zusatzstoffe und Additive, die bereits in nikotinfreien E-Zigaretten eingesetzt werden oder in Zukunft eingesetzt werden k\u00f6nnten&#8220;.<\/em><\/p>\n<h2>Opportuner Titel<\/h2>\n<p>Der Titel der Stellungnahme ist irref\u00fchrend. Bereits im dritten Satz wird festgestellt, dass offenbar keine \u201egrunds\u00e4tzlichen technologischen Unterschiede zwischen E-Zigaretten und E-Shishas&#8220; bestehen. Alles folgende ist entsprechend eine Abhandlung \u00fcber die E-Zigarette als solche, ohne noch weiter auf die Spezifika der E-Shisha einzugehen. Der Titel wurde anscheinend nur gew\u00e4hlt, um sich nahtlos in die gleichzeitig stattfindenden Jugendschutzdebatte einbinden zu lassen, in der Shishas als aktuelle, da zunehmende Gefahr f\u00fcr Jugendliche eingestuft werden \u2013 und somit bestehende, elterliche \u00c4ngste vor einer &#8222;neuen Gefahr&#8220; zu nutzen.<\/p>\n<h2>Fiktive Gefahren<\/h2>\n<p>Es entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage, den zur Verwendung kommenden, f\u00fcr den Gebrauch in Lebensmitteln, Medizin und Kosmetika EU-weit genehmigten Inhaltsstoffen Glycerin und Propylenglykol (\u201eVerneblungsmittel\u201c) ein &#8222;toxikologisches Gef\u00e4hrdungspotential&#8220; zu unterstellen. Dies tr\u00e4fe nur dann zu, wenn sich f\u00fcr beide Stoffe eine chronische Toxizit\u00e4t bei inhalativer Aufnahme herausstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche diesbez\u00fcglich durchgef\u00fchrten Tierversuche der letzten <span style=\"color: #ff0000;\">siebzig<\/span> Jahre, bei denen verschiedene Tierrassen \u00fcber einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen (<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/ist-propylenglykol\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier Studie mit Hunden<\/a>) einer konstanten Exposition mit entsprechenden ges\u00e4ttigten Aerosolen ausgesetzt waren, ergaben keine klinisch bedeutsamen, toxikologischen Befunde. Langzeitstudien sind nicht vorhanden, wie die BfR in einem anderen Dokument zur E-Zigarette (\u201eFragen und Antworten zur E-Zigarette\u201c) selber schreibt: \u201e\u00dcber die langfristigen Folgen beim Menschen bei einer regelm\u00e4\u00dfigen Inhalation von Propylenglycol ist nichts bekannt. Ebenso wenig ist bekannt, ob durch das Einatmen von Propylenglycol Allergien ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen.&#8220; (http:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/fragen-und-antworten-zur-e-zigarette.pdf)<\/p>\n<h2>\u00a0Zur Norm umgedeutete Ausnahmen<\/h2>\n<p>Es ist schlicht falsch, dass &#8222;Verunreinigungen wie z.B. Schwermetalle&#8220; zu <em>den bekannten Inhaltsstoffen <\/em>von E-Liquids geh\u00f6ren. Es handelt sich dabei um in minderwertigen Liquids aufgefundene Zus\u00e4tze, die vermeidbar sind und deren Vorkommen in hochwertigen Produkten bereits nachweislich und f\u00fcr den Verbraucher ausgeschlossen wird.<\/p>\n<h2>Unbeweisbare Spekulationen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9115\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Kristallkugel.jpg\" alt=\"Unbeweisbare Spekulationen zur eZigarette\" width=\"344\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Kristallkugel.jpg 617w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Kristallkugel-10x6.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Kristallkugel-300x173.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px\" \/>Es ist wissenschaftlich und semantisch sinnfrei, von &#8222;erheblichen Unsicherheiten bez\u00fcglich der Zusatzstoffe und Additive, die &#8230; <em>in Zukunft eingesetzt werden k\u00f6nnten<\/em>&#8220; zu sprechen. Ich bin auch erheblich verunsichert hinsichtlich der theoretischen M\u00f6glichkeit, dass eine post-TTIP privatisierte Wasserversorgung die Wasserqualit\u00e4t bis an die Grenze des gesundheitlich zumutbaren verschlechtern k\u00f6nnte. Dennoch hat dies nichts, aber absolut nichts mit einer Analyse der derzeitigen Wasserqualit\u00e4t meines st\u00e4dtischen Versorgers zu tun. Diese apokalyptische Semantik, gesegnet mit der wissenschaftlichen Aussagekraft einer Kristallkugel, birgt nur ein einziges Motiv: eine namenlose, weil auf eine <em>naturgem\u00e4\u00df unsichere, weil unbekannte Zukunft<\/em> hin gerichtete Panik zu sch\u00fcren.<\/p>\n<h2>Unzul\u00e4ssige Verallgemeinerung<\/h2>\n<p>Es ist korrekt, dass in einigen untersuchten Liquids riskante und potenziell gesundheitsgef\u00e4hrdende Zusatzstoffe und Additive gefunden wurden \u2013 und in anderen eben nicht. Ebenso l\u00e4sst sich in vielen markt\u00fcblichen Kosmetika Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP), also Mikroplastik finden \u2013 w\u00e4hrend andere Produzenten darauf verzichten. Dennoch k\u00e4me das BfR wohl kaum auf die Idee, vor Hautpflegeprodukten als Kategorie zu warnen. Eine unabh\u00e4ngige Risikobewertung w\u00fcrde darauf hinzuweisen, dass die \u201eerhebliche Unsicherheit\u201c durch mangelhafte oder fehlende Kennzeichnung und Produktionstransparenz auf Seiten der spezifischen Herstellers entsteht \u2013 und nicht durch die Produktcharakteristika oder die Bauweise der Liquids und E-Shisha an sich.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die Risikoprofil-Grafik, die f\u00fcr jede Stellungnahme des BfR erstellt wird (http:\/\/www.bfr.bund.de\/de\/bfr_risikoprofil-133347.html).<\/p>\n<h2>Das Ziel: Verbot statt Qualit\u00e4tskontrolle<\/h2>\n<p>Zwar weist die Stellungnahme an anderer Stelle darauf hin, dass \u201ediese Risiken (grunds\u00e4tzlich) durch die Hersteller ebenfalls minimiert oder vermieden werden k\u00f6nnen.&#8220; Im Risikoprofil ist eine solche Einlassung jedoch nicht widergespiegelt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9117\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil.jpg\" alt=\"E-Zigaretten Verbot statt Qualit\u00e4tskontrolle\" width=\"636\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil.jpg 1783w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil-10x5.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil-300x151.jpg 300w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Risikoprofil-1024x516.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn dann h\u00e4tte dort stehen m\u00fcssen, dass die Gesundheitsrisiken der Shisha \u201edurch\u00a0 Vorsichtsma\u00dfnahmen kontrollierbar\u201c w\u00e4ren \u2013 sprich, durch die sorgf\u00e4ltige Auswahl des Produktes und Herstellers sowie eine sachgem\u00e4\u00dfe und risikobewusste Inbetriebnahme und Nutzung des Ger\u00e4tes durch den Verbraucher selbst \u2013 denn schlie\u00dflich entstehen alle <strong>nachweisbaren<\/strong> Risiken nur durch Inhaltsstoffe minderwertiger Produkte sowie unsachgem\u00e4\u00dfen Gebrauch.