Der Aspire Atlantis – subohmig oder doch eher suboptimal?

Der Aspire Atlantis - subohmig oder doch eher suboptimal?
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Aspire Atlantis

Aspire hat im letzten Jahr einen neuen Verdampfer nach dem anderen vorgestellt – und die meisten Geräte schnitten in Foren und Shops ziemlich gut ab. Richtig Furore machten sie mit der Vorstellung der Bottom Vertical Coils, die die Herzen der Dampfer im Sturm eroberten.

Jetzt hat Aspire sich eine Kundenklientel ins Visier genommen, die sich bisher eher den Selbstwicklern zugewandt hat: die Sub-Ohm- oder Niedrig-Ohm-Dampfer. Mit einem Widerstand von sage und schreibe nur 0,5 Ohm kann man zwar extreme Dampfsettings schaffen, aber die Gefahr eines Kurzschlusses dampft quasi immer mit. Wir haben den neuen Aspire Atlantis für Euch genau unter die Lupe genommen und verraten, was hinter diesem neuen Clearomizer steckt.

Schick, klassisch, edel

Auf den ersten Blick macht der Aspire Atlantis einen sehr guten Eindruck. Sicher und elegant verpackt hat der Clearomizer einen Ersatz-Verdampferkopf sowie – und das ist bei den gängigen Clearomizern absolut nicht üblich – einen Ersatz-Glastank im Gepäck. So weit, so gut.

Das Design ist klassisch und ziemlich hochwertig: Die „Aspire“-Aufschrift ist fein und sauber eingefräst und der komplette Verdampfer (bis auf den Pyrex-Glastank natürlich) ist aus 304er Edelstahl gefertigt. Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass das Drip-Tip über ein ungewöhnlich großes Loch verfügt. Auch die Luftregulierung verfügt über ziemlich große Öffnungen – und so verspricht der Atlantis eine luftige Angelegenheit zu werden.

Was als anschließend ins Auge fällt, ist der riesige Verdampferkopf. Der Nautilus hat zum Beispiel ungefähr die gleichen Maße, doch während dieser ganze 5 ml aufnehmen kann, ist durch den Verdampferkopf im Atlantis nur Platz für ca. 2 ml.

Was ist eigentlich Sub-Ohm-Dampfen?

Wer sich noch nicht mit dem seit einigen Monaten in Mode gekommene Niedrig-Ohm-Dampfen auskennt, dem wollen wir hier in vereinfachter Form zumindest das Prinzip erläutern.
Jeder Verdampfer wird durch eine Heizwendel, die aus einem Draht gefertigt ist, befeuert. Damit es dabei zu keinem Kurzschluss kommt, muss sich der Strom allerdings durch den Widerstand des Drahtes kämpfen, der bei gängigen Clearomizern meist zwischen 1,8 – 2,5 Ohm liegt.

In den Sub-Ohm-Bereich kommt man erst, wenn der Widerstand des Drahtes unter 1 Ohm liegt. Viele Dampfer, die diese Art der Wicklung bevorzugen, tun dies, um noch mehr Dampf und Geschmack aus dem Verdampfer rauszuholen.

Allerdings gibt es einen großen Risikofaktor, wenn man einen solch niedrigen Widerstand wählt: Man wandelt ständig auf der feinen Linie zwischen mehr Dampf und Kurzschluss. Vor allem, wenn man die falschen Akkuzellen in seinem Akkuträger hat, ist die Gefahr groß, nicht nur das Gerät zu schrotten, sondern sich sogar unter Umständen wehzutun.

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Wie funktioniert’s?

Zunächst einmal muss der Aspire Atlantis, wie jeder „normale“ Clearomizer auch, befüllt werden. Aufgrund der extremen Größe des Verdampferkopfes sollte man 5 – 10 Minuten warten, damit die Verdampferkammer sich auch komplett mit dem Liquid vollsaugen kann und man vom ersten Zug an gute Ergebnisse erzielt.

Und hier liegt die Krux des Atlantis: Man darf ihn auf keinen Fall mit Akkuträgern unter 20 W Leistung arbeiten! Zudem muss man penibel genau darauf achten, dass man passende Akkus im Träger hat, denn durch die sehr hohen Ströme, die durch sie hindurch fließen, kann es zu einer Überhitzung – oder gar dem Supergau, der Ausgasung – der Akkuzellen kommen.

Geignete Akkuzellen für den Betrieb mit Sub-Ohm-Verdampfern wie dem Atlantis sind zum Beispiel die Efest 18650 IMR 2100 mAh Akkus. Auch sollte der Akkuträger über eine Schutzelektronik verfügen, die im Notfall den Kurzschluss und eine Überhitzung vermeiden kann.

Kein Verdampfer für „Neulinge“

Keine Frage, für erfahrene Selbstwickler und Fans des Niedrig-Ohm Dampfens hat Aspire hier einen wahren Leckerbissen auf den Markt geworfen, der mit 35,- bis 40,- Euro zudem auch noch relativ günstig ist.

Doch in den Expertenkreisen macht sich jetzt schon leiser Unmut breit, da nirgendwo auf dem Gerät oder sonst wo vermerkt ist, dass es sich hier um ein Sub-Ohm-Gerät handelt.
Auch Phil Good, einer der renommiertesten Dampf-Gurus der Forenszene, warnt auf seinem Youtube-Kanal „Dampferhimmel“ deutlich davor, dass dieser Aspire Atlantis nur etwas für erfahrene Dampfer ist, die sich auch zumindest rudimentär mit den elektrotechnischen Anforderungen eines solchen Geräts auskennen.

Für noch unerfahrene Dampfer, Neu-Einsteiger und all jene, die nicht erst ein Atomphysik-Studium absolvieren wollen, bevor die Dampfe läuft, sind Modelle wie der Nautilus wahrscheinlich weitaus besser geeignet.

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