Starkes Erdbeben erschüttert Peru am Morgen

Am Dienstag (24.11.15) morgen kam es um 5.45 Uhr Ortszeit (22.45 Uhr GMT) im Amazonas-Basin an der peruanisch-brasilianischen Grenze zu einem Erdbeben der Stärke 7.5 auf der Richterskala. Es wurden keine Verletzten gemeldet, auch der wirtschaftliche Schaden hält sich in kleinen Grenzen.

Das Beben, welches Peru erschütterte, konnte im ganzen Land gespürt werden, selbst in der knapp 680 Kilometer entfernt liegenden Hauptstadt Perus, Lima. Auch ganz im Süden waren die Erschütterungen noch zu spüren.

Augenzeugen berichten von mehreren Beben

Im 173 km entfernten Iberia berichten Augenzeugen von mehreren aufeinanderfolgenden Beben, was auch von der US Geological Survey bestätigt wurde. Dabei hatte das erste Beben eine Stärke von 7.5, worauf ein Beben mit 7.2 Stärke folgte. Abschließend kam es zu einem leichteren Nachbeben mit 5.9, bevor die Erde wieder Ruhe gab.

Das Beben konnte auch im 250 Kilometer entfernten brasilianischen Brasilea noch gespürt werden. Augenzeugen berichten von wackelnden Tischen und Stühlen, aber auch hier kam es zu keinen Schäden.

Ein Grund dafür, dass das relativ starke Beben nur so wenige Schäden anrichtete, ist zum einen die Tatsache, dass es in einem nahezu unbewohnten Teil des Amazonas zu Tage trat. Zum anderen lag das Erdbeben weit unter der Erdoberfläche, in einer Tiefe von 600 Metern.