<\/p>\n<p><strong>Stattdessen gibt das BfR an, dass die ausschlie\u00dfliche M\u00f6glichkeit einer Risikokontrolle der Verzicht aufs Dampfen <em>per se<\/em> sei.<\/strong> Der einzig m\u00f6gliche Grund: Das gesamte Dokument dient der argumentativen Unterf\u00fctterung der parallel publizierten Ank\u00fcndigung des Bundesministeriums f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den Verkauf von E-Zigaretten an Minderj\u00e4hrige verbieten zu lassen und die E-Zigarette bestenfalls zu Tode zu regulieren.<\/p>\n<h2>Instrumentalisierung der Formaldehyd-Keule<\/h2>\n<p>Kommen wir zur \u201eBer\u00fccksichtigung\u201c der \u201eCarbonylverbindungen einschlie\u00dflich Acrolein, Acetaldehyd und krebserzeugendem Formaldehyd\u201c. Im Fazit werden diese einfach als gegeben stehen gelassen; die Umst\u00e4nde und Wahrscheinlichkeiten ihres Auftretens werden nicht weiter kommentiert. (<a href=\"http:\/\/www.wki.fraunhofer.de\/de\/leistung\/maic\/projekte\/emission_e-zigaretten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frauenhofer Institut fand kein Formaldyhyd<\/a>)<\/p>\n<p>Auch unter \u201ePunkt 3: Zusammenfassung der gesundheitlichen Risiken f\u00fcr die einzelnen Stoffgruppen\/ 3.1 Carbonylverbindungen, einschlie\u00dflich Formaldehyd, Acrolein und Acetaldehyd&#8220; steht als erster Satz &#8222;Die Entstehung von Carbonylverbindungen beim Dampfen von E-Zigaretten wurde mittlerweile durch zahlreiche Publikationen belegt. Diese Verbindungen entstehen haupts\u00e4chlich durch Oxidation von Vernebelungsmitteln, die als Hauptbestandteile der Liquids beim Verdampfen das Aerosol gebildet werden [&#8230;] Die Belastung der Konsumenten mit Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen kann unter bestimmten Bedingungen \u00e4hnlich hoch liegen wie bei herk\u00f6mmlichen Tabakzigaretten, etwa bei 20-50 \u03bcg bezogen auf zehn Z\u00fcge.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Diese S\u00e4tze sind formal korrekt, ethisch betrachtet aber ein Skandal.<\/strong><\/p>\n<p>Denn tats\u00e4chlich haben weder die vom BfR zitierten, <em>noch irgendeine jemals ver\u00f6ffentlichte, wissenschaftliche Studie<\/em> in unter normalen Nutzungsbedingungen erzeugtem E-Zigaretten-Aerosol gesundheitssch\u00e4dliche, karzinogene Carbonylverbindungen aufweisen k\u00f6nnen. Die nachgewiesenen Konzentrationen waren in diesem Kontext <em>immer<\/em> um Gr\u00f6\u00dfenordnungen niedriger als im Tabakrauch, h\u00e4ufig analog zu unbelasteter Atemluft.<\/p>\n<p>Zwar geht die Stellungnahme anschlie\u00dfend auf die &#8222;bestimmten Bedingungen&#8220; ein, unter denen etwa eine signifikante Erh\u00f6hung messbarer Formaldehyd-Konzentration auftreten kann \u2013 doch dies, nachdem bereits der Eindruck entstanden ist, karzinogene Carbonylverbindungen k\u00f6nnten bei jeder Nutzungsart und allen Ger\u00e4ten entstehen.<\/p>\n<p>Prof. Mayers Kritik, zu der wir gleich kommen, analysiert die faktischen Fehler in der Risikobewertung dieser und der folgenden Stoffgruppen ausf\u00fchrlich.<\/p>\n<p>An dieser Stelle reicht der Hinweis aus, dass die deutsche eine au\u00dfergew\u00f6hnlich pr\u00e4zise Sprache sein kann. Das BfR h\u00e4tte problemlos eine neutrale, informative, den aktuellen Wissensstand in allen seinen vorhandenen Ambivalenzen und notwendigen Unbekannten widerspiegelnde Zusammenfassung der m\u00f6glichen Risiken unregulierter nikotinfreier E-Liquids beziehungsweise mit solchen bef\u00fcllter E-Shishas formulieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Dies nicht zu tun, ist f\u00fcr einen naturwissenschaftlichen Akademiker eine bewusste Entscheidung &#8211; und sie wurde mit dem Ziel einer gelenkten Verunsicherung des Verbrauchers getroffen.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_9025\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9025\" class=\" wp-image-9025\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer.jpg\" alt=\"Interview mit Prof. Dr. Bernhard Mayer zur E-Zigarette\" width=\"319\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer.jpg 440w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer-10x10.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer-100x100.jpg 100w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer-150x150.jpg 150w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer-300x300.jpg 300w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/prof-dr-bernhard-mayer-75x75.jpg 75w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><p id=\"caption-attachment-9025\" class=\"wp-caption-text\">Prof Dr. Bernhard Mayer<\/p><\/div>\n<p>Am 24.04.2015 hat Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer, Leiter des Instututs f\u00fcr pharmazeutische Wissenschaften\/ Pharmakologie und Toxikologie der Karl Franzen Uni Graz diese Tatsache mittels einer <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0B1XBejPbx-nhV2FXVm5UT3VhcGc\/view?pli=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eigenen Stellungnahme<\/a> kritisiert, deren Lekt\u00fcre wir empfehlen.<\/p>\n<p>Am 06.05.2015 antwortete das BfR in einem offenen, auf seiner Webseite ver\u00f6fentlichten Brief auf die Kritik durch Prof. Mayer (O<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/offener-brief-des-bfr-an-prof-dr-mayer-universitaet-graz.pdf\">ffener Brief des BfR an Prof Dr Mayer Universit\u00e4t Graz<\/a>).<\/p>\n<p>Es weist die &#8222;darin ge\u00e4u\u00dferten unsachlichen Vorw\u00fcrfe mit Entschiedenheit zur\u00fcck&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trotz mehrmaligen Durchlesens des Textes von Prof. Mayer kann ich keine &#8222;Unsachlichkeit&#8220; feststellen.<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings h\u00e4lt Prof. Mayer sich in seiner Kritik an der von mir vorangehend erl\u00e4uterten Unterwanderung jedweden akademischen Ethos nicht zur\u00fcck:<\/p>\n<p><em>\u201eDie zitierten Referenzen wurden sorgf\u00e4ltig in Hinblick auf Unterst\u00fctzung Ihrer vorgefassten Meinung ausgew\u00e4hlt, Verweise auf die zahlreichen Studien, die dieser widersprechen, fehlen. Wohlwollend konnte man das als &#8222;cherry picking&#8220; bezeichnen, drastischer als wissenschaftliches Fehlverhalten (scientific misconduct). Es ist besorgniserregend, dass eine renommierte, durch \u00f6ffentliche Gelder finanzierte Institution wie das BfR die Bev\u00f6lkerung wissentlich in die Irre f\u00fchrt, um nicht zu sagen bel\u00fcgt. [\u2026].\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 60px;\"><strong>Wissenschaftliches Fehlverhalten? Nachweislich.<\/strong><br \/>\n<strong>Wissentliche T\u00e4uschung? Offensichtlich.<\/strong><br \/>\n<strong>Instrumentalisierung wissenschaftlicher Studien? Leider ja.<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4tte Prof. Mayer diese Feststellungen diplomatischer formuliere k\u00f6nnen? Bestimmt.<\/p>\n<p>Aber warum sollte er?<\/p>\n<p>Prof. Mayer hat innerhalb Deutschlands das Recht zu seiner Meinung, selbst wenn sie nicht so fundiert w\u00e4re, wie sie es ist \u2013 und er kann sie frei \u00e4u\u00dfern, solange er damit weder rechtsbr\u00fcchig wird, noch das Recht der pers\u00f6nlichen Ehre verletzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Artikel-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9119\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Artikel-5.jpg\" alt=\"Artikel 5 Deutsches Grundgesetz\" width=\"601\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Artikel-5.jpg 1024w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Artikel-5-10x8.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Artikel-5-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist beruhigend, dass Prof. Mayer sich von der irrwitzigen Verteidigungsstrategie des BfR-Kartenhauses nicht beeindrucken lie\u00df, <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0B1XBejPbx-nhcWNxRnRhYjROdVk\/view?pli=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wie in seiner Erwiderung deutlich wird:<\/a><\/p>\n<p><em>\u201eEs freut mich, dass das BfR sp\u00e4t aber doch auf meine Richtigstellung seiner Stellungnahme zu elektronischen Zigaretten (&#8222;E-Zigaretten&#8220;) reagiert, finde es aber schade, dass man nicht in eine \u00f6ffentliche Diskussion mit mir eintreten will. Die h\u00e4tte mir Gelegenheit gegeben, meine Position in dem vom BfR offenbar eingeforderten Detail zu begr\u00fcnden. [\u2026] Gl\u00fccklicherweise genie\u00dfe ich als Ordentlicher Professor meiner Universit\u00e4t nicht nur Freiheit in Forschung und Lehre sondern auch Meinungsfreiheit. In meiner Funktion als Ordinarius f\u00fcr Pharmakologie und Toxikologie f\u00fchle ich mich zu sachlicher Information der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber gesundheitspolitisch relevante Themen verpflichtet und lasse mir von niemandem einen Maulkorb umh\u00e4ngen, auch nicht von Ihnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dabei geht er allerdings auf einen besonders paradoxen Vorwurf des BfR nicht ein. Das Institut unterstellt Prof. Mayer, &#8222;sich auf Vergleiche mit konventionellen Tabakzigaretten zu beziehen, <em>die nicht Gegenstand der BfR-Stellungnahme seien<\/em>&#8222;.<\/p>\n<h2>Die traurige Auferstehung des Tabakzigarettenvergleichs<\/h2>\n<p>Die in den letzten zwei Jahren medial immer wieder aufgetauchte Behauptung, die E-Zigarette sei in einer (Passiv-Dampfen, Formaldehyd-Generierung, Nikotin-Sucht, krebserregende Inhaltsstoffe etc.) oder jeder Hinsicht \u201edoch genauso sch\u00e4dlich wie die Tabakzigarette\u201c hat essenziell zu ihrer rapide abnehmenden Akzeptanz in der \u00d6ffentlichkeit beigetragen. Parallel macht es die zunehmende Zahl der das Gegenteil belegenden Studien ernsthaften Wissenschaftlern <em>eigentlich<\/em> unm\u00f6glich, dasselbe zu behaupten.<\/p>\n<p>Dennoch gelingt es dem BfR in seiner Stellungnahme, das Angstpotenzial dieses m\u00f6rderischen Vergleiches innerhalb des Textes mehrfach zu nutzen und damit Medien wie bereits unsicheren Verbrauchern (viele davon Eltern) Futter f\u00fcr ihre Skepsis zu liefern.<\/p>\n<p>Das Institut bezieht sich n\u00e4mlich entgegen seiner Behauptung an diversen Stellen auf das Verh\u00e4ltnis von E-Zigaretten zu \u201ekonventionellen Tabakzigaretten\u201c. In jedem dieser F\u00e4lle versuchen die Autoren dabei, implizite Risikoparallelen zwischen E-Zigaretten und Tabakzigaretten zu konstruieren, um so den <em>Eindruck<\/em> des Gef\u00e4hrdungspotenzials der elektrischen Zigarette zu verfestigen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDas BfR unterst\u00fctzt diesbez\u00fcglich die aktuelle Stellungnahme des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, 2015), <strong>einschlie\u00dflich der \u00dcberlegungen zur habituellen Gew\u00f6hnung an ein Rauchverhalten<\/strong>&#8222;, eine Aussage, die sp\u00e4ter zwar wieder eingeschr\u00e4nkt wird: &#8222;Ein Gateway-Effekt (<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/e-zigaretten\/aktuelle-studien-zeigen-nichtraucher-nutzen-keine-e-zigaretten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">E-Zigaretten f\u00fchren zum Tabakrauchen<\/a>) kann trotz einiger Hinweise in der Literatur derzeit nicht zuverl\u00e4ssig belegt werden.&#8220; (Mehr zur Verflechtung mit dem DKFZ weiter unten)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>&#8222;Die Belastung der Konsumenten mit Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen kann unter bestimmten Bedingungen <strong>\u00e4hnlich hoch liegen wie bei herk\u00f6mmlichen Tabakzigaretten<\/strong>, etwa bei 20-50 \u03bcg bezogen auf zehn Z\u00fcge&#8230; im Gegensatz zur Tabakzigarette w\u00e4re die Freisetzung von Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen aus E-Zigaretten (mittels) dazu notwendiger apparativer Ans\u00e4tze weitestgehend vermeidbar.&#8220; Das ist falsch: Die an sich schon unwahrscheinliche Freisetzung ist schlicht durch die <em>sachgem\u00e4\u00dfe Bedienung<\/em> der existierenden Ger\u00e4te zu verhindern. Die Forderung nach &#8222;apparativen Ans\u00e4tzen&#8220; dient deshalb schlicht der Rechtfertigung kommender Einschr\u00e4nkungen der Hersteller durch die deutsche Ratifizierung des TPD2 (Die <a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/umsetzung-der-tpd2-in-deutschland-die-prognose\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prognose<\/a>) .<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>&#8222;<strong>Eine chronische Sch\u00e4digung durch Tabakrauch oder D\u00e4mpfe<\/strong> k\u00f6nnte sich besonders in der Wachstumsphase nachteilig auswirken. Die zytotoxischen Eigenschaften der Liquids waren zwar deutlich geringer im Vergleich zum Tabakrauch, aber eindeutig nachweisbar und gr\u00f6\u00dftenteils unabh\u00e4ngig von Nikotin.&#8220; Das ist eine zwar korrekte, aber unvollst\u00e4ndige Wiedergabe des Resultats der zitierten Studien, das so lautet: &#8222;The cells treated with e-CIG without nicotine and flavors (humectants alone), remained intact with the same ultrastructural aspect of control cells, even 24 h after treatment. [&#8230;] The present results and the bulk of the literature indicate that e-CIG without additives are likely devoid of cytotoxicity.&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Vergleich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9120\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Vergleich.jpg\" alt=\"zytotoxischen Eigenschaften der Liquids\" width=\"560\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Vergleich.jpg 777w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Vergleich-10x7.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Vergleich-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die zitierte Studie macht alleine die Qualit\u00e4t der in den Liquids verwendeten Aromen f\u00fcr die selektiven Zellver\u00e4nderungen verantwortlich: &#8222;The cytotoxic components of e-CIG were restrained to the flavoring compound and, to a lesser extent, to nicotine although their effects were less harmful to that of CS. Humectants alone exhibited no cytotoxicity.&#8220; (vollst\u00e4ndige <a href=\"https:\/\/www.ocf.berkeley.edu\/~dshuster\/e-Cigarettes\/Cervellati_2014.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studie <\/a>) Liquids besitzen demnach keine zytotoxischen Eigenschaften; es sind die zugesetzten Aromen und das Nikotin, die einen Einfluss auf das Zellgewebe haben k\u00f6nnen. Wie sich dieser langfristig auf die Zellentwicklung auswirkt, dar\u00fcber konnten die Studienautoren keine Angabe machen. Allerdings gingen sie davon aus, dass eine Entwicklung sicherer Liquids mit wirkungslosen Aromen m\u00f6glich ist, beziehungsweise durchaus schon Aromen auf dem Markt sein k\u00f6nnen, die keinerlei zellsch\u00e4digende Wirkung haben.<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;<strong>\u00c4hnlich wie beim Tabakrauchen schlie\u00dft auch das Dampfen von E-Zigaretten<\/strong> die Akzeptanz bekannter und unbekannter Gesundheitsrisiken ein. Eine gesundheitliche Unbedenklichkeit f\u00fcr diese Produkte kann grunds\u00e4tzlich nicht garantiert werden.&#8220; Kein Institut, kein Mensch und keine Maschine k\u00f6nnen jemals die v\u00f6llige Unbedenklichkeit eines Produktes garantieren. Dieser Satz, zumal von Experten der Risikobewertung geschreiben, ist polemischer Schwachsinn. &#8222;Wird&#8217;s besser? Wird\u2019s schlimmer? fragt man allj\u00e4hrlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgef\u00e4hrlich!&#8220; (Ach ja, war es nicht ebenfalls Erich K\u00e4ster, der gesagt hat: &#8222;Das Gewissen ist f\u00e4hig, Unrecht f\u00fcr Recht zu halten, Inquisition f\u00fcr Gott wohlgef\u00e4llig und Mord f\u00fcr politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.&#8220; Hm&#8230;..)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Akademische Debatte? Gro\u00dfartig.<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/scientist_fight.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9121 \" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/scientist_fight.jpg\" alt=\"Akademische Debatte?\" width=\"305\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/scientist_fight.jpg 824w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/scientist_fight-10x12.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/scientist_fight-255x300.jpg 255w\" sizes=\"auto, (max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnte man sagen: Hier stehen einander zwei akademische Fronten gegen\u00fcber. Es gab einen Schlagabtausch, der in meinen Augen auf der einen Seite sch\u00f6n deftig, auf der anderen mehr Schein als Sein war. Mir ist eine lebendige, im Offenen evolvierende wissenschaftliche Dialektik alle Mal lieber als hinter verbarrikadierten Labort\u00fcren d\u00fcmpelndes Einverst\u00e4ndnis. Denn das ist der lebende Beweis daf\u00fcr, dass sich hier ein neues Paradigma aus dem Alten sch\u00e4lt.<\/p>\n<p>Auf welche Seite man sich schl\u00e4gt, bliebe zu diesem Zeitpunkt noch dem gesunden Menschenverstand \u00fcberlassen, w\u00e4re also keine moralische, sondern eine intellektuelle Entscheidung gewesen.<\/p>\n<p>In meinen Augen machen die meisten der Argumente von Prof. Mayer mehr Sinn. Ich h\u00e4tte mich in seinem Text noch \u00fcber eine etwas differenziertere Argumentation zur Unsch\u00e4dlichkeit der Fl\u00fcssigkeitstr\u00f6pfchen f\u00fcr das Lungengewebe und \u00fcber erweitertes Quellenmaterial gefreut. Ansonsten h\u00e4tte ich mich in voller Zustimmung der Selbsteinsicht des BfR hinsichtlich der &#8222;geringen Aussagekraft der vorliegenden Daten&#8220;zur\u00fcckgelehnt und dem Korrektiv der laufenden Forschung vertraut.<\/p>\n<p>H\u00e4tte. Doch leider war mir \u2013 und damit uns Allen \u2013 das nicht verg\u00f6nnt.<\/p>\n<p><strong>Teil 2:<\/strong><\/p>\n<h3>BfR vs. Die deutsche Verfassung und das Recht auf die Wahrheit<\/h3>\n<h4 style=\"text-align: left;\">Pers\u00f6nliche Diskreditierung und versuchte Zensur? Auf gar keinen Fall.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn parallel zu seinem offenen Brief <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0B1XBejPbx-nhaEFTUHpkUUwyZmM\/view?pli=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">kontaktierte das BfR am 06.05. das Rektorat der Universit\u00e4t Graz<\/a>, den Arbeitgeber von Prof. Mayer. <strong>Dieses Schreiben ver\u00f6ffentlichte das Institut im Gegensatz zum offenen Brief nicht auf seiner Webseite. Es erw\u00e4hnt ihn auch an keiner anderen Stelle \u00f6ffentlich.<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9123\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR.jpg\" alt=\"Webseite BfR\" width=\"666\" height=\"367\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR.jpg 1128w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR-10x6.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR-300x165.jpg 300w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Webseite-BfR-1024x565.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><\/a><br \/>\nDas BfR wirft Prof. Mayer darin vor, den Namen der Universit\u00e4t Graz f\u00fcr eine &#8222;private\u00a0 Meinungs\u00e4u\u00dferung&#8220; zu missbrauchen. Prof. Mayer hat seine Erwiderung lediglich mit dem Briefkopf der Universit\u00e4t ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Das Institut behauptet weiter, die vorgebrachten &#8222;Anschuldigungen&#8220; seien \u201eunbegr\u00fcndet\u201c. Das sind sie nachweislich nicht; ob die Gr\u00fcnde in den Augen des BfR falsch sind, ist irrelevant. Das BfR will auf &#8222;diesem Niveau&#8220; nicht in eine \u00f6ffentliche Debatte eintreten \u2013 was es allerdings gleichzeitig mit seinem offenen Brief getan hat. Von der Universit\u00e4t Graz allerdings fordert das BfR sehr wohl, &#8222;\u00f6ffentlich Stellung zu beziehen&#8220;, ob sie Prof. Mayers Ansichten teilt.<\/p>\n<p>Bis hierhin ist der Brief schlicht die irrwitzig-regressive Trotzreaktion eines zurecht gewiesenen Kleinkindes, das in Ermangelung besserer Argumente zum gro\u00dfen Bruder rennt. Traurig, aber tja: dazu neigen wir Deutschen (um mal tief in die Stereotypen-Kiste zu greifen).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sulking.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9124\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sulking.jpg\" alt=\"Sulking\" width=\"254\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sulking.jpg 254w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sulking-10x8.jpg 10w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was dann aber folgt, hat mir die Sprache verschlagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00a0Wissenschaftler sind der Wahrheit verpflichtet, nicht ihren Arbeitgebern<\/h2>\n<p>Denn als n\u00e4chstes fordert das BfR die Rektorin der Universit\u00e4t Graz dazu auf (!), den Vorgang des &#8222;Vorwurf des wissenschaftlichen Fehlverhaltens des BfR&#8220; durch Prof. Mayer &#8222;<em>mit der gebotenen Seriosit\u00e4t zu pr\u00fcfen<\/em>&#8222;. &#8222;Hierbei erscheint es aus Sicht des BfR auch dringend erforderlich, dass Sie einen m\u00f6glichen Vorsto\u00df gegen allgemein akzeptierte wissenschaftliche Regeln und ein sich daraus ergebendes wissenschaftliches Fehlverhalten auf Seiten Ihres Bediensteten in Ihre Pr\u00fcfung mit einbeziehen.&#8220;<\/p>\n<p>Von welchen &#8222;akzeptierten wissenschaftlichen Regeln&#8220; sprechen wir den hier? Wie w\u00e4re es den mit diesen hier: <strong>Forschungsfreiheit, Wissenschaftsfreiheit und Lehrfreiheit geh\u00f6ren zu den b\u00fcrgerlichen und vorbehaltlosen Grundrechten ohne Gesetzesvorbehalt \u2013 in Deutschland gesch\u00fctzt durch Artikel 5 des Grundgesetzes (GG), in \u00d6sterreich durch das Bundes-Verfassungsgesetz und das Universit\u00e4tsgesetz.<\/strong> Diese Grundrechte finden ihre Grenzen erst dort, wo andere Verfassungswerte betroffen sind oder gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Das BfR befindet sich in einer illusion\u00e4ren (und gef\u00e4hrlich absolutistischen&#8230;haben wir denn in den letzten 80 Jahren wirklich gar nichts gelernt?) Welt, wenn es glaubt, die Universit\u00e4t als Arbeitgeberin zur G\u00e4ngelei oder Maulkorbvergabe an Prof. Mayer veranlassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Prof. Mayer ist zwar bei der Universit\u00e4t angestellt, aber unterliegt eben gerade nicht dem Direktionsrecht seines Arbeitgebers. Er ist alleine der Wahrheit verpflichtet \u2013 oder dem, was er daf\u00fcr h\u00e4lt. Das gew\u00e4hrleistet ihm das \u00f6sterreichische Staatsgrundgesetz \u00fcber die allgemeinen Rechte der Staatsb\u00fcrger, Art. 17A: &#8222;Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei.&#8220; Dies ist die einzige im vorliegenden Fall g\u00fcltige &#8222;wissenschaftliche Regel&#8220;. Punkt.<\/p>\n<p>Sein Dienst gilt der F\u00f6rderung der Forschung zur Mehrung von Wissen \u2013 und ein Fehlverhalten in diesem &#8222;Dienst&#8220; w\u00e4re nur dann gegeben, wenn er diese Verpflichtung zugunsten eines \u00fcbergeordneten Interesses opfern w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>BfR: Werkzeugkasten gesundheitspolitischer Strategien<\/h2>\n<p>Womit wir beim eigentlichen Problem angelangt w\u00e4ren: Den genau dieses Opfer erbringt das BfR selber kontinuierlich. Es macht sich zum Sklaven der gesundheitspolitischen Ziele der Bundesregierung. Seine gesetzlich festgeschriebene &#8222;Weisungsunabh\u00e4ngigkeit&#8220; ist eine hohle Phrase, genauso wie die Beschreibung seiner Funktion als &#8222;wissenschaftliche Beratung des Bundesministeriums und anderer oberster Bundesbeh\u00f6rden&#8220; &#8211; autonom von den politischen und wirtschaftlichen Interessen der Bundesregierung und au\u00dferhalb des Einflussbereiches von Lobbyisten.<\/p>\n<p>Die Stellungnahme zur E-Shisha ist da keinesfalls ein einmaliger Ausrutscher \u2013 auch wenn hier das Handlangertum besonders infam war, da der Text absolut zeitgleich mit der Pressekonferenz zum Jugendschutz ver\u00f6ffentlicht wurde, die wiederum exzessiv darauf Bezug nahm.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich aber dient das BfR kontinuierlich als ein Erf\u00fcllungsgehilfe politischer Willensakte unter Produktion pseudowissenschaftlicher Texte und Statements (<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/pseudowissenschaft-in-der-e-zigaretten-politik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prof. Mayers Gastartikel<\/a>).<\/p>\n<p>Dabei m\u00f6chte ich ausdr\u00fccklich klarstellen, dass an diesem Institut tats\u00e4chliche wertvolle Risikoforschung und sachliche Risikobewertungen vorgenommen werden; sicherlich f\u00fchlen sich viele der dort arbeitenden Wissenschaftler der Wahrheit verpflichtet. Es geht vielmehr darum, dass sich in einigen, aber desastr\u00f6sen F\u00e4llen die Beratungsrichtung invertiert hat: Statt dass die Bundesregierung auf der Grundlage neutraler BfR-Empfehlungen verbraucherfreundliche Produktregulierungen gestaltet, produziert das BfR retrospektiv opportune Inhalte, die bereits gef\u00e4llten politischen Entscheidungen argumentative M\u00e4ntelchen umh\u00e4ngen sollen.<\/p>\n<h2>TTIP-Hurra \u2013 oder: Chlorh\u00fchner sind super!<\/h2>\n<p>Das f\u00fchrt manchmal zu derart absurden Aussagen, dass ich mich nicht zwischen Fremdsch\u00e4men und Lachanfall entscheiden kann \u2013 etwa im Juni letzten Jahres, als die Bundesregierung noch glaubte, mit der Entkr\u00e4ftung der Chlorh\u00fchnchen-Sorge eine tiefer greifende Kritik an der geheim verhandelten TTIP-Katastrophe abwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chlorhuhn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9126\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chlorhuhn.jpg\" alt=\"Environmental activists carry a giant inflatable chicken as the demonstrate against 'chlorine chickens' near the Oktoberfest grounds in Munich October 1, 2014. The protest is against the planned Free Trade Agreements TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) and CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) with the U.S. and Canada, which opponents fear will allow U.S. chlorine-washed chicken and hormone treated meat into the EU. The so-called chlorine chicken has become a symbol of the health risks opponents say the free trade agreements represent. REUTERS\/Michaela Rehle (GERMANY - Tags: FOOD POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY)\" width=\"474\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chlorhuhn.jpg 1024w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chlorhuhn-10x6.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Chlorhuhn-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a>Prompt erkl\u00e4rte Prof. L\u00fcppo Ellerbroek, Fachgruppenleiter Lebensmittelhygiene und\u00a0 Sicherheitskonzepte des BfR: \u201cDas Chlorh\u00fchnchen ist nach unserer Auffassung nicht gesundheitssch\u00e4dlich f\u00fcr den Verbraucher.&#8220; Ganz im Gegenteil: Gefl\u00fcgelfleisch mit Chlorverbindungen zu desinfizieren sei eine \u00e4u\u00dferst effektive Methode, um dessen Keimbelastung deutlich zu reduzieren und damit Erkrankungen wegen Keimen zu verhindern. Denn: &#8222;Das deutsche Huhn ist auf keinen Fall ges\u00fcnder als das US-Chlorhuhn. Es gibt keinen Grund, warum man dem Verbraucher diese Ma\u00dfnahme vorenthalten sollte oder m\u00fcsste. Sondern es gibt vielmehr gewichtige Gr\u00fcnde, dass man dieses Verfahren auch anwendet, denn wir d\u00fcrfen kein geeignetes Mittel auslassen, um den Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken zu sch\u00fctzen\u201d. (<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/chlorhuhn\/-\/id=233454\/did=13320470\/nid=233454\/18p75mh\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ARD<\/a>)<\/p>\n<h2>Glyphosat? Kein Problem! Genmanipulierung&#8230;warum nicht?<\/h2>\n<p>Abgesehen von solchen punktuellen Wortmeldungen zur rechten Zeit hat sich das BfR in den letzten Jahren vor allem in zwei besonders signifikanten F\u00e4llen unwiderlegbar einer kontinuierlichen und skandal\u00f6sen Fehlinformationen der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber schuldig gemacht \u2013 n\u00e4mlich <strong>bei der Beurteilung der Gef\u00e4hrlichkeit des Pflanzenschutzmittels Glyphosat <\/strong>und<strong> der Risiken der Genmanipulierung von Lebensmitteln. <\/strong>(Besonders perfide fand ich au\u00dferdem noch die Risikobewertung <a href=\"http:\/\/www.bfr.bund.de\/de\/presseinformation\/2013\/18\/gehalte_an_pyrrolizidinalkaloiden_in_kraeutertees_und_tees_sind_zu_hoch-187296.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">giftiger Inhaltsstoffe in Kr\u00e4utertees und Tees<\/a>, den sogenannten Pyrrolizidin-Alkaloiden (<a href=\"http:\/\/pandalis.de\/mitteilungen\/wir-warnen-vor-dem-bfr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Pandalis warnt vor BfR Mitteilung<\/a>).<\/p>\n<p>Leider reicht der Platz an dieser Stelle nicht, die beiden oben genannten F\u00e4lle mit der eigentlich gebotenen Detailtreue zu erl\u00e4utern. Wir werden zum Thema Glyphosat auch im Rahmen des Tabakanbaus (der ja immer noch die Grundsubstanz zur Nikotinextraktion darstellt) in n\u00e4chster Zukunft noch ausf\u00fchrlicher berichten. Interessierte finden hier eine sehr gut recherchierte Dokumentation: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FeRlR5IPUCY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tote Tiere, Kranke Menschen<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>Zwar hat die auch vom BfR hoch gelobte und gern zitierte WHO soeben ihre Einsch\u00e4tzung dahingehend korrigiert, <a href=\"http:\/\/www.thelancet.com\/pdfs\/journals\/lanonc\/PIIS1470-2045%2815%2970134-8.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Glyphosat als karzinogen einzustufen<\/a>.<\/p>\n<p>Doch das BfR h\u00e4lt nach wie vor an seiner bisherigen Unsch\u00e4dlichkeitsvermutung hinsichtlich der Unbedenklichkeit dieses Menschen, Tier und Pflanzen ermordenden Teufelszeugs fest, bis eine abschlie\u00dfende, hausinterne Pr\u00fcfung der Nachweise erfolgt ist (BfR <a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/loest-glyphosat-krebs-aus.pdf\">L\u00f6st Glyphosat Krebs aus?<\/a> Bemerkenswert hier ist schon alleine das das Gift Glyposat als Pflanzenschutzmittel bezeichnet wird).<\/p>\n<p>Leider st\u00fctzt sich das Institut in dieser Einsch\u00e4tzung bisher zu 90% auf Studien, die von Glyphosat-Produzenten beauftragt und finanziert wurden. Im Juli 2013 hat das B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Bundestag eine <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/142\/1714291.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Glyphosat-Anfrage<\/a> eingegeben, die nach allen Studien fragte, auf denen die bisherigen, BfR generierten Einsch\u00e4tzungen der m\u00f6glichen gesundheitlichen Folgen von Glyphosat basierten. Die Bundesregierung legte diese 29 Langzeitstudien offen. 28 davon waren nachweislich industrie-finanziert.<\/p>\n<div id=\"attachment_9129\" style=\"width: 605px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9129\" class=\"wp-image-9129\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage.jpg\" alt=\"Anfrage Der Gr\u00fcnen zu Glyphosat\" width=\"595\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage.jpg 1746w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage-10x4.jpg 10w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage-300x118.jpg 300w, https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gr\u00fcne-Anfrage-1024x401.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9129\" class=\"wp-caption-text\">Antwort BfR auf Anfrage Der Gr\u00fcnen\/B\u00fcndnis 90<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der innerhalb des BfR 2008 eingerichteten, beratenden Expertenkommission f\u00fcr genetisch ver\u00e4nderte Lebens- und Futtermittel haben sich nachtr\u00e4glich mindestens neun Mitglieder als mit der Industrie verkn\u00fcpft herausgestellt. \u00dcber die M\u00f6glichkeit eines Interessenskonfliktes gab es keine oder nur unvollst\u00e4ndige Angaben bei der BfR. Detailliert nachzulesen sind diese Mitglieder und ihre wirklichen Loyalit\u00e4ten hier <a href=\"https:\/\/www.testbiotech.org\/sites\/default\/files\/Testbiotech_Schlecht_Beraten_3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Test Biotech<\/a>.<\/p>\n<p>In Anbetracht dieses Schattenkabinetts erscheint das Verlangen des BfR nach der &#8222;\u00dcberpr\u00fcfung ver\u00f6ffentlichter Kenntnisse zu E-Zigaretten [von Prof. Mayer] durch unabh\u00e4ngige Gutachter&#8220;, wie im offenen Brief geschrieben, besonders ironisch.<\/p>\n<h2>BfR \u00fcbt Druck auf Wissenschaftler aus<\/h2>\n<p>In Anbetracht dieser traurigen Historie erscheinen die Worte von Prof. Mayer in seiner ersten Stellungnahme schon fast r\u00fchrend, wenn er schreibt: &#8222;Abschlie\u00dfend ersuche ich Sie dringend, Wissenschaft nicht zur Durchsetzung gesundheitspolitischer Ziele zu missbrauchen. Das schadet nicht nur der Reputation der Wissenschaft sondern auch dem Ruf Ihrer Institution in der Bev\u00f6lkerung.&#8220;<\/p>\n<p>Weniger r\u00fchrend, daf\u00fcr aber zutiefst beunruhigend ist allerdings ein anderer Satz in Prof. Mayers Erwiderung auf das an seine Arbeitgeberin ergangene Schreiben: &#8222;<em>Aus gut informierten Kreisen ist mir bekannt, dass Gesundheitsorganisationen in Deutschland, allen voran das DKFZ und auch [das BfR], Druck auf Wissenschaftler aus\u00fcben und deren Meinungsfreiheit einschr\u00e4nken, um ihre politischen Ziele nicht zu gef\u00e4hrden. Diese Ziele m\u00f6gen im Interesse der Pharmaindustrie sein, im Interesse der Gesundheit der Bev\u00f6lkerung sind sie mit Sicherheit nicht.<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>Das dem so ist, beweist der transparent gewordenen Briefwechsel unzweifelhaft. Es geht hier also nicht mehr um das <em>Was<\/em>, sondern um das <em>Wie oft<\/em>? und <em>Mit welchen Mitteln<\/em>?<\/p>\n<h2>In trauter Einheit: BfR und DKFZ<\/h2>\n<p>Die akademische Verzahnung von DKFZ und BfR tritt an vielen Stellen zu Tage. Im Falle der E-Zigaretten bekr\u00e4ftigt das Institut in so gut wie allen seinen Publikationen die v\u00f6llige \u00dcbereinstimmung mit den \u00dcberzeugungen des DKFZ. Daf\u00fcr l\u00e4dt das Deutsche Krebsforschungsinstitut Mitarbeiter des BfR mit Vorliebe zu Vortr\u00e4gen bei Veranstaltungen ein und zitiert aus deren Studien \u2013 so etwa auf der 12. Konferenz f\u00fcr Tabakkontrolle, im Dezember 2014 veranstaltet vom DKFZ.<\/p>\n<p>Dort hielt der seit 2006 mit der Leitung der Abteilung zur Sicherheit von verbrauchernahen Produkten (und damit auch E-Zigaretten) betraute Prof. Dr. Dr. Andreas Luch einen Vortrag mit dem Titel &#8222;Kanzerogene im Aerosol von E-Zigaretten: Ergebnisse einer Messreihe&#8220; (eine w\u00fcrdige Fortsetzung seines Vortrages vom Vorjahr \u201eWas entsteht beim Abrauchen von E-Zigaretten? &#8211;<br \/>\nNeueste Untersuchungsergebnisse aus dem Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung\u201c. Tja, ich sch\u00e4tze, eine Menge geschmolzenes Plastik. Das allerdings w\u00fcrde s\u00e4mtliche folgenden Risikoevaluierungen erkl\u00e4ren&#8230;).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Luch_DKFZ.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9130\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Luch_DKFZ.jpg\" alt=\"Prof. Dr. Dr. Andreas Luch einen Vortrag mit dem Titel &quot;Kanzerogene im Aerosol von E-Zigaretten: Ergebnisse einer Messreihe&quot;\" width=\"515\" height=\"533\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich gehe davon aus, dass die omin\u00f6se BfR-\u201eStudie\u201c, auf die sich die Presserkl\u00e4rung des Bundesfamilienministeriums bezieht, die Ergebnisse dieser Messreihe zusammenfasst. <strong>Leider wurde diese Studie bisher nicht ver\u00f6ffentlicht. <\/strong>Wissenschaftliche Transparenz sieht anders aus.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Dr. Andreas Luch war folgerichtig auch der Unterzeichner des Briefes an die Rektorin der Uni Graz, in der um die Pr\u00fcfung des wissenschaftlichen (Fehl-) Verhaltens von Prof. Mayer gebeten wird.<\/p>\n<p>Das hat mich interessiert. Wer ist dieser Akademiker? In jedem Fall scheint er ein Interesse f\u00fcr Renegatenthemen zu haben \u2013 denn neben E-Zigaretten ist ein weiteres seiner akademischen Steckenpferde: T\u00e4towierungen. Zur Risikobewertung der T\u00e4towierung h\u00e4lt Prof. Luch Science-Slam-Vortr\u00e4ge mit so sch\u00f6nen Titel wie &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SyXxzmcCs3Q\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Warum T\u00e4towierte weniger Sex haben sollten<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SyXxzmcCs3Q\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9131\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Luch_Vortrag_1.jpg\" alt=\"Warum T\u00e4towierte weniger Sex haben sollten\" width=\"417\" height=\"278\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dabei zitiert Prof. Luch unter dem Deckmantel der humorigen Einf\u00fchrung in die Risiken des T\u00e4towierens und der dabei genutzten Farbstoffe und Ger\u00e4te unter anderem eine Statistik, der zufolge &#8222;t\u00e4towierte Damen der Sch\u00f6pfung h\u00e4ufiger Sex\u201c haben. Und warum? Hierf\u00fcr bietet Prof. eine eigene, sorgf\u00e4ltig illustrierte (siehe Video-Still) Erkl\u00e4rung an: W\u00e4hrend Tatoos bei M\u00e4nnern Virilit\u00e4t kommunizieren, fungieren sie bei Frauen als &#8222;Attraktans f\u00fcr Best\u00e4uber&#8220;.<\/p>\n<p>Schon klar, nicht erst Machiavelli hat die Unterminierung der Glaubw\u00fcrdigkeit des Gegners als <em>ad\u00e4quates<\/em> Werkzeug zur Aufh\u00fcbschung der eigenen Argumente empfohlen. Deshalb kommentiere ich dieses Material und die daraus m\u00f6glichen R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Bereitschaft von Prof. Luch, existierende Vorurteile zur Untermauerung eigener Thesen auszunutzen, nicht weiter.<\/p>\n<p>In Anbetracht der bereits dargelegten Tatsachen ist diese mysogyne Ausschweifung ja auch nur noch ein argumentatives Sahneh\u00e4ubchen.<\/p>\n<h2>Wissenschaftliche Prostitution ist eine Sache&#8230;<\/h2>\n<p>Jetzt k\u00f6nnte man mir vorhalten, ich sei blau\u00e4ugig. Die Bundesregierung bezahlt das BfR und das DKFZ. Nat\u00fcrlich werden diese keine Ergebnisse liefern, die ihr Arbeitgeber nicht zielf\u00fchrend verwerten kann.<\/p>\n<p>Jedoch ist es eine Sache, wenn sich die Bundesregierung pseudowissenschaftliche Erf\u00fcllungsgehilfen ihrer absurden Gesundheitspolitik h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Schon das ist h\u00f6chst \u00e4rgerlich, weil<\/p>\n<p>&#8211; es unsere Steuergelder verschlingt, die in neutrale und verbraucherdienliche Untersuchungen und Umfragen investiert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&#8211; damit die prim\u00e4ren Anlaufstationen der meisten Medien ideologisch unterwanderte Informationsquellen sind und die Wahrheit so m\u00fchsamer und langsamer ans Tageslicht kommt (sie davon ganz abzuhalten, ist gl\u00fccklicherweise unm\u00f6glich).<\/p>\n<p>&#8211; es im Falle von E-Zigaretten, Glyphosat oder Gen-Technik die Chancen Zigtausender reduziert, ein besseres, ges\u00fcnderes Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Trotzdem bleibt es jedem B\u00fcrger selber \u00fcberlassen, sich von diesem Marionettentheater abzuwenden und auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Noch gibt es Akademiker und Aktivisten wie Prof. Mayer, die ihren Intellekt und ihre Zeit in die Erforschung und Publikation eben jener Wahrheit investieren.<\/p>\n<h3>\u00a0\u2026<strong><em> back to 1937<\/em> eine andere.<\/strong><\/h3>\n<p>Was mich allerdings fuchsteufelswild macht und klar und deutlich aufs Sch\u00e4rfste bek\u00e4mpft werden muss, sind Versuche bundesdeutscher, wissenschaftlicher Einrichtungen, unseren verfassungsgem\u00e4\u00dfen Anspruch auf eine freie Forschung einschr\u00e4nken zu wollen.<\/p>\n<p><strong>Der Zugang zu Forschungsergebnissen, die in Freiheit von jeglicher staatlichen Einmischung zustande kommen k\u00f6nnen, ist erstens ein Menschenrecht. <\/strong>(Allgemeine Erkl\u00e4rung der Menschenrechte \/ Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948;<\/p>\n<p>Artikel 27: 1. Jeder hat das Recht, [&#8230;] am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben. Artikel 28: Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der [&#8230;] diese Freiheiten voll verwirklicht werden k\u00f6nnen.&#8220;)<\/p>\n<h2>Die Forschungsfreiheit ist zweitens ein vorbehaltloses, deutsches Grundrecht.<\/h2>\n<p>Sie unterliegt keinem allgemeinen oder besonderen Gesetzesvorbehalt. Die Forschungsfreiheit ist eine der Grundvoraussetzungen jeder freien Gesellschaft. Sie einschr\u00e4nken zu wollen, ist ein totalit\u00e4rer Akt \u2013 denn, wie es das Bundesverfassungsgericht formuliert hat: \u201eZugunsten der Wissenschaftsfreiheit ist stets der diesem Freiheitsrecht zugrundeliegende Gedanke mit zu ber\u00fccksichtigen, dass gerade eine von gesellschaftlichen N\u00fctzlichkeits- und politischen Zweckm\u00e4\u00dfigkeitsvorstellungen befreite Wissenschaft dem Staat und der Gesellschaft im Ergebnis am besten dient.\u201c<\/p>\n<h3>Eine staatliche Institution, die dieses Grundrecht zu unterlaufen versucht, handelt verfassungsbr\u00fcchig.<\/h3>\n<p>Wir haben in Deutschland einen reichen Erfahrungsschatz, wenn es um die Vereinnahmung von Forschung und Lehre f\u00fcr politische Zwecke geht.<\/p>\n<p>Diese m\u00fcndete etwa 1937 in die Gr\u00fcndung des Reichsforschungsrates, die von der seit 1933 (ebenfalls in vielen Teilen freiwillig) gleichgeschalteten Deutschen Forschungsgemeinschaft die F\u00f6rderung der Agrar-, Natur- und Technikwissenschaften \u00fcbernahm. Diese sollten gezielt in den Dienst der R\u00fcstungs-, Kriegs- und Rassenpolitik gestellt werden. Der RFR war fortan zust\u00e4ndig f\u00fcr die zentralistische Planung aller Grundlagenforschung und Angewandten Forschung im Dritten Reich waren &#8211; und das schloss die parallele Entwicklung von Pestiziden und biologischen Kriegswaffen ein. (Wer mehr zum unappetitliche, aber wichtigen Thema lesen will: &#8222;<a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=0-fp1_CVuE0C&amp;pg=PA884&amp;lpg=PA884&amp;dq=reichsforschungsrat&amp;source=bl&amp;ots=4rjKt3opli&amp;sig=jMqgh1X8Y7vXG4h7PzzyVybS7wY&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=XSZPVduuMYmesgG42YHIAg&amp;ved=0CEgQ6AEwBzgy#v=onepage&amp;q=reichsforschungsrat&amp;f=false und http:\/\/www.dfg.de\/dfg_profil\/geschichte\/zeit_des_nationalsozialismus\/index.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">R\u00fcdiger Hachtmann: Wissensmanagement im Dritten Reich<\/a>&#8222;)<\/p>\n<p>Unser Grundgesetz war auch daf\u00fcr da, die deutsche Wissenschaftsorganisation wieder aus politischer Hand zu befreien.<\/p>\n<p><strong>Mich widert es an, einem deutschen Bundesinstitut bei der Unterminierung dieser demokratischen Errungenschaft und der \u00f6ffentlichen Diskreditierung von Wissenschaftlern, die sich gegen diese Instrumentalisierung auflehnen, zusehen zu sollen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zum Gl\u00fcck muss ich das nicht. Ich habe eine Plattform \u2013 und sie ist auch Eure.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn der Kampf der Bundesregierung f\u00fcr die Regulierung der E-Zigarette den Rahmen f\u00fcr eine Beschneidung der wissenschaftlichen Freiheit stellt, sollte das den Beginn eines neuen Abschnitts zivilen Widerstands einl\u00e4uten.<\/p>\n<p>Fangen wir damit an, uns hinter Professor Mayer zu stellen \u2013 nicht aus pers\u00f6nlicher Sympathie, nicht, weil wir seine Einsichten und Aussagen f\u00fcr unfehlbar halten (Tatsache ist, sie zeichnen sie ja pr\u00e4zise durch ihre Bereitschaft zur eigenen Falsifizierbarkeit aus).<\/p>\n<p>Sondern weil wir einen autonom denkenden, aufm\u00fcpfig handelnden Wissenschaftler unterst\u00fctzen, der sich nicht mundtot machen l\u00e4sst und der mit dem n\u00f6tigen Intellekt und Mut bereit ist, einen gro\u00dfen und unbezahlten Anteil seiner Lebenszeit der Durchsetzung der E-Zigarette als lebensrettendes Genussmittel und ihrer vern\u00fcnftigen, zukunftsf\u00e4higen Regulierung zu widmen.<\/p>\n<p>Unterschreibt diesen Beitrag, kommentiert ihn, teilt ihn \u2013 zeigt deutlich, dass wir nicht bereit sind, die von weisungsgebundenen und pseudowissenschaftlichen Institutionen verteilten Pillen zu schlucken, die hinter verschlossenen T\u00fcren getroffene, verbraucher- und b\u00fcrgerfeindlichen politischen Entscheidungen vers\u00fc\u00dfen sollen.<\/p>\n<p><strong>Lassen wir uns das nicht bieten. <\/strong><\/p>\n<p>Nehmt Euch einen Moment Zeit, um Eurer Meinung und Solidarit\u00e4t Ausdruck zu verleihen. Hinterlasst Worte des Protests, die wir dem BfR weiter leiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Lassen wir nicht zu,<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>dass die Wahrheit nur durch den Mut einiger weniger eine Stimme erh\u00e4lt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Links<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassende Chronologien des gesamten Schriftwechsels:<br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu BfR vs Professor Bernd Mayer\" href=\"http:\/\/ig-ed.org\/2015\/05\/bfr-vs-professor-bernd-mayer\/\" rel=\"bookmark\">ID-EG: BfR vs Professor Bernd Mayer<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.dampfer-magazin.de\/kritik-nicht-erwuenscht\/\">Dampfer-Magazin: Kritik? Nicht erw\u00fcnscht!<\/a><br \/>\n<strong>Weitere Themen<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/keine-chemie-im-e-zigaretten-dampf\/\">Keine Chemie im E-Zigaretten Dampf<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/formaldehyd-beim-dampfen\/\">Formaldehyd beim Dampfen?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/glycerin-von-lungenentzuendungen-und-anderen-mythen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Glycerin: Von Lungenentz\u00fcndungen und anderen Mythen<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/deutscher-wissenschaftler-kommentiert-fehler-in-e-zigaretten-studie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutscher Wissenschaftler kommentiert Fehler in E-Zigaretten Studie<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/liquid-news.com\/e-zigaretten\/das-versagen-des-bfr-am-beispiel-der-gentechnik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das Versagen des Bundesinstitut f\u00fcr Risikoeinsch\u00e4tzung und der Politik am Beispiel der Gentechnik und Glyphosat<\/a><\/p><div class=\"ln-300-bottom ln-entity-placement\" id=\"ln-2583166087\"><div id=\"ln-3091342765\"><a href=\"https:\/\/a.check24.net\/misc\/click.php?pid=120053&amp;aid=18&amp;deep=dsl-anbieterwechsel&amp;cat=4\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow sponsered noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6518 size-full\" src=\"https:\/\/liquid-news.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Check24DSL350.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"250\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Worte vorab. Dieser Beitrag besch\u00e4ftigt sich mit der Art und Weise, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung im Zuge seiner im April ver\u00f6ffentlichten Stellungnahme \u201eNikotinfreie E-Shishas bergen gesundheitliche Risiken\u201c\u00a0 seine gesetzlich verankerte Verpflichtung zur Forschungsfreiheit und Weisungsunabh\u00e4ngigkeit zweifach unterlaufen hat, um den Zielen der bundesdeutschen Gesundheitspolitik zu dienen. 